Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Anmeldung zum Studium (Wintersemester 2026/27)
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Wie Ästhetik den Blick auf die Geschichte und ihre Geschichte(n) verändert

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 21.09.2023

Wie Ästhetik den Blick auf die Geschichte und ihre Geschichte(n) verändert

Das Kunstwerk Kunstwerk „weil es so viele sind“ von Elisabeth Schmirl ©Uni Graz/Tzivanopoulos
©Uni Graz/Tzivanopoulos

Das Kunstwerk Kunstwerk „weil es so viele sind“ von Elisabeth Schmirl

Was hält die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig und fördert gleichzeitig eine kritische Auseinandersetzung mit ihr? Diese Frage steht im Mittelpunkt der vom Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik in Kooperation mit der Universität Wien ausgerichteten Jahrestagung der Gesellschaft für Geschichtsdidaktik (GDÖ), die sich mit dem Thema Ästhetik in der Geschichtsdarstellung beschäftigt. Dabei werden verschiedene Aspekte beleuchtet, wie soziale Medien oder Kunstwerke die Sicht auf die NS-Zeit verändern können.

„Those who cannot remember the past are condemned to repeat it", schreibt der Philosoph George Santayana in seinem Werk „Reason in Common Sense”. Um die Ereignisse der Vergangenheit nicht dem Vergessen anheimfallen zu lassen, suchen Historiker:innen stets neue Wege der Darstellung. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Ästhetik, weshalb sich die Jahrestagung der Gesellschaft für Geschichtsdidaktik in 21 Vorträgen diesem Thema widmet. Organisiert wird sie von Christian Heuer und Britta Breser von der Universität Graz und Georg Marschnig von der Universität Wien.

Schöner Schein

Die Vorträge decken ein breites Spektrum ab. So stellt Charlotte Husemann die Frage, wie die Sozialen Medien die Vermittlung und Rezeption von Geschichte(n) beeinflussen. Denn Nutzer:innen von TikTok oder Instagram wollen ihre Beiträgen vielfach als etwas Außergewöhnliches und Schönes darstellen. So zeigt sich, dass selbst Bilder und Videos aus Holocaust-Gedenkstätten wie Auschwitz sich eher durch ihre Inszenierung auszeichnen, und weniger durch ihre kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte und damit auch eine große Reichweite erzielen.

„Personen, die auf Instagram und TikTok Bilder aus Gedenkstätten teilen, achten auf die ästhetische Qualität, ohne dass eine sinnbildende Auseinandersetzung mit dem Erinnerungsort stattfindet, ohne dass Geschichten entstehen. Zwischen der Vergangenheit, Gegenwart oder gar Zukunft werden keine Verknüpfungen hergestellt“, erklärt Husemann. Es dominiere der schöne Schein, nicht die historische Erkenntnis.

Überschreiben

Doch nicht nur in den sozialen Medien versucht man, mit ästhetischen Überschreibungen die Erinnerung an die Gräuel der NS-Zeit greifbar zu machen. An der Universität Graz wurde im Frühling im Zuge eines Umbaus das Kunstwerk „weil es so viele sind“ von Elisabeth Schmirl präsentiert. Zwei nationalsozialistische Fresken, die 1939 von dem Künstler Franz Köck im Stiegenhaus des Gebäudes geschaffen wurden, sind nach dem Krieg übermalt und bei einer Renovierung 1997 wiederentdeckt und bereits damals mit einer Kunstinstallation von Richard Kriesche und Helmut Konrad überschrieben worden.

Dazu setzt das neue Werk von Elisabeth Schmirl nun einen weiteren einen Kontrapunkt. Die Wandmalerei zeigt lebensgroße Personen in zarten Grautönen und es geht um Pluralität. Es soll die homogene NS-Volksgemeinschaft konterkariere, die von den ursprünglichen Fresken verherrlicht wird.

Die Arbeit der Künstlerin basiert auf einer Sammlung von etwa 70 historischen und zeitgenössischen Lebensgeschichten, die mit der Universität Graz in Verbindung stehen. Einige dieser Personen waren Opfer nationalsozialistischer Verfolgung, während andere vor repressiven Regimen geflohen sind und an der Universität Graz studierten oder forschten, ergänzt Gerald Lamprecht, Leiter des Centrums für jüdische Studien und zusammen mit Judith Laister verantwortlich für das Projekt.

Das Plakat der GDÖ-Konferenz 2023
Die GDÖ-Konferenz 2023 steht im Zeichen der Ästhetik
Erstellt von Roman Vilgut

Weitere Artikel

Klebe-Kraft: Forschende zeigen, wie Zellen ihre Funktion bestimmen

Wie entsteht aus einer einzelnen Zelle ein Organismus mit Haut, Muskeln, Darm, Herz und weiteren spezialisierten Geweben? Zwei in hochrangigen Journalen veröffentlichte Studien belegen einen Mechanismus, der Gene, chemische Signale und die physikalischen Eigenschaften von Geweben miteinander verbindet. Beteiligt an den Forschungen waren Wissenschaftler:innen aus London, Heidelberg und Graz.

Vitamin E als Schlüssel: Pharmazeut hat Substanz gefunden, die Entzündungen „abschaltet"

Alzheimer, Adipositas oder Atherosklerose: Viele Zivilisationskrankheiten werden von einer Entzündung vorangetrieben oder begleitet. „Therapien zielen meistens darauf ab, das Fortschreiten der Inflammation zu blockieren. Für eine langfristige Heilung muss sie aber vollständig aufgelöst werden“, weiß Andreas Koeberle, Pharmazeut an der Universität Graz. Im Normalfall leistet der Körper diese Arbeit selbst. Funktioniert dieser Prozess allerdings nicht einwandfrei, können chronische Entzündungen entstehen, die etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs begünstigen.

Sport abseits der WM: TV-Sender „Welt der Wunder“ zeigt Diabetes-Forschung der Uni Graz

Den Zuckerwert bei körperlicher Anstrengung in Balance zu halten, ist für Menschen mit Typ-1-Diabetes eine besondere Herausforderung. Othmar Moser analysiert, wie die Betroffenen physische Aktivität, Sport und die Stoffwechsel-Störung unter einen Hut bekommen.

Weil es so viele sind. Multiperspektivisches Erinnern und Gedenken im universitären Kontext

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche