Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Nachanmeldung Rechtswissenschaften & Biologie
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Aufnahmeverfahren 2026
  • Uni Vibes - das Fest
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Gefährlicher Elektrosmog?

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Dienstag, 14.08.2012

Gefährlicher Elektrosmog?

Struktur von Rinderserumalbumin mit durch Mikrowellenverdau generierten Peptidfragmenten (rot, blau). Foto: Journal of Proteomics

Struktur von Rinderserumalbumin mit durch Mikrowellenverdau generierten Peptidfragmenten (rot, blau). Foto: Journal of Proteomics

Grazer ForscherInnen konnten beweisen, dass Mikrowellenstrahlung keine negativen Auswirkungen auf die Struktur von Proteinen hat

Über die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung scheiden sich die Geister. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte noch 2011 vor einem möglichen Zusammenhang zwischen dem häufigen Gebrauch des Mobiltelefons und einer seltenen Art von Gehirntumor. Grazer ForscherInnen haben nun nachgewiesen, dass niederenergetische elektromagnetische Strahlung, wie sie unter anderem Handy, WLAN oder Mikrowelle verursachen, zumindest die Struktur von Proteinen nicht verändert – was KritikerInnen immer wieder behaupten. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden soeben im renommierten „Journal of Proteomics“ erstmals publiziert.

 

Proteine – also Eiweiße –, die auch zahlreich im menschlichen Körper vorkommen, bestehen jeweils aus einer langen Kette von Aminosäuren. Unter Hitzeeinfluss „verdauen“ bestimmte Enzyme das Protein schneller, das heißt, sie zerschneiden es in Peptidsequenzen. Da die Mikrowelle Substanzen in kurzer Zeit extrem aufheizen kann, lassen sich mit ihr Proteine rascher zerlegen als durch konventionelle Aufheizung. Dass es tatsächlich nur die Temperatur ist, die diesen Vorgang beschleunigt, und keine anderen, nicht-thermischen Effekte der elektromagnetischen Mikrowellenstrahlung im Spiel sind, das konnten nun ForscherInnen des „Christian Doppler Labors für Mikrowellenchemie“ unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. C. Oliver Kappe an der Karl-Franzens-Universität Graz eindeutig beweisen. KooperationspartnerInnen waren Forschungsgruppen am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität und am Institut für Molekularbiologie und Biochemie der Medizinischen Universität Graz.

 

In mehreren Experimenten ließ Dr. Markus Damm die Proteine Rinderserumalbumin, Cytochrom C, Beta-Casein unter kontrollierten thermischen Bedingungen bei 50 Grad Celsius einmal mit der Mikrowelle und einmal mit herkömmlichen Verfahren im Ölbad verdauen. Das Ergebnis: „Es gibt keine messbaren Unterschiede bei den Auswirkungen auf die Proteinstruktur, da bei gleichlangen Heizintervallen und gleicher Temperatur jeweils die gleichen Peptidsequenzen herausgeschnitten werden. Der Verdauprozess wird also nur durch die Temperatur und nicht durch Mikrowellenstrahlung beeinflusst“, fasst Markus Damm, Erstautor der Studie, zusammen.

 

Die Grazer Forschungsgruppen widerlegen damit andere Untersuchungen, nach denen Mikrowellenstrahlung direkte Auswirkungen auf die Proteinstruktur hätte. Oliver Kappe führt deren Ergebnisse auf Messfehler zurück: „Es ist extrem schwierig, die Temperatur in der Mikrowelle exakt festzustellen. Wahrscheinlich sind die früher publizierten Experimente nicht bei genau gleicher Temperatur durchgeführt worden.“ Die WissenschafterInnen in Graz sind mit einem Mikrowellen-Reaktor, den die Firma Anton Paar speziell für Forschungen in der Mikrowellenchemie entwickelt hat, eine Nasenlänge voraus. Eine eingebaute faseroptische Temperatursonde garantiert eine störungsfreie, hoch präzise Messung.

 

Publikation:

Markus Damm, Christoph Nusshold, David Cantillo, Gerald N. Rechberger, Karl Gruber, Wolfgang Sattler, C. Oliver Kappe: Can Electromagnetic Fields Influence the Structure and Enzymatic Digest of Proteins? A Critical Evaluation of Microwave-Assisted Proteomics Protocols
Journal of Proteomics, 2012, publiziert online am 6.8.2012.

Link zur Publikation: http://dx.doi.org/10.1016/j.jprot.2012.07.043

Erstellt von Gudrun Pichler

Weitere Artikel

Arten-Rekord gemeldet: Steiermark siegt bei weltweiter City Nature Challenge

4660 verschiedene Tiere, Pflanzen und Pilze meldeten steirische Beobachter:innen im Rahmen der internationalen City Nature Challenge zwischen 24. und 27. April 2026. Damit siegte die Region in der Kategorie registrierte Arten. Die meisten Meldungen machte Ostrava in Tschechien mit knapp 140.000, die größte Zahl an Teilnehmer:innen, nämlich 3019, hatte die San Francisco Bay Area.

Autorin KI! Ist das noch Literatur, Julia Hoydis?

Mit dem ersten Sonnenstrahl zog ein leiser Nebel über den Campus der alten Universität, während die Studierenden in alle Richtungen eilten. Zwischen den ehrwürdigen Backsteingebäuden pulsierte das Leben, erfüllt von Erwartungen, Geheimnissen und neuen Freundschaften. Im Herzen der Bibliothek saß Clara, die mit klopfendem Herzen auf einen Brief von ihrem Professor wartete. Was sie noch nicht wusste: Dieser Tag sollte alles verändern … So beginnt uniGPT einen Roman. Ist das überhaupt Literatur?

Zum 30. Geburtstag: frischer Glanz für Kunstwerke im RESOWI-Zentrum

Steinblock, Holzbalken, Kohlensäcke und Seile – seit 30 Jahren ziehen die bemerkenswerten Arte-Povera-Installationen des Griechen Jannis Kounellis im RESOWI-Zentrum die Blicke auf sich. Nun wurden die Werke gereinigt, restauriert und begeistern Studierende wie Kunstinteressierte.

Studieren an der Uni Graz: So klappt die Anmeldung

Bereit für einen neuen Lebensabschnitt mit dem Start eines Studium an der Universität Graz im Wintersemster 2026/27. Hier gibt es Infos zu Fristen, Aufnahmeverfahren und Anmeldung und alles, was man für deinen erfolgreichen Studienbeginn im Herbst braucht.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche