Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Anmeldung zum Studium (Wintersemester 2026/27)
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Gab es schon vor 400 Jahren Fake News?

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Mittwoch, 22.05.2019

Gab es schon vor 400 Jahren Fake News?

Fake News gehören mittlerweile zum medialen Tagesablauf. Was es mit Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit auf sich hat, beleuchten dieser Tage WissenschafterInnen aus den Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie. Foto: Pexels.com

Fake News gehören mittlerweile zum medialen Tagesablauf. Was es mit Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit auf sich hat, beleuchten dieser Tage WissenschafterInnen aus den Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie. Foto: Pexels.com

Eine Tagung an der Universität Graz beschäftigt sich mit der Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit. Das Thema wird von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet

An Österreichs Gerichten bezeugen täglich Menschen verrichtete Taten, die Medien produzieren im Sekundentakt Nachrichten über das Weltgeschehen. Die rezipierende Gesellschaft denkt sich aber: Was darf ich glauben, was kann ich noch glauben?

Fake News gehören mittlerweile zum Sinnbild der Medienlandschaft. Zu schnell werden Informationen verlautbart, die sich dann als falsch erweisen; absichtlich oder unabsichtlich kommuniziert. „Bereits in der Antike gab es Menschen, die versucht haben, ihre Wahrnehmungen der Welt, des Geschehens, sei es juristisch, historisch oder politisch darzustellen“, sagt dazu Simone De Angelis, Historiker am Zentrum für Wissenschaftsgeschichte der Universität Graz. Spätestens seit dem Buchdruck hat das Testimony, die Zeugenschaft, einen besonderen Stellenwert eingenommen. Es war plötzlich für AutorInnen viel leichter ihre Texte und Meinungen zu verbreiten.

Texte als virtuelle Zeugen
Gerade in der Frühen Neuzeit, also 16. bis 18. Jahrhundert, hat sich die Frage gestellt, wie vertrauenswürdig Texte von früher sind, wenn die AutorInnen nicht mehr befragt werden können. „Gerade durch die lange Rezeptionsgeschichte der Texte, durch das Spätmittelalter hindurch, stellten sich die Humanisten die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Zeugnisse“, sagt der Forscher. In der antiken Gerichtsrhetorik spricht man von technischen Beweisen – bei deren Herstellung sich der/die RednerIn anstrengen muss – und nicht-technischen Beweisen. Letztere können Zeugnisse, Urkunden und Schriftstücke sein. Diese Modelle der Gerichtsrhetorik hat man auf die Texte übertragen, um zu erörtern wie Texte über Texte berichten – und wie glaubwürdig sie wirken. „Zeugenschaft ist das, was andere über andere gesagt haben in der Vergangenheit“, führt De Angelis aus.

Bei Texten stellt sich die Frage: Wer ist der Zeugnisträger und ist dieser vertrauensvoll? De Angelis wirft die Frage auf: „Ist er ehrlich, weil er ein Experte ist, oder weil er ehrlich ist?“ Ehrlichkeit und Kompetenz waren bereits in der mittelalterlichen Logik manifestiert. In der Frühen Neuzeit kam auch noch das Experiment als Mittel dazu. So wurde der menschliche Körper in Autopsien mit den Erklärungen und Aufzeichnungen antiker Gelehrter verglichen, um deren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Um die Glaubwürdigkeit von Medienberichten im 21. Jahrhundert zu untermauern, funktioniert das Prinzip ähnlich. Bereits bei der Produktion von Texten suchen sich JournalistInnen ExpertInnen, um Aussagen im Text zu stützen. Und RezipientInnen suchen nach diesen Verbindungen, um die Texte für sich kritisch als glaubwürdig einstufen zu können.

Wie ist der Zugang zur Zeugenschaft in der Frühen Neuzeit? Und was hat das mit heute zu tun? Die Grazer Tagung, die am 22. und 23. Mai 2019 an der Universität Graz stattfindet, wird sich dem Thema aus drei Richtungen - Rechtsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie – nähern und internationale ExpertInnen dazu versammeln.

Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

Weitere Artikel

Fit in den Ferien: Sommer-Sport am Campus der Uni Graz

Mit dem Kleeblattlauf ist das Fitness-Semester längst nicht beendet. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr bietet die Uni Graz auch heuer wieder Sommer-Sport am Campus. Vom 30. Juni bis 16. Juli 2026 gibt es ein kostenloses Bewegungsprogramm im Grünen. Auf der schattigen Südwiese (zwischen Hauptgebäude und Universitätsplatz 2) können Interessierte nachmittags den Körper mit Bodyworkout, Faszientraining und Yoga in Form bringen.

Es wird noch heißer: Klimaforscher prognostizieren bis 2027 globale Erwärmung von 1,7 Grad

Während Europa aktuell unter der Hitze stöhnt, entwickelt sich auch der weltweite Temperaturanstieg in Richtung beunruhigender Rekorde. 2026 liegt er voraussichtlich bei 1,62 Grad, 2027 sogar bei 1,71 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Auch der langfristige Temperaturanstieg – ein Mittelwert über einen Zeitraum von 20 Jahren – überschreitet bereits ab 2026 das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens. Diese Prognose gelang Forschenden der Universität Graz erstmals so weit im Voraus. Die anwachsende Klimaschwankung El Niño begünstigt die Vorhersagequalität und erleichtert dadurch eine zuverlässige Berechnung.

Waldbrand am Rosenhain: Freiwillige Feuerwehr probte Evakuierung des Jesuitenrefektoriums

Dichter Rauch im Stiegenhaus, Flammen am Waldrand, vermisste Personen im Jesuitenrefektorium der Uni Graz: Am Rosenhain probte die Freiwillige Feuerwehr Graz ein Szenario, das angesichts von Hitze und Trockenheit immer realistischer wird

Steiermark als kooperativer Exzellenzstandort: Reformdiskussion trifft gelebte Praxis

Die steirischen Universitäten unterstützen die aktuellen Reformvorschläge der Universitätenkonferenz (uniko). Was derzeit an Profilbildung, Kooperation und effizientem Ressourceneinsatz gefordert wird, wird in der Steiermark seit Jahren erfolgreich gelebt. Die Erfahrungen am Standort zeigen, dass Zusammenarbeit und klare Schwerpunktsetzungen funktionieren und eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des österreichischen Hochschulsystems bilden.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche