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Universität Graz Neuigkeiten Forschung vernetzen

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Donnerstag, 16.10.2014

Forschung vernetzen

Riccardo Biondi vom Wegener Center (3.v.r.), Vorsitzender des neu gegründeten Austrian Chapter der Marie Curie Alumni Association, mit weiteren Mitgliedern der Vereinigung beim Kick-off-Meeting. Foto: Uni Graz/Pichler

Riccardo Biondi vom Wegener Center (3.v.r.), Vorsitzender des neu gegründeten Austrian Chapter der Marie Curie Alumni Association, mit weiteren Mitgliedern der Vereinigung beim Kick-off-Meeting. Foto: Uni Graz/Pichler

Kick-off-Meeting des Austrian Chapter der Marie Curie Alumni Association

Im Rahmen des Forschungsprogramms „Marie Skłodowska-Curie Actions“ unterstützt die Europäische Kommission WissenschafterInnen aus allen Disziplinen und auf jeder Karrierestufe. Die Marie Curie Alumni Association (MCAA) ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, die interdisziplinäre Zusammenarbeit von AbsolventInnen des Programms zu fördern.

Im Mai 2014 wurde das MCAA Austrian Chapter gegründet, das sich am 16. Oktober 2014 an der Karl-Franzens-Universität Graz zum Kick-off-Meeting traf. 25 von insgesamt rund 50 Marie Curie Fellows in Österreich sind der neuen Vereinigung bereits beigetreten, informiert Dr. Riccardo Biondi vom Wegener Center der Uni Graz, der im August zum Vorsitzenden des MCAA Austrian Chapter gewählt wurde. Die Mitglieder kommen aus Wien, Linz, Innsbruck, Salzburg und Graz. Neben der Kooperation über Fachgrenzen hinweg sehen es die Fellows auch als ihre Aufgabe, junge ForscherInnen über die Möglichkeiten der „Marie Skłodowska-Curie Actions“ zu informieren und bei der Antragstellung zu unterstützen.

Erstellt von Gudrun Pichler

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Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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