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Universität Graz Neuigkeiten Kochen mit Erde

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Freitag, 10.10.2014

Kochen mit Erde

Machen Gusto auf Erde: Rolf Caviezel, Gernot Zarfel, Fritz Treiber und Helmut Jungwirth (v.l.) Foto: Treiber

Machen Gusto auf Erde: Rolf Caviezel, Gernot Zarfel, Fritz Treiber und Helmut Jungwirth (v.l.) Foto: Treiber

Projekt der Uni Graz erforscht Walderde als Nahrungsmittel

Erde gilt als die Mutter aller Dinge – doch kann man mit ihr auch Kochen? Mit dieser Frage beschäftigt sich erstmals ein interdisziplinäres Team, das sich aus vier Wissenschaftern zusammensetzt: Ao.Univ.-Prof. Dr. Walter Gössler vom Institut für Chemie der Uni Graz, Assoz.Univ.-Prof. Dr. Helmut Jungwirth vom Offenen Labor Graz, Dr. Gernot Zarfel vom Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin der Med Uni Graz, der Schweizer Experimental-Koch Rolf Caviezel sowie Dr. Fritz Treiber vom Geschmackslabor der Uni Graz und Initiator des Projektes im Rahmen der 7. fakultät, des Zentrums für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation an der Karl-Franzens Universität Graz.

Steirische Walderde auf dem Teller kredenzte und verkostete das Team im Rahmen eines Kick-off Events des gemeinsamen Forschungsprojektes am 4. Oktober 2014 im Offenen Labor Graz. In der ersten Projektphase sollen mit folgenden Fragen beantwortet werden: Gibt es humanpathogene Keime, die eine Hitzebehandlung im Backrohr und ein anschließendes Aufkochen im Wasser noch überleben? Welche Schwermetalle und besonders in welchen Konzentrationen befinden sich in der „Kocherde“ bzw. in den Endprodukten.

Erstellt von Andreas Schweiger & Fritz Treiber

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Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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