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Universität Graz Neuigkeiten Demokratie auf der Bühne

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Donnerstag, 26.09.2013

Demokratie auf der Bühne

InterACT sucht mit interaktiver, partizipativer und politischer Theaterarbeit nach Lösungen für aktuelle Probleme in der Gesellschaft. Foto: InterACT

InterACT sucht mit interaktiver, partizipativer und politischer Theaterarbeit nach Lösungen für aktuelle Probleme in der Gesellschaft. Foto: InterACT

InterACT – Werkstatt für Theater und Soziokultur ist für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung nominiert

Gleich zwei Projekte mit Konnex zur Karl-Franzens-Universität Graz haben es dieses Jahr ins Finale des Österreichischen Staatspreises für Erwachsenenbildung geschafft. Unter den Nominierungen in der Kategorie „Themenschwerpunkt 2013: Politische Bildung“ ist neben dem ARTLAB von uniT – uni.on berichtete – auch die interaktive, partizipative und politische Theaterarbeit des Vereins InterACT. Geschäftsführer und künstlerischer Gesamtleiter ist Dr. Michael Wrentschur vom Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Uni Graz.

Bis 9. Oktober 2013 kann via Online-Voting auf www.erwachsenenbildung.at noch mitgestimmt werden. Am 11. November findet die Preisverleihung in Wien statt. Das Siegerprojekt erhält 5.000 Euro.

 

Als Werkstatt für Theater und Soziokultur realisiert InterACT seit über zehn Jahren kreative und innovative Wege der politischen Beteiligung und Bildung in der Form des Forumtheaters oder des Legislativen Theaters nach Augusto Boal und Paulo Freire. Dabei soll die Suche nach Lösungen für gesellschaftliche Problem- und Konfliktfelder angeregt werden.

„Menschen, die am öffentlich-politischen und kulturellen Leben sonst nur wenig partizipieren, werden dazu ermutigt, mit ihrer eigenen Stimme zu sprechen und ihre Anliegen und Interessen zum Ausdruck zu bringen. So gab es unter anderem Projekte mit Wohnungslosen, Armutserfahrenen und Drittstaatangehörigen“, berichtet Michael Wrentschur.

Die Theaterstücke und -szenen werden an Orten der politischen und behördlichen Autorität, wie zum Beispiel im Rathaus, Landtag, Parlament oder Arbeitsmarktservice, aufgeführt und mit Entscheidungs- und VerantwortungsträgerInnen diskutiert. Mit seinen Projekten hat InterACT national und international großes Interesse erweckt.

Erstellt von Gudrun Pichler

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