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Universität Graz Neuigkeiten Innovative Forschung

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Freitag, 01.04.2016

Innovative Forschung

Toma Glasnov ist für den Houskapreis nominiert. Foto: Gabi Moser ©GabiMoser
©GabiMoser

Toma Glasnov ist für den Houskapreis nominiert. Foto: Gabi Moser

Teil eines Flow-Reaktors, durch den eine grün eingefärbte Flüssigkeit und Sauerstoff (Bläschen) gepumpt werden. Foto: Pieber/Uni Graz

Teil eines Flow-Reaktors, durch den eine grün eingefärbte Flüssigkeit und Sauerstoff (Bläschen) gepumpt werden. Foto: Pieber/Uni Graz

Chemiker der Uni Graz ist für den Houska-Preis nominiert

Mit einer Gesamtdotierung von 400.000 Euro zählt der Houskapreis der B&C Privatstiftung zu den begehrtesten Forschungsprämien Österreichs. Ass.-Prof. Dr. Toma Glasnov vom Institut für Chemie der Uni Graz ist als Leiter des Christian-Doppler-Labors für Durchflusschemie einer der fünf Nominierten in der Kategorie „Universitäre Forschung“.

Die Durchflusschemie – englisch: Flow Chemistry – ist ein hochaktuelles Gebiet der organischen Chemie, das ForscherInnen an Universitäten wie auch AnwenderInnen in der chemischen Industrie stark beschäftigt. Anstatt in den bisher üblichen Reaktionskesseln sollen sich Reagenzien beim Fließen durch enge Rohre mischen, was eine raschere Synthese mit einer höheren Ausbeute ermöglicht. „Das neue Verfahren ist außerdem umweltschonender, da es mit deutlich weniger Lösungsmitteln und unter großer Energieersparnis durchgeführt werden kann, weil unter anderem die aufwändige Kühlung wegfällt“, unterstreicht Glasnov.

Der Houskapreis fördert wirtschaftsnahe Forschungsprojekte und wird in den Kategorien „Universitäre Forschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ vergeben. Die Preisverleihung findet am 28. April 2016 in Wien statt. Die Erstplatzierten aus den beiden Kategorien erhalten jeweils 150.000 Euro Preisgeld, die Plätze zwei bis fünf sind mit je 10.000 Euro dotiert. Darüber hinaus findet heuer erstmalig ein Live-Publikumsvoting statt, dessen GewinnerInnen pro Kategorie zusätzlich zum Preisgeld je 10.000 Euro bekommen.

Erstellt von Gudrun Pichler

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