Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Anmeldung zum Studium (Wintersemester 2026/27)
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Gefahr im Verzug

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Mittwoch, 23.11.2016

Gefahr im Verzug

Weltweit einzigartig: die Artenvielfalt im Tanganjika- und im Malawisee. Dort tummeln sich mehrere hundert Tierarten, die jeweils nur in einem der beiden Gewässer vorkommen. Alle Fotos: Koblmüller.

Weltweit einzigartig: die Artenvielfalt im Tanganjika- und im Malawisee. Dort tummeln sich mehrere hundert Tierarten, die jeweils nur in einem der beiden Gewässer vorkommen. Alle Fotos: Koblmüller.

Die großen afrikanischen Seen bilden auch die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen, die für ihre Trinkwasser- und Nahrungsversorgung direkt von den Seen abhängig sind.

Die großen afrikanischen Seen bilden auch die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen, die für ihre Trinkwasser- und Nahrungsversorgung direkt von den Seen abhängig sind.

Trügerische Idylle: Geplante Öl- und Gasförderungen bedrohen die fragilen Ökosysteme.

Trügerische Idylle: Geplante Öl- und Gasförderungen bedrohen die fragilen Ökosysteme.

WissenschafterInnen der Uni Graz warnen mit internationalen KollegInnen vor Ölförderung in Afrikas großen Seen

Sie zählen zu den artenreichsten Seen der Welt: Im Tanganjika- und im Malawisee tummeln sich mehrere hundert Tierarten, die jeweils nur in einem der beiden Gewässer vorkommen. Ihre fragilen Ökosysteme sind jedoch in höchster Gefahr, sollten die dort geplanten Öl- und Gasförderungen in die Tat umgesetzt werden. 70 WissenschafterInnen aus 17 Ländern schlagen nun Alarm: Auf Basis ihrer Forschungsergebnisse haben sie ein Plädoyer für den umsichtigen Umgang mit diesen einzigartigen Ökosystemen verfasst, das im renommierten Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht wurde.

Unter den ExpertInnen sind neben anerkannten ForscherInnen aus den afrikanischen Anrainerstaaten auch die ZoologInnen um Priv.-Doz. Dr. Stephan Koblmüller, Univ.-Prof. Dr. Kristina M. Sefc und Univ.-Prof. Dr. Christian Sturmbauer von der Karl-Franzens-Universität Graz sowie WissenschafterInnen der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Universität Wien. Die ExpertInnen warnen in ihrem Artikel eindringlich vor Ölbohrungen in den afrikanischen Seen: „Wir sehen an unseren Daten, dass aufgrund verschiedener besonderer Umstände eine Ölpest gerade hier besonders verhängnisvoll wäre“, betont Stephan Koblmüller. Nicht nur die weltweit außergewöhnliche Artenvielfalt wäre bedroht, sondern auch die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen, die für ihre Trinkwasser- und Nahrungsversorgung direkt von den Seen abhängig sind.


Mit Anlauf in die Umweltkatastrophe

Die globale Nachfrage nach fossilen Energieträgern steigt – trotz Warnungen vor dem beträchtlichen Beitrag, den sie zum Klimawandel leisten. „Die von der Weltöffentlichkeit bislang weitgehend unbemerkten Pläne zu Öl- und Gasförderungen in den großen Seen Ostafrikas werden derzeit intensiv vorangetrieben. Die Regierungen der Anrainerstaaten versprechen sich davon dringend benötigte neue Einkommensquellen“, schildert Koblmüller. Sollten die Vorhaben realisiert werden, sei die Frage jedoch nicht, ob, sondern wann es zu einer Katastrophe kommen wird, warnen die WissenschafterInnen. Verschiedene Faktoren spielen hier zusammen, weiß Koblmüller: „Die großen ostafrikanischen Seen sind relativ geschlossene Ökosysteme. Ein kompletter Wasseraustausch des Tanganjikasees dauert 7000 Jahre. Das bedeutet, dass Jahrtausende vergehen würden, bis sich die Seen von einer Ölpest erholen könnten.“ Ihre Abgeschiedenheit würde die Anlieferung der schweren Ausrüstung, die im Katastrophenfall für eine rasche und effektive Eindämmung einer Verseuchung notwendig ist, außerdem so gut wie unmöglich machen. „Ein weiteres Problem ist die politische Instabilität in dieser Region, wodurch Konkurrenz um fossile Öl- und Gasressourcen leicht zu Sabotageaktionen und bewaffneten Konflikten führen kann“, erklärt Koblmüller.

Die WissenschafterInnen appellieren daher an die EntscheidungsträgerInnen, vor dem Start von Ölförderprojekten zumindest effektive Katastrophenschutzmaßnahmen und -bekämpfungsstrategien zu entwickeln. Weitaus ratsamer wäre es nach Ansicht der ExpertInnen aber, alternative nachhaltige Pläne für eine Regionalentwicklung im Sinne der UN-Sustainable Development Goals zu fördern.


Publikation: Abila et al. (2016) Oil extraction imperils Africa’s Great Lakes. Science 354, 651-652.
DOI: 10.1126/science.aal1722

Erstellt von Gerhild Kastrun

Weitere Artikel

Hitzefest: Eva Preinfalk beschreibt, wie Städte ihre Bewohner:innen schützen können

Einige Bevölkerungs- und so manche Berufsgruppen sind den hohen Temperaturen ausgeliefert. Es braucht unterschiedliche Maßnahmen, um alle zu entlasten, schildert die Klimaökonomin Eva Preinfalk.

Baby-Gesundheit: Uni Graz sucht Studien-Teilnehmende um frühe Risikofaktoren zu erforschen

Warum entwickelt sich die Körperzusammensetzung von Babys so unterschiedlich? Manche Kinder legen innerhalb weniger Wochen deutlich an Fettmasse zu, bei anderen verändert sich im selben Zeitraum kaum etwas. „Gleichzeitig deuten erste Beobachtungen darauf hin, dass die Fettverteilung bei allen Babys einem ähnlichen Muster folgen könnte, unabhängig davon, wie viel Körperfett sie insgesamt besitzen“, erklärt Marco Höfler vom Institut für Bewegungswissenschaften, Sport und Gesundheit der Universität Graz. Er koordiniert das Forschungsprojekt „Kleine Körper – Große Fragen“, für das aktuell noch Teilnehmende gesucht werden: Schwangere und Babys bis zur vierten Lebenswoche.

Wenn Nachwuchsforschung konkrete Lösungen liefert

Drei Forschungsstipendien der Wirtschaftskammer gehen an Studierende der Universität Graz, der Hauptpreis sogar an Theresa Schwaiger vom Institut für Molekulare Biowissenschaften. Ihre Arbeiten reichen von neuen Wirkstoffen gegen resistente Keime bis zur Analyse globaler Lieferketten – und machen sichtbar, was universitäre Forschung für Gesundheit, Wirtschaft und gesellschaftliche Krisenfestigkeit leisten kann.

Heiß erwischt: Bericht zeigt Rekordverluste bei Gletschern, Permafrost und Schneebedeckung

Nicht nur im Sommer treibt der Klimawandel die Temperaturen in die Höhe. Auch im Winter wird es immer wärmer – mit dramatischen Auswirkungen für Gletscher, Permafrost, Schneebedeckung und das Zufrieren von Seen. Konkrete Zahlen für Österreich liefert der kürzlich erschienene Kryosphärenbericht. „Unser Monitoring zeigt eine eindeutige Entwicklung mit Rekordverlusten bei Eis und Schnee“, sagt Projektleiter Wolfgang Schöner von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche