Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Unis retten
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Die Bibel verbindet

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 19.12.2013

Die Bibel verbindet

Edith Petschnigg mit einer Rolle der Hebräischen Bibel. Foto: Tzivanopoulos

Edith Petschnigg mit einer Rolle der Hebräischen Bibel. Foto: Tzivanopoulos

Theologin der Uni Graz zeigt auf, wie das Christentum seine Wurzeln im Judentum entdeckte

Beide Religionen teilen sich ein gemeinsames Buch: Judentum und Christentum finden ihre Wurzeln in der Hebräischen Bibel – oder dem Alten Testament, wie der erste Teil der christlichen Heiligen Schrift bezeichnet wird. Nach den schecklichen Verbrechen des Holocaust ermöglichten diese Texte eine langsame Annäherung der beiden Weltreligionen. MMag. Edith Petschnigg, Dissertantin am Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz, dokumentiert und analysiert die historische Entwicklung des jüdisch-christlichen Dialogs und zeigt auf, wie er eine neue Sicht auf das Alte Testament eröffnet hat.

 

In Graz wurde 1982 die Österreichische Christlich-Jüdische Bibelwoche gegründet. „Bis 2007 trafen sich im Bildungshaus Mariatrost alle zwei Jahre VertreterInnen beider Religionen, um über Texte aus dem Alten Testament zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen“, berichtet Edith Petschnigg. Im Rahmen eines vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekts betrachtet die Historikerin und Theologin neben der Österreichischen Christlich-Jüdischen Bibelwoche drei weitere Initiativen in Deutschland, darunter die erste dieser Art, die 1969 in Bendorf/Rheinland-Pfalz gegründet wurde. In ihrer Arbeit stellt die Dissertantin den vor mehr als 40 Jahren gestarteten Dialog-Prozess und seine Auswirkungen dar.

 

Ein Aspekt von Petschniggs Forschungen ist auch die Rolle der christlichen Kirchen in Österreich und Deutschland im Zusammenhang mit dem Anti-Judaismus. „Erst in Reaktion auf die Gräuel des Holocaust kam es zu einem Umdenken. Aus der Erkenntnis der Schuld entstand das Bemühen um einen jüdisch-christlichen Dialog“, weiß die Dissertantin. So war auch die Gründerin der Österreichischen Christlich-Jüdischen Bibelwoche eine überzeugte Nationalsozialistin gewesen, bevor sie sich von dieser menschenverachtenden Ideologie abwandte.

 

Ein weiteres Ziel des von Univ.-Prof. Dr. Irmtraud Fischer geleiteten Projekts ist aufzuzeigen, wie sich die christliche Theologie durch den Dialog verändert hat. „Der gegenseitige Austausch eröffnete eine neue Sicht auf die Hebräische Bibel“, fasst Edith Petschnigg zusammen. „Lange Zeit wurde das Alte Testament nur als Verheißung verstanden, die im Neuen Testament seine Erfüllung fand – das Alte sei durch das Neue abgelöst worden“, erklärt die Dissertantin. „Der christlich-jüdische Dialog hat zu einer Aufwertung der Hebräischen Bibel geführt, als Buch mit Eigenwert, unabhängig vom Neuen Testament.“

 

Gleichzeitig wirkte das Gespräch anti-jüdischen Klischees entgegen, wie etwa dem Bild des strafenden Gottes. „Dass Gott die Liebe ist, ist keine Erfindung des Neuen Testaments, sondern zeigt sich auch in der Hebräischen Bibel“, betont Petschnigg. So heißt es dort mehrmals, etwa im Buch Exodus oder in Psalmen, dass Gott „barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue“ ist.

 

Das FWF-Projekt „Die Hebräische Bibel im jüdisch-christlichen Dialog in Österreich und Deutschland nach 1945“ ist eingebettet in den Forschungsschwerpunkt der Karl-Franzens-Universität Graz „Kultur- und Deutungsgeschichte Europas“.

Erstellt von Gudrun Pichler

Weitere Artikel

SOKO Donau ermittelte an Uni Graz und schloss Buchpatenschaft ab

Für die 22. Staffel der beliebten österreichischen Krimiserie verwandelte sich der Uni-Graz-Campus für einen Tag in eine Filmkulisse.

ERC Starting Grant im Doppelpack: drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz

Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche