Das Joint Master's Programme European Studies ist das erste gemeinsame Studium, das die Universität Graz mit den Partnerinstitutionen Granada, Leipzig und Vilnius im Rahmen des Zusammenschlusses Arqus anbietet. Ende Jänner nahmen die Absolvent:innen des ersten Durchgangs in der Aula ihre Zertifikate entgegen. Vertreter:innen der beteiligten Hochschulen und Studierende feierten zum Teil online mit. Die Zeremonie zum Nachschauen gibt es auf YouTube.
Gemeinsame Ausbildungsangebote im Rahmen der Allianz sollen Studierenden eine bereicherndere Erfahrung bieten, als sie der Abschluss an einer einzelnen Universität bringt. Das betonte Arqus-Koordinatorin Dorothy Kelly in ihrer Keynote. „You as our alumni will be our ambassadors and we need you both out there and inside Arqus to help us to continue to improve and to enrich future students’ experiences“, schloss Kelly. Uni-Graz-Vizerektorin für Internationales Mireille van Poppel verwies ebenfalls auf den Mehrwert des Zusammenschlusses, von dem die Studierenden profitieren: „Getting to know different cultures, accepting, even embracing, celebrating the diversity within the different countries and organisations is the essence of having European Alliances and is the core of Arqus.“
Die Rückmeldungen der Absolvent:innen sind durchwegs positiv, sowohl was die Inhalte des Studiums als auch die Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung anbelangt. Das Interesse an dem Joint Master ist ebenfalls groß: Im letzten Jahr gingen 150 Bewerbungen für 60 Plätze ein. Für den Durchgang ab Herbst 2026 läuft die Anmeldefrist noch bis zum 31. März.
Neben „European Studies“ werden aktuell an der Uni Graz noch drei weitere Arqus-Masterstudien angeboten: Food, Nutrition and Health, Cybersecurity and Cyberintelligence sowie Translation. Weitere Programme sind in Entwicklung.