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Universität Graz Neuigkeiten So schmeckt Wissenschaft: Fritz Treiber serviert in neuer ORF-Serie Ernährungstipps

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Mittwoch, 18.02.2026

So schmeckt Wissenschaft: Fritz Treiber serviert in neuer ORF-Serie Ernährungstipps

Haubenkoch Richard Rauch, Moderatorin Silvia Schneider und Molekularbiolge Fritz Treiber (v. l.)

Haubenkoch Richard Rauch, Moderatorin Silvia Schneider und Molekularbiolge Fritz Treiber (v.l.) veranschaulichen, wie Österreich besser isst. Foto: ORF

Runter mit den Kilos und gesünder essen: Das haben sich viele mit Beginn der Fastenzeit vorgenommen. Doch wie gelingt’s? Molekularbiologe Fritz Treiber serviert sein Wissen an der Uni Graz nicht nur Studierenden im Hörsaal. Ab heute, 18, Februar 2026, auch einem großen Publikum vor dem TV-Bildschirm. Gemeinsam mit den Spitzenköch:innen Eveline Wild, Richard Rauch und Max Stiegl sowie Moderatorin Silvia Schneider beweist der Wissenschaftler in einer achtteiligen ORF-Serie: „So isst Österreich besser!“

Deckel auf und das Pesto über die Nudeln leeren. Die Hühner-Nuggets aus dem Tiefkühler und rein in die Mikrowelle. Der Hunger ist schnell gestillt. „Fertiggerichte sind hoch verarbeitete Lebensmittel“, weiß Fritz Treiber. „Das heißt, die Nährstoffe sind vorbehandelt, der Körper kann sie rascher aufnehmen und gewinnt daraus mehr Kalorien.“ Die Folge: rapide Gewichtszunahme. Dazu kommt, dass in den Produkten neben billigsten Zutaten viele Zusatzstoffe enthalten sind. „Davon sind zwar einige gut untersucht“, bestätigt der Molekularbiologe, „doch zu wenig wissen wir darüber, was der Mix der Substanzen bewirkt.“ Treiber will die industriell hergestellte Kost aber keineswegs verteufeln. Er will vor allem aufklären. Denn wie auch in anderen Fällen macht die Dosis das Gift. „Es macht einen Unterschied, ob ich mir täglich oder einmal im Monat ein Fertigmenü oder Fast Food schmecken lasse.“

So isst Österreich besser!

Diese Themen beleuchtet der Ernährungsexperte in der neuen ORF-Sendung „So isst Österreich besser!“, die von heute, 18. Februar, bis 15. April 2026 jeden Mittwoch um 21:05 Uhr in ORF1 zu sehen ist. Fritz Treiber zerlegt in jeder Folge unterschiedliche Fertiggerichte, wie Pesto, Instantnudeln und Grammelknödel, in seine einzelnen Bestandteile und lässt dabei prominente Haubenköch:innen staunen. Eveline Wild, Richard Rauch und Max Stiegl bereiten im Gegenzug die Speisen selbst zu, gemeinsam wird dann mit Moderatorin Silvia Schneider verkostet. Was unterhaltsam ist, hat einen Mehrwert für die TV-Zuschauer:innen. „Wir geben Tipps, wie man schnell und günstig gesundes Essen kochen kann“, verrät Fritz Treiber. Der nachhaltige Aspekt, wie Herkunft der Lebensmittel, ist ihm ebenfalls ein Anliegen. So empfiehlt Treiber: „Preiswerte und regionale Proteinlieferanten sind Hülsenfrüchte.“

Clip

 

Seine Expertise vermittelt Fritz Treiber nicht nur via Bildschirm, sondern auch als Lehrender des Bachelorstudiums „Ernährung, Gesundheit, Konsum“. „Wir bilden Lehrer:innen für morgen aus, die das Wissen in die nächste Generation weitertragen“, unterstreicht Treiber den gesellschaftlichen Auftrag.

Aktuelle Forschung rund um die Ernährung, aber leicht „verdaulich“, kredenzt Fritz Treiber im Geschmackslabor der Universität Graz. Die Kurse stehen allen Interessierten offen und widmen sich unterschiedlichen Schwerpunkten. Zum Beispiel stehen am 9. März 2026 kreative Rezepte der „Planetary Health Diet“, die Gesundheit und Klima verbessern, auf dem Programm. ⇒ über das Kursangebot mehr erfahren

Superfood im Faktencheck

Wie man sich gesund ernährt, hat Fritz Treiber zudem in seinem erfolgreichen Sachbuch „Faktencheck – Gesunde Ernährung, Zauberpillen und Wunderdiäten“ zusammengefasst. Darin räumt er unter anderem mit weit verbreiteten Mythen auf: etwa dass Nahrungsergänzungsmittel das Immunsystem boosten oder Vitamin C Krebs heilt. Weiters schildert der Autor, dass Superfood nicht von japanischen Feldern oder mexikanischen Hochländern stammen muss oder Gesundheit förderndes Spermidin im Hartkäse oder in Kürbiskernen in größeren Mengen vorhanden ist.

Erstellt von Andreas Schweiger

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