Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Wald im Hitze-Stress

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 16.07.2015

Wald im Hitze-Stress

Der Wald gerät durch den Klimawandel unter Druck. ForscherInnen suchen nach Auswegen für die Bewirtschaftung. Foto: pixabay

Der Wald gerät durch den Klimawandel unter Druck. ForscherInnen suchen nach Auswegen für die Bewirtschaftung. Foto: pixabay

Forscher der Uni Graz entwickelt Szenarien für die Zukunft der Forstwirtschaft

Der Klimawandel betrifft in besonderem Maße Europas höher gelegene Regionen. Wie lange etwa unsere Fichtenwälder noch bestehen und wie man die Berghänge in Zukunft bewirtschaften soll, erforscht ein EU-Projekt unter der Leitung von Ao.Univ.-Prof. Dr. Manfred Lexer vom Institut für Waldbau der Universität für Bodenkultur in Wien. Dr. Heimo Truhetz vom Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Karl-Franzens-Universität Graz steuert die nötigen Klimadaten bei.
Der Wald ist Holzlieferant und Lebensraum für viele Arten, gleichzeitig Kohlenstoffspeicher und bietet Schutz vor Naturgefahren, um nur einige Ökosystemleistungen zu nennen. „Durch die Erderwärmung gerät er vielerorts zunehmend unter Stress“, betont Truhetz. In den tiefer gelegenen Bereichen der Berggebiete steigt mit zunehmenden Temperaturen die Verdunstung, wodurch einige Baumarten nicht mehr ausreichend Wasser bekommen. In höheren Lagen werden Insekten wie der Borkenkäfer von der Erwärmung profitieren und verstärkt Schäden anrichten, wo sie bis jetzt keine Gefahr dargestellt haben.
 
Truhetz hat im Rahmen des EU-Projekts umfangreiche Klimaprojektionen für sieben Bergregionen in Europa erstellt, darunter auch das Vorarlberger Montafon oder die Dinarischen Alpen in Slowenien. „Wir müssen überall mit höheren Temperaturen rechnen. Im Norden Europas nehmen Niederschläge zu, im Süden ab.“ Legt man ein gängiges Emissionsszenario des Weltklimarates zugrunde, werden beispielsweise in Spanien die Tageslichttemperaturen im Sommerhalbjahr bis 2100 – verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 – um drei bis sieben Grad Celsius steigen, während der Niederschlag um 24 bis 52 Prozent abnimmt. Im Montafon muss man in Zukunft ebenfalls mit höheren Temperaturen rechnen, im Winter zeigen die Modelle hier allerdings um bis 38 Prozent größere Niederschlagsmengen an. Ganzjährig mehr Regen erwartet Norwegen, wo die Temperaturen nur etwa um zwei bis vier Grad steigen werden.
 
Die tatsächlichen Folgen des Klimawandels auf Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse sind mit Unsicherheiten behaftet. Truhetz berücksichtigt daher die gesamte Bandbreite verfügbarer Klimaprojektionen über das 21. Jahrhundert. Die errechneten Daten werden in spezielle Programme zur Simulation der jeweiligen Bewirtschaftungssysteme gespeist, die das Projektteam gemeinsam mit ExpertInnen und VertreterInnen der Waldwirtschaft vor Ort entwickelt hat. So werden die konkreten Auswirkungen des Klimawandels auf Bergwald-Ökosysteme in diesen Regionen sichtbar. „Generell lässt sich beobachten, dass sich die Klimazonen von Süden nach Norden, aber auch in größere Seehöhen verschieben“, weiß Truhetz.

Im von der EU geförderten Projekt ARANGE – die Abkürzung steht für Advanced multifunctional management of European mountain forests – arbeiten seit dem Start vor drei Jahren 16 Forschungsinstitutionen aus ganz Europa zusammen. Ziel ist es, auf Grundlage der Klimaprojektionen robuste Anpassungsstrategien für die Waldbewirtschaftung zu entwickeln, um die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme auch in Zukunft zu erhalten.

Erstellt von Dagmar Eklaude

Weitere Artikel

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Heilsames Meer: Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche