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Universität Graz Neuigkeiten 10 Jahre Hand in Hand

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Freitag, 18.07.2014

10 Jahre Hand in Hand

10 Jahre NAWI Graz sind Grund zum Feiern: Uni-Graz-Rektorin Christa Neuper ...

10 Jahre NAWI Graz sind Grund zum Feiern: Uni-Graz-Rektorin Christa Neuper ...

... und TU Graz-Vizerektor Bernhard Hofmann-Wellenhof eröffneten den Grußwort-Reigen. Fotos: NAWIGRAZ/Oliver Wolf

... und TU Graz-Vizerektor Bernhard Hofmann-Wellenhof eröffneten den Grußwort-Reigen. Fotos: NAWIGRAZ/Oliver Wolf

Landtagsabgeordnete Kristina Edlinger-Ploder mit den beiden NAWI Graz-Gründungsrektoren Hans Sünkel (links) und Alfred Gutschelhofer.

Landtagsabgeordnete Kristina Edlinger-Ploder mit den beiden NAWI Graz-Gründungsrektoren Hans Sünkel (links) und Alfred Gutschelhofer.

NAWI Graz Vizerektorin Renate Dworczak und NAWI-Graz-Vizerektor a. D. Franz Stelzer bedankten sich bei den MitarbeiterInnen aus Wissenschaft und Administration für die Arbeit in den vergangenen zehn Jahren.

NAWI Graz Vizerektorin Renate Dworczak und NAWI-Graz-Vizerektor a. D. Franz Stelzer bedankten sich bei den MitarbeiterInnen aus Wissenschaft und Administration für die Arbeit in den vergangenen zehn Jahren.

NAWI Graz-Dekan Frank Uhlig (TU Graz) sprach über die Zwillingsfakultät.

NAWI Graz-Dekan Frank Uhlig (TU Graz) sprach über die Zwillingsfakultät.

NAWI Graz-Dekan Martin Mittelbach (Uni Graz) mit Vizerektor Martin Polaschek und Vizerektorin Renate Dworczak (beide Uni Graz).

NAWI Graz-Dekan Martin Mittelbach (Uni Graz) mit Vizerektor Martin Polaschek und Vizerektorin Renate Dworczak (beide Uni Graz).

Grußworte kamen auch seitens des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft: Günther Burkert überbrachte sie aus Wien

Grußworte kamen auch seitens des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft: Günther Burkert überbrachte sie aus Wien

Präsentiert wurde auch viel Forschung.

Präsentiert wurde auch viel Forschung.

Höhepunkt des NAWI Graz-Festjahres auf dem Grazer Schlossberg

Es war der Höhepunkt des Fest-Jahres: Am 10. Juli 2014 lud NAWI Graz – die Zwillingsfakultät der Universitäten Uni Graz und TU Graz – zum zehnjährigen Bestehen in die Kasemattenbühne am Grazer Schlossberg. Insgesamt waren über 350 ForscherInnen, MitarbeiterInnen sowie Personen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gekommen, um den ersten runden Geburtstag der erfolgreichen Lehr- und Forschungskooperation zu feiern. „Wir können stolz darauf sein, was am Standort erreicht wurde. NAWI Graz ist ein Beispiel, das Schule gemacht hat“, eröffnete Uni-Graz-Rektorin Christa Neuper die Jubiläumsfeier. Der Vizerektor für Lehre und NAWI Graz an der TU Graz, Bernhard Hofmann-Wellenhof wünschte sich für die Zukunft, dass wie bisher neue Wege beschritten werden, um weiterhin erfolgreich zu sein. In die Reihe der FestrednerInnen ordneten sich auch Günther Burkert vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, die langjährige NAWI Graz-Unterstützerin Landtagsabgeordnete Kristina Edlinger-Ploder sowie Gemeinderätin Daisy Kopera ein. NAWI Graz-Vizerektorin Renate Dworczak und Franz Stelzer, NAWI Graz Dekan der ersten Stunde und „Alt-NAWI Graz Vizerektor“ an der TU Graz, bedankten sich bei allen MitarbeiterInnen in Wissenschaft und Administration für die Unterstützung dieser einzigartigen Kooperation.

In einem kurzen Block wurden daraufhin Erfolge aus 10 Jahren NAWI Graz präsentiert. Der wissenschaftliche Teil der Veranstaltung startete mit einer umfassenden Postersession aus den fünf NAWI Graz Bereichen. Highlight war der Vortrag der renommierten Biochemikerin Renée Schroeder zum Thema „Eine kurze Geschichte der Evolution“.

 

Kooperation mit Vorzeigecharakter
Mit NAWI Graz wurde im Jahr 2004 eine Zwillingsfakultät gegründet, die Forschung und Lehre in naturwissenschaftlichen Fächern der TU Graz und der Universität Graz bündelt. Die Kooperation hat bis heute Vorzeigecharakter; mittlerweile laufen 18 naturwissenschaftliche Studien der Uni Graz und TU Graz unter dem Zeichen von NAWI Graz. 4.600 Bachelor-/Master-Studierende, 630 DoktorandInnen, mehr als 1.000 WissenschafterInnen sowie 25 Millionen Euro Drittmittel pro Jahr und 450 laufende Forschungsprojekte machen die Kooperation somit österreichweit einzigartig. Für die Zukunft werden eine neuerliche Weiterentwicklung in der gemeinsamen Lehre sowie weiterhin intensive Forschungskooperation erhofft, die durch gemeinsame Investitionen die internationale Konkurrenzfähigkeit des Forschungsstandortes Graz nochmals verbessern.

Erstellt von Konstantinos Tzivanopoulos

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Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council (ERC) in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

Emissionen in Österreich 2025 gestiegen: Forschende der Uni Graz analysieren die Ursachen

Das Umweltbundesamt hat heute die Zahlen zu den Treibhausgasemissionen Österreichs 2025 veröffentlicht. Während in den Jahren 2022 bis 2024 der CO2-Ausstoß im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr stark gesunken ist, stieg er 2025 um knapp 0,7 Prozent wieder an. Forschende der Universität Graz haben analysiert, inwieweit dafür strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft verantwortlich waren und welchen Anteil externe, kaum beeinflussbare Faktoren beigetragen haben. „2025 führte der im Vergleich zu 2024 kältere Winter zu einer Zunahme der Emissionen um 0,81 Prozent, die schwache Konjunktur hingegen ließ sie um 0,38 sinken. Rechnet man diese Einflüsse heraus, beobachten wir 2025 einen Anstieg um 0,26 Prozent relativ zum Vorjahr“, berichtet Volkswirt und Klimaökonom Karl Steininger. „Damit ist Österreich eindeutig nicht am richtigen Kurs, um seine Klimaziele – eine signifikante Emissionsminderung bis 2030 – zu erreichen“, so der Forscher.

Elektrisierend: Forschende filmen die ersten Augenblicke auf dem Weg von Licht zu Strom

Physikern der Universität Graz ist gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Marburg und des Forschungszentrums Jülich ein wissenschaftlicher Durchbruch gelungen. Erstmals konnte die Geburt von elektrischer Energie aus Licht gefilmt und theoretisch beschrieben werden. Die Arbeit ist von weitreichender Bedeutung, unter anderem für die Optimierung nachhaltiger Energiegewinnung aus Photovoltaik. Denn sie liefert fundamentale Bausteine für das Verständnis der physikalischen Prozesse, wie sie etwa in organischen Solarzellen stattfinden. Das Paper wurde in der Fachzeitschrift Physical Review X, einem der weltweit renommiertesten Journale für Physik, publiziert.

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