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Universität Graz Neuigkeiten Hochschulen fordern nachhaltige Investitionen in Bildungsraum Süd

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Montag, 23.03.2026

Hochschulen fordern nachhaltige Investitionen in Bildungsraum Süd

Prächtige, mehrstöckige historische Gebäudefassade aus hellem Stein mit hohen Rundbogenfenstern, Säulen und Statuen in Nischen, davor mehrere hohe Fahnenmasten mit weiß‑gelben Fahnen. Menschen gehen oder sitzen im Vorgartenbereich mit Blumenbeeten und Wegen, darüber ein klarer blauer Himmel. ©Universität Graz

Die Universität Graz ist die zweitgrößte Universität Österreichs und die größte im Süden des Landes. Foto: Uni Graz/Raggautz

Rektorinnen und Rektoren fordern entsprechend dotiertes Budget für den Bildungsraum Süd.

In einer sich immer schneller entwickelnden Gesellschaft werden Forschung auf höchstem Niveau sowie die Ausbildung der Fachkräfte der Zukunft zum relevanten Erfolgskriterium für eine prosperierende Wirtschaft und eine freie, demokratische Gesellschaft. Im Süden Österreichs, den Bundesländern Steiermark und Kärnten, bilden dreizehn Hochschulen daher die Basis für künftigen Wohlstand. Mithilfe des Kooperationsmodells der Steirischen und Kärntner Hochschulen soll der Bildungsraum Kärnten und Steiermark nicht nur gemeinsam erweitert, sondern optimiert und weiterentwickelt werden. Das ist ein bemerkenswerter und in Österreich wohl einzigartiger Schritt.

Es ist das Gebot der Stunde, die Investitionen in Forschung und Ausbildung insbesondere im Süden Österreichs weiter auszubauen, um im Wettbewerb um Innovationen und Talente nicht den Anschluss zu verlieren. Es gilt, am Standort verstärkt in die Qualifizierung von Menschen und in die Ausbildung der Jugend zu investieren, und zwar auf höchstem Niveau. Deshalb machen sich die Rektorinnen und Rektoren der Steirischen Hochschulkonferenz gemeinsam mit ihrem Kärntner Partner-Kollegium für eine nachhaltige Finanzierung in den Bundesbudgets stark und fordern eine steirisch-kärntnerische Initiative für ihre Hochschulen mit entsprechend budgetären Anreizen vor Beginn der Budgetplanung, da das Entstehen von langfristig erfolgreichen Kooperationen durch entsprechende kooperationsfördernde Signale begleitet werden muss.

Die Rektorinnen und Rektoren der Steirischen Hochschulkonferenz und ihrer Partnerhochschulen aus Kärnten sind jedenfalls bereit, die Mittel effizient und sparsam einzusetzen. „Der Bildungsraum Süd arbeitet bereits jetzt eng zusammen. Wir heben und nutzen Synergien und schaffen damit ein noch leistungsfähigeres Hochschul-Innovationsökosystem“, sagt Ada Pellert, Rektorin Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Vorsitzende der Kärntner Hochschulkonferenz.

Peter Riedler, Rektor der Universität Graz und Vorsitzender der Steirischen Hochschulkonferenz betont im Vorfeld beginnender Budgetgespräche, dass „Investitionen in die Universitäten und Hochschulen, gerade in schwierigen Zeiten, den Standort stärken und die Zukunft unserer Region im Herzen Europas sichern.“ Das zeigt auch ein Blick in das Innovation-Scoreboard der EU-Kommission, das das Potenzial und die Stärke der Region Süd im Bereich Wissenschaft und Forschung unterstreicht.

Erstellt von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

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