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Universität Graz Neuigkeiten Buchpräsentation

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Freitag, 24.04.2015

Buchpräsentation

Mittelalterliche Literaturschauplätze inspirierten steirische AutorInnen der Gegenwart.

Mittelalterliche Literaturschauplätze inspirierten steirische AutorInnen der Gegenwart.

Steirische AutorInnen ließen sich von mittelalterlicher Literatur inspirieren

Längst vergangen und doch bis heute lebendig – das Mittelalter fasziniert viele Menschen und hat mit seinem kulturellen Erbe bedeutendes Potenzial zur Stärkung einer gemeinsamen europäischen Identität. Davon ist Ao.Univ.-Prof. Dr. Wernfried Hofmeister überzeugt. 2012 hat der Germanist der Karl-Franzens-Universität Graz die „Steirischen Literaturpfade des Mittelalters“ ins Leben gerufen, um Texte des 12. bis 16. Jahrhunderts an ihren Entstehungs- oder Überlieferungsorten ins Hier und Jetzt zu holen. Ergänzt wird das Projekt nun durch eine Anthologie mit Texten steirischer AutorInnen der Gegenwart, die sich von den mittelalterlichen Literaturschauplätzen inspirieren ließen.

Herausgeber Wernfried Hofmeister lädt gemeinsam mit dem Grazer Verlag „edition keiper“ zur Buchpräsentation:

Literarische Verortungen. Neue Texte zu den Schauplätzen mittelalterlicher Literatur in der Steiermark und in Slowenien
Zeit: Donnerstag, 30. April 2015, 18 Uhr
Ort: Karl-Franzens-Universität Graz, Universitätsbibliothek, Universitätsplatz 3a, 8010 Graz

Der neue Band versammelt 31 Gedichte und Prosa-Kurztexte, 29 davon Erstveröffentlichungen. Die Beiträge stammen von renommierten SchriftstellerInnen wie etwa Alfred Kolleritsch, Gerhard Roth oder Andrea Wolfmayr sowie von noch nicht so bekannten LiteratInnen. Auch erste Texte junger Talente finden sich im Buch.

„Die Literaturpfade waren Impulsgeber und Inspiration, um das Mittelalter in der Gegenwart weiterzudenken, zu erspüren und daraus neue Texte entstehen zu lassen“, erklärt Hofmeister die Idee hinter dem Projekt. „Wir haben die AutorInnen eingeladen, für jeweils einen Literaturschauplatz eine poetische Patenschaft zu übernehmen, indem sie ihm einen eigenen Text an die Seite stellen, sodass er zur mittelalterlichen Literatur und ihrer geistigen Umgebung in Zwiesprache tritt.“

Entstanden ist ein schillerndes Kaleidoskop ganz unterschiedlicher Textgattungen, das als abwechslungsreiches „steirisches Lesebuch“ auch für Schulen anregenden Lesestoff bieten soll.

Erstellt von Gudrun Pichler

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