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Universität Graz Neuigkeiten Wie aus Wissen Wirtschaft wird

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Donnerstag, 08.03.2018

Wie aus Wissen Wirtschaft wird

Bernhard Weber, Geschäftsführer ZWI, Thomas Pickl, TU Graz, Tatiana Soto-Bermudez, Uni Graz, und Michael Freidl Forschungsmanagement und –Service der Uni Graz/WTZ-Süd, Technologietransfer. Foto: Science2Business Challenge.

Bernhard Weber, Geschäftsführer ZWI, Thomas Pickl, TU Graz, Tatiana Soto-Bermudez, Uni Graz, und Michael Freidl Forschungsmanagement und –Service der Uni Graz/WTZ-Süd, Technologietransfer. Foto: Science2Business Challenge.

Die erste Science2Business Challenge ging im ZWI space über die Bühne

Auf der ersten Science2Business Challenge haben ErfinderInnen der Karl-Franzens-Universität Graz, der TU Graz und der Med Uni Graz unter dem Dach des WTZ Süd das erste Mal gemeinsam mit Studierenden an der unternehmerischen Umsetzung ihrer brandneuen Technologien gearbeitet.
In interdisziplinären Teams wurde einen Tag lang an Ideen gebrütet und gemeinsam sogenannte Napkin Sketches entwickelt: Kurze, knappe Kernideen für eine wirtschaftliche Verwertung der Basistechnologien. Drei Kernideen wurden für jeweils eine Technologie skizziert und anschließend wurde per Voting – jede/r TeilnehmerIn hatte eine Stimme für jeweils einen Napkin Skech – die mit dem meisten Zuspruch ausgewählt und für diese dann Ansätze eines Business Modells erstellt.


Die Technologien:


Night Vision Algorithm – Methode zur Verbesserung der Qualität von unterbelichteten Bildern:
Manfred Hartbauer; Uni Graz: Die Methode verbessert den Kontrast und die Helligkeit von unterbelichteten schwarz-weiß Bildern und entfernt das Rauschen. Die Technik wurde in der Bionikforschung aus dem Verhalten der lateinamerikanischen Biene entwickelt.


Optosense – Hochauflösender, optischer Dreiachsensensor zur Steuerung von medizinischen Geräten:

Christian Baumgartner, TU Graz: Ein hochsensibler Joystick, der sich jeder Zeit an ein gewünschtes Kraft- und Bewegungsspektrum anpassen kann. Er ist störungssicher gegen Strahlung und hat keine beweglichen Teile bei einer gleichzeitig extrem hohen Auflösung.


LightMatters – OptoFluidix Platform:

Christian Hill; Med Uni Graz: Eine Messinstrumente-Plattform zur Analyse, Manipulation, Trennung und Charakterisierung von Nanopartikeln und nanostrukturierten Objekten. Die grundlegende Idee basiert auf dem gezielten Anstoßen nanotechnologischer Objekte mit Hilfe von Photonen-Impulsen und ihrem daraus resultierenden Bewegungsverhalten.


Die TeilnehmerInnen zeigten sich für kreativen Ideenaustausch begeistert. „Es war selbst für mich als Techniker sehr spannend zu sehen, welche großartigen Technologien an den Grazer Universitäten entwickelt werden. Auch die enge Zusammenarbeit mit den ErfinderInnen hat einige interessante Diskussion angeregt“, erzählt Thomas Pickl, Studierender an der TU Graz. Er gewann gemeinsam mit Tatiana Soto-Bermudez, Uni Graz, die „Up to Eleven“-Academy des Unternehmens Ut11, die als Kompetenzzentrum mobile Start-up Ideen fördert und unterstützt. Die Preise wurden von ut11.net sowie der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz zur Verfügung gestellt.

Das WTZ-Süd:
Die Science2Business Challenge 2018 ist eine Veranstaltungsreihe des WTZ-Süd. Das Wissenstransferzentrum Süd (WTZ Süd) sieht sich als Vermittler von Know-how und Wissen zwischen universitärer Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und der Gesellschaft. Zum WTZ-Süd zählen die sechs Universitäten aus der Steiermark und Kärnten. Diese bündeln im WTZ Süd – gefördert vom BMWFW und aws – ihre Kompetenzen und ihr Know-how im Bereich Wissenstransfer. Durch den Zusammenschluss werden Synergien geschaffen, die Sichtbarkeit erhöht und der Zugang zu universitärem Wissen erleichtert.

Erstellt von FMS Uni Graz & Gerhild Leljak

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