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Universität Graz Neuigkeiten Incentives greifen

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Mittwoch, 19.03.2014

Incentives greifen

Erweiterte Fördermaßnahmen für ForscherInnen erfolgreich angelaufen

Spezielle Impulse sollen die WissenschafterInnen der Uni Graz bei Einreichung und Umsetzung ihrer Forschungsprojekte unterstützen. Mit sogenannten Incentives, die das Rektorat eingerichtet hat, wird den ForscherInnen buchstäblich finanziell unter die Arme gegriffen.
So fließt etwa der Kostenersatz, der im Zuge von Drittmittelprojekten geleistet wird, zum Teil wieder an die ForscherInnen zurück. Die sogenannte Rückflussregelung sieht spezielle Anteile vor, die automatisch an die WissenschafterInnen retourgehen. „In der Regel sind es pro Projekt 40 Prozent“, weiß Mag. Julia Hiebler, Projektcontrollerin im Forschungsmanagement und -service. In den vergangenen zehn Jahren sind so insgesamt knapp 1,3 Millionen Euro an die WissenschafterInnen zurückgeflossen.

Anbahnungsfinanzierung für EU-Forschungsprojekte

Dr. Karin Kusterle, Förderberaterin im Forschungsmanagement und -service, verweist auf eine weitere Unterstützungsmaßnahme: die Anbahnungsfinanzierung für EU-Forschungsprojekte. „Auch im Programm Horizon 2020 werden Projektanbahnungen gefördert, um die Belastung im Rahmen der Antragstellung zu minimieren“, erklärt Kusterle.

Anreizsystem für kompetitive Drittmittelprojekte

Zwei neue Incentives wurden Anfang des Jahres vorgestellt und sind erfolgreich angelaufen: Ein eigens geschaffenes Anreizsystem für kompetitive Drittmittelprojekte soll Vorhaben vorantreiben, die vom Wissenschaftsfonds FWF zwar als sehr gut (C1 und C2) bewertet, jedoch aus budgetären Gründen nicht genehmigt wurden. Um eine erneute Einreichung des Antrags zu unterstützen, finanziert das Rektorat jeweils eine DoktorandInnenstelle im Ausmaß von 30 Stunden pro Woche für ein Jahr. „Bislang haben sechs Projekte diese Möglichkeit genutzt“, rechnet Kusterle vor. Weitere Anträge sind im Rahmen dieser Förderschiene noch möglich.

Die zweite neue Maßnahme federt die Mehrkosten ab, die oft bei einem eingeworbenen Drittmittelprojekt anfallen. Die Uni Graz schießt im Fall vom FWF geförderten Projekten den jeweiligen Instituten fünf Prozent der Fördersumme – maximal 17.500 Euro – zu. Die Institute können damit entstehende Zusatzkosten, wie Infrastruktur, Reisen, Kongressteilnahmen, ausgleichen. „Mehr als 20 Institute kamen bereits in den Genuss der Prämie“, berichtet Hiebler.

>> Infos zum Forschungsmanagement und -service: http://intranet.uni-graz.at/einheiten/825/Pages/default.aspx

 

Erstellt von Andreas Schweiger

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