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Universität Graz Neuigkeiten Gab es schon vor 400 Jahren Fake News?

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Mittwoch, 22.05.2019

Gab es schon vor 400 Jahren Fake News?

Fake News gehören mittlerweile zum medialen Tagesablauf. Was es mit Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit auf sich hat, beleuchten dieser Tage WissenschafterInnen aus den Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie. Foto: Pexels.com

Fake News gehören mittlerweile zum medialen Tagesablauf. Was es mit Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit auf sich hat, beleuchten dieser Tage WissenschafterInnen aus den Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie. Foto: Pexels.com

Eine Tagung an der Universität Graz beschäftigt sich mit der Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit. Das Thema wird von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet

An Österreichs Gerichten bezeugen täglich Menschen verrichtete Taten, die Medien produzieren im Sekundentakt Nachrichten über das Weltgeschehen. Die rezipierende Gesellschaft denkt sich aber: Was darf ich glauben, was kann ich noch glauben?

Fake News gehören mittlerweile zum Sinnbild der Medienlandschaft. Zu schnell werden Informationen verlautbart, die sich dann als falsch erweisen; absichtlich oder unabsichtlich kommuniziert. „Bereits in der Antike gab es Menschen, die versucht haben, ihre Wahrnehmungen der Welt, des Geschehens, sei es juristisch, historisch oder politisch darzustellen“, sagt dazu Simone De Angelis, Historiker am Zentrum für Wissenschaftsgeschichte der Universität Graz. Spätestens seit dem Buchdruck hat das Testimony, die Zeugenschaft, einen besonderen Stellenwert eingenommen. Es war plötzlich für AutorInnen viel leichter ihre Texte und Meinungen zu verbreiten.

Texte als virtuelle Zeugen
Gerade in der Frühen Neuzeit, also 16. bis 18. Jahrhundert, hat sich die Frage gestellt, wie vertrauenswürdig Texte von früher sind, wenn die AutorInnen nicht mehr befragt werden können. „Gerade durch die lange Rezeptionsgeschichte der Texte, durch das Spätmittelalter hindurch, stellten sich die Humanisten die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Zeugnisse“, sagt der Forscher. In der antiken Gerichtsrhetorik spricht man von technischen Beweisen – bei deren Herstellung sich der/die RednerIn anstrengen muss – und nicht-technischen Beweisen. Letztere können Zeugnisse, Urkunden und Schriftstücke sein. Diese Modelle der Gerichtsrhetorik hat man auf die Texte übertragen, um zu erörtern wie Texte über Texte berichten – und wie glaubwürdig sie wirken. „Zeugenschaft ist das, was andere über andere gesagt haben in der Vergangenheit“, führt De Angelis aus.

Bei Texten stellt sich die Frage: Wer ist der Zeugnisträger und ist dieser vertrauensvoll? De Angelis wirft die Frage auf: „Ist er ehrlich, weil er ein Experte ist, oder weil er ehrlich ist?“ Ehrlichkeit und Kompetenz waren bereits in der mittelalterlichen Logik manifestiert. In der Frühen Neuzeit kam auch noch das Experiment als Mittel dazu. So wurde der menschliche Körper in Autopsien mit den Erklärungen und Aufzeichnungen antiker Gelehrter verglichen, um deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Um die Glaubwürdigkeit von Medienberichten im 21. Jahrhundert zu untermauern, funktioniert das Prinzip ähnlich. Bereits bei der Produktion von Texten suchen sich JournalistInnen ExpertInnen, um Aussagen im Text zu stützen. Und RezipientInnen suchen nach diesen Verbindungen, um die Texte für sich kritisch als glaubwürdig einstufen zu können.

Wie ist der Zugang zur Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit? Und was hat das mit heute zu tun? Die Grazer Tagung, die am 22. und 23. Mai 2019 an der Universität Graz stattfindet, wird sich dem Thema aus drei Richtungen - Rechtsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie – nähern und internationale ExpertInnen dazu versammeln.

Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

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