Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Lerntage 19.-30.01.2026
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
  • Spotlight
Jetzt aktuell
  • Masterstudium plus: Jetzt anmelden!
  • Crowdfunding entdecken
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Gut essen: ein inklusiver Blick auf nachhaltige Ernährung

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Mittwoch, 02.10.2024

Gut essen: ein inklusiver Blick auf nachhaltige Ernährung

Blick von oben auf Schalen mit verschiedenen Gerichten auf einem Holztisch und Arme von Menschen, die sich etwas nehmen ©AnnaStills - stock.adobe.com

Was für eine Person gutes Essen ausmacht, ist abhängig von ihrer Zugehörigkeit zu verschiedenen sozialen Gruppen, ihrer Identität. Foto: AnnaStills - stock.adobe.com

Wie ernähre ich mich nachhaltig? Ich kaufe regionale, saisonale Lebensmittel, möglichst in Bio-Qualität und esse wenig Fleisch. Diese Antwort orientiert sich an aktuellen Erkenntnissen, und sie passt für mich. Weil sie mir Gerichte „erlaubt“, die mir schmecken und mir vertraut sind. Und weil ich dank meiner finanziellen Situation nicht unbedingt die billigsten Produkte kaufen muss. Was aber bedeuten unsere Vorstellungen von nachhaltiger Ernährung für Menschen mit wenig Geld? Oder für Personen, die mit unterschiedlichen Esskulturen und-traditionen aufgewachsen sind? Sind unsere Konzepte zu eng und exklusiv? Eine innovative Lehrveranstaltung der Uni Graz ermöglicht interkulturelles Lernen in Theorie und Praxis zum Thema nachhaltige Ernährung. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Green Academia Award.

„Das Thema Nahrung eignet sich hervorragend, um zu überlegen, was Nachhaltigkeit bedeutet. Denn über das Essen treten wir täglich mit unserer Umwelt in Beziehung. Wir kaufen Lebensmittel ein, bereiten sie zu, teilen Nahrung mit anderen“, sagt Heide Bruckner. Die Geografin befasst sich in Forschung und Lehre seit Jahren mit sozialen und umweltrelevanten Aspekten von Ernährung sowie dem Anbau und der Produktion von Lebensmitteln. Mit der Bildungswissenschaftlerin Annette Sprung hat sie ein innovatives Lehrprojekt konzipiert. Eng verschränkt mit der Vermittlung von theoretischem Wissen an der Uni Graz, haben Studierende und in Graz lebende Mitglieder afrikanischer Communities bei gemeinsamen Aktivitäten Gelegenheit, sich dem Thema nachhaltige Ernährung anzunähern. Dazu gehören etwa das Einkaufen am Bauernmarkt mit anschließendem Kochen oder eine African Food Tour, bei der die Studierenden Restaurants und Lebensmittelgeschäfte der Community in Graz kennenlernen. Kooperationspartner ist der Verein Chiala.

Annette Sprung lehrt und forscht zu Möglichkeiten, Migrant:innen die Teilhabe an der Gesellschaft zu erleichtern und den Dialog zwischen unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen auf Augenhöhe zu initiieren. Sie hat dazu bereits mehrere Projekte realisiert. „Nahrung ist ein Thema sozialer Gerechtigkeit und ein ideales Beispiel, um politische, ökologische und soziale Aspekte von Nachhaltigkeit erfahrbar zu machen. Gleichzeitig bietet es sich für interkulturelles Lernen an“, betont Sprung.

Wie wir uns ernähren und was für uns gutes Essen ausmacht, ist abhängig von unserer Identität bzw. unseren vielfältigen Zugehörigkeiten“, weiß Heide Bruckner. Ein Ziel des Lehrprojekts sei darüber nachzudenken, welche Herausforderungen und Hürden es erschweren können, gut zu essen. „Wir haben meist eine sehr enge Vorstellung von nachhaltiger Ernährung – saisonal, regional, bio, vegan – und machen uns keine Gedanken darüber, dass der Zugang zu solchen Lebensmitteln nicht für alle Menschen einfach ist“, so Bruckner. „Vielleicht fühlen sich manche Migrant:innen am Bauernmarkt nicht wohl, weil sie aus einer anderen Ernährungskultur kommen oder die Sprache nicht so gut beherrschen. Sie teilen auch nicht das gleiche Wissen und die gleichen Erfahrungen wie in Österreich aufgewachsene Menschen“, erklärt die Forscherin. All das wäre wichtig zu beachten, um im Gespräch über nachhaltige Ernährung Diskriminierungen zu vermeiden.

Green Academia Award

Das Lehrprojekt “Eating our way through intersectional pedagogy. A teaching project in English language to connect intercultural learning and sustainability” von Annette Sprung und Heide Bruckner ist eines von mehreren Vorhaben, die mit Mitteln aus dem Green Academia Award finanziert werden. Dieser Preis, den die Uni Graz 2023 erstmals vergeben hat, prämiert Wissenschaftszweige, die nachhaltige Mobilität und ausgezeichnete Forschungsleistung besonders erfolgreich miteinander verbinden. Er ist mit insgesamt 90 000 Euro dotiert. Auf Platz 1 landeten im Vorjahr die Erziehungswissenschaften. Mit dem Preisgeld werden nachhaltige Bildungs-, Forschungs- und Sozialprojekte von Mitarbeiter:innen und Studierenden gefördert.

Der Green Academia Award ist eine Maßnahme der Universität Graz auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Der Preis fördert nachhaltige Mobilität, vor allem bei internationalen Dienstreisen, und honoriert gleichzeitig besondere wissenschaftliche Leistungen der Uni-Mitarbeiter:innen. Die Verleihung des Green Academia Award 2024 findet am 10. Oktober im Rahmen des Nachhaltigkeitstages der Uni Graz statt, im Anschluss an den Impulsvortrag von Science Buster Florian Freistetter.

 

Erstellt von Gudrun Pichler

Weitere Artikel

Die Rechnung ging auf: erfolgreiche Schüler:innen bei Mathematik-Wettbewerb

Mathematik macht Freude – das bewiesen am 24. Jänner 2026 Dutzende Schüler:innen der 3. und 4. Klassen steirischer Mittelschulen und Gymnasien. Die Jugendlichen nahmen beim „m3 – der Mathe-Wettbewerb zu dritt“ teil, der heuer zum dritten Mal an der Universität Graz ausgetragen wurde.

Überleben gestern und heute: Ausstellung an der Uni Graz macht Armut hörbar

Was verbindet Anna aus der Steiermark, die aufgrund einer Erkrankung vor zwei Jahren ihren Job verloren hat, mit dem Schmied Giulio, der vor fast 500 Jahren in Bologna arbeitete? Beide haben Angst, ihre Miete nicht mehr bezahlen zu können. Und was hat die mittelalterliche Nürnberger Bettelordnung mit aktuellen Regelungen in Graz zu tun? Dort wie da will man nicht, dass zu viele Menschen in der Stadt um Almosen bitten. Wie geht es Menschen mit existenziellen Sorgen? Inwiefern sind solche Erfahrungen heute die gleichen wie damals? Von 5. bis 31. März 2026 macht eine Ausstellung an der Uni Graz Armut in Gegenwart und Mittelalter hör- und erlebbar.

Wie Geo-Engineering auf Klima-Abkommen wirkt, untersucht Michael Finus

Um den Klimawandel zu bremsen, sollen nicht nur emissionsreduzierende Maßnahmen helfen. Es gibt Überlegungen, technologische Eingriffe vorzunehmen. Sogenannte Geo-Engineering-Methoden umfassen zum Beispiel den Einsatz chemischer Substanzen in der Stratosphäre, um die Sonneneinstrahlung zu verringern. In wie weit sich schon eine derartige Androhung – gewissermaßen als Druckmittel – auswirken könnte, damit Staaten Klimaabkommen ernst nehmen und umsetzen, untersucht Michael Finus, Wissenschaftler für Klima und Umweltökonomie

NAWI Graz: neue KI-Methode revolutioniert das Design von Enzymen

Mit der Technologie können Forschende der TU Graz und Uni Graz artifizielle Biokatalysatoren konstruieren. Diese neuen Enzyme sind deutlich schneller, stabiler und vielseitig einsetzbar als bisherige artifizielle Biokatalysatoren.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche