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Universität Graz Neuigkeiten Erfindungen mit Zukunftspotenzial

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Dienstag, 26.03.2013

Erfindungen mit Zukunftspotenzial

V.l.: Caroline Vonach (2. Preis), Martin Pansy (Geschäftsführer Up To Eleven Digital Solutions GmbH), Gerhard Prossliner (1. Preis), Emmerich Wutschek (Geschäftsführer Science Park Graz) und Christian Hill (3. Preis)

V.l.: Caroline Vonach (2. Preis), Martin Pansy (Geschäftsführer Up To Eleven Digital Solutions GmbH), Gerhard Prossliner (1. Preis), Emmerich Wutschek (Geschäftsführer Science Park Graz) und Christian Hill (3. Preis)

Uni-Graz-Rektorin Christa Neuper, im Bild mit Emmerich Wutschek, begrüßte die Gäste im Botanischen Garten. Fotos: Science Park Graz

Uni-Graz-Rektorin Christa Neuper, im Bild mit Emmerich Wutschek, begrüßte die Gäste im Botanischen Garten. Fotos: Science Park Graz

Der Science Park Graz kürte die SiegerInnen des Ideenwettbewerbs 2013

Innovationen für Medizin und Technik überzeugten beim diesjährigen Ideenwettbewerb des akademischen Gründerzentrums Science Park Graz (SPG). Am 21. März 2013 wurden die Siegerprojekte beim „Finale Tropicale“ in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens prämiert.

 

Innovationsgehalt, Umsetzbarkeit und Marktpotenzial der Idee sowie die Qualität der Kurzpräsentation zählten für die Beurteilung der FinalistInnen, die aus den insgesamt 105 Einreichungen ausgewählt worden waren. Als Bester der Besten ging klar Gerhard Prossliner hervor. Er überzeugte die Jury mit einem Laserapplikator zur lichtunterstützten Therapie von aggressiven Tumoren des Lungenfells. „Der neuartige Lichtapplikator bietet erstmals eine Heilungschance bei großflächigen Tumoren, die vorwiegend auf Asbest zurückzuführen sind“, so der Medizintechniker.

 

Den 2. Platz eroberte das interdisziplinäre Team NANOFAT rund um Michael Karbiener, Marcel Scheidler, Caroline Vonach und Ruth Prassl, das Nanopartikel für den Wirkstofftransport in Fettzellen einsetzt. „Ein entscheidender Engpass in der Arzneimittelentwicklung ist noch immer der Transport eines Wirkstoffs zu seinem Zielorgan. Es ist uns erstmals gelungen, eine neue Klasse von Wirkstoffen effektiv und funktionell in menschliche Fettzellen zu transportieren. Damit können Volkskrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes neu behandelt werden“, erklärt Ruth Prassl.

 

Der 3. Platz ging an Christian Hill, der an der Entwicklung eines Streulichtdetektors zur Messung von Nanopartikeln arbeitet und mit seinem Projekt auch als beste Einreichung der Karl-Franzens-Universität Graz prämiert wurde. Die drei Erstplatzierten erhielten ein Preisgeld von insgesamt 7.500 Euro.

 

Ausgezeichnet wurden weiters:

Nadja Debenjak / Kategorie Beste Einreicherin: Archäologisches Informationssystem

Rainer Prüller und Florian Schöggl / Kategorie Beste Einreichung TU Graz: Software zur Erfassung und Verwaltung jagdlicher Infrastruktur

Helmar Bornemann-Cimenti und Team / Kategorie Beste Einreichung Med Uni Graz: Methode zur intraoperativen Schmerzerfassung

Marjan Klemenc / Kategorie Beste Einreichung Sonstige Hochschulen: Winterreifensystem für Fahrradfahren auf Skipisten

Martin Krebernik / Kategorie Beste Einreichung FH JOANNEUM: Automatisierte Erstellung von technischen Illustrationen

 

Die Preisgelder stellten die Steiermärkische Sparkasse, die BFP Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs GmbH und die Up To Eleven Digital Solutions GmbH zur Verfügung.

 

Der Ideenwettbewerb des akademischen Gründerzentrums Graz fand bereits zum 7. Mal statt. Die Einreichungen kamen aus den Bereichen Technik, Medizin, Natur- und Geisteswissenschaften von JungakademikerInnen der steirischen Universitäten und Hochschulen. Eine neunköpfige Fachjury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien beurteilte im Vorfeld die zehn fürs Finale ausgewählten Projekte.

„Auch heuer wieder war der Ideenwettbewerb ein voller Erfolg, das spiegelt sich nicht nur in der Vielzahl an eingereichten Ideen, sondern auch in der von Jahr zu Jahr zunehmenden Qualität der Projekte“, freute sich Ing. Mag. Emmerich Wutschek, Geschäftsführer des Science Park Graz. Das akademische Gründerzentrum verzeichnete bisher insgesamt 682 Einreichungen zum Ideenwettbewerb, von denen 17 Projekte vom SPG begleitet und als Unternehmen umgesetzt wurden.

Erstellt von Gudrun Pichler, Quelle: pantarhei graz - Cornelia Stöckl

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