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Universität Graz Neuigkeiten Armer Reichtum

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Freitag, 31.03.2023

Armer Reichtum

Teich im Wald bei Sonnenuntergang

Die Idylle trügt. Viele Tier- und Pflanzenarten sind massiv bedroht, warnt Biologe Christian Sturmbauer. Foto: Alain Audet - pixabay

Jede dritte Tier-, Pflanzen- und Pilzart ist in Österreich in Gefahr, warnt Biologe Christian Sturmbauer

Wir stehen an einer Zeitenwende. Weltpolitisch und klimatisch. Auch in der Natur vollzieht sich von vielen unbemerkt ein tiefgreifender Wandel. „Es gab noch nie einen so enormen Rückgang an Arten in so kurzer Zeit“, schlägt Christian Sturmbauer Alarm. „Die Dimension ist absolut besorgniserregend, weil immer mehr Lebensräume verändert oder zerstört werden.“ Denn auf gerade zwei Prozent der Fläche Österreichs können natürliche Prozesse noch ungestört, ohne menschlichen Einfluss ablaufen. Addiert man alle weniger strikten Schutzzonen, macht das in Summe etwa fünf Prozent aus. „Zehn Prozent unserer Staatsfläche können wir erreichen, wenn wir uns sehr anstrengen.“ Doch die Uhr tickt …
Der Evolutionsbiologe, Mitglied im Leitungsteam des Österreichischen Biodiversitätsrats und der Kommission für interdisziplinäre Studien der ÖAW, verdeutlicht die ökologische Verarmung anhand von Zahlen: Von den rund 55.000 Tier-, 3000 Pflanzen- und 15.000 Pilzarten ist hierzulande ein Drittel gefährdet, zum Teil sogar akut bedroht. „Abgesehen vom Verlust der Vielfalt werden Ökosysteme dadurch weniger stabil und damit anfälliger für weitere Krisen“, mahnt Sturmbauer.  

Tourismus sichert Überleben der Tiere
Nicht nur in Europa, auch in Afrika, wo Sturmbauer seit mehr als 30 Jahren Evolutionsprozesse an Buntbarschen als Modellsystem erforscht, ist die Situation dramatisch. Schutzzonen müssen nicht nur eingerichtet werden, sie brauchen auch die Akzeptanz der Menschen. Der Wissenschaftler schildert: „Ohne Nationalparks haben größere Wildtiere keine Chance mehr. Deren Überleben sichert allein der Tourismus, weil nur so eine kompromisslose Nutzung aller landwirtschaftlich in Frage kommender Flächen – aber auch Wilderei - unterbunden werden kann und die Bevölkerung dennoch profitiert.“ Tourismus spielt in den drei riesigen, schwer erreichbaren Seen Malawi, Victoria und Tanganjika kaum eine Rolle. Die Bevölkerung lebt vom Fischfang, doch die Nahrungskette wird selbst dort immer ausgedünnter. Da die traditionellen Speisefische weniger ins Netz gehen, ist mittlerweile die Jagd auf die hunderten kleinen, stachelflossigen Buntbarscharten eröffnet, die einen Schatz der Evolution darstellen.

Ernst, aber nicht hoffnungslos
Die Lage ist überall ernst, sehr ernst. Maßnahmen könnten aber das Schlimmste verhindern und eine Wende einleiten. Sturmbauer erinnert an Aktivitäten wie das damalige erste Pestizid-Verbot in den 1970er-Jahren, das die heimischen Greifvögel vor dem Aussterben gerettet hat. Er appelliert an jeden einzelnen Menschen: „Wir müssen uns einen kräftigen Ruck geben und maßvoll agieren, was Nutzungsintensität und Verbrauch von Naturland betrifft.“ Das schließt die Gewässer mit ein. 90 Prozent der heimischen Flüsse sind schon verbaut, nur mehr drei Prozent haben quasi den Zustand eines Nationalparks. Der Biologe lehnt daher neue Staudämme in den letzten verbliebenen, freien Fließstrecken ab, er plädiert vielmehr für eine Sanierung oder maßvolle Erweiterung bestehender Kraftwerke: „Das muss sowieso dringend gemacht werden und würde bereits ohne Erweiterung einen Energiegewinn von 15 Prozent bringen.“

Erstellt von Andreas Schweiger

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