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Universität Graz Neuigkeiten Schlau und gut

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Montag, 21.09.2020

Schlau und gut

Blick durch den Bienenstock: Der Biologe Thomas Schmickl leitet das Artificial Life Lab der Universität Graz sowie das EU-Großprojekt HIVEOPOLIS und ist Sprecher des Profilbildenden Bereichs Colibri. Foto: Jorg Konstantinov.

Blick durch den Bienenstock: Der Biologe Thomas Schmickl leitet das Artificial Life Lab der Universität Graz sowie das EU-Großprojekt HIVEOPOLIS und ist Sprecher des Profilbildenden Bereichs Colibri. Foto: Jorg Konstantinov.

Erfolgreiches erstes Jahr für das EU-Großprojekt HIVEOPOLIS

Sieben Millionen Euro für fünf Jahre: Das ist die Fördersumme für das EU-Forschungsprojekt HIVEOPOLIS – es ist damit eines der beeindruckendsten Großprojekte der Universität Graz und das erste EU-Projekt des Profilbildenden Bereichs COLIBRI (Complexity of Life in Basic Research and Innovation). Ein internationales Team entwickelt bis zum Frühjahr 2024 einen „smarten“ Bienenstock, der die Tiere bei der Futtersuche unterstützt, sie vor Umweltgiften und Wetterumschwüngen warnt und sogar deren komplexe Kommunikation steuern kann. „Dieses intelligente, bio-hybride System wird es Menschen, Robotern und Bienen ermöglichen, sinnvoll und zielgerichtet zu kooperieren“, erklärt Thomas Schmickl, der nicht nur dieses Projekt, sondern auch das Artifical Life Lab an der Universität Graz leitet.

Nun, nach etwas mehr als einem Jahr Laufzeit, hat HIVEOPOLIS seine erste externe Evaluierung erfolgreich absolviert. Die WissenschafterInnen sind mit dem Fortschritt zufrieden: „In den ersten 12 Monaten haben wir Prototypen für die verschiedenen Subsysteme entwickelt und getestet sowie neuartige Topologien und Materialen für den Bienenstock erforscht“, schildert Projektmitarbeiterin Martina Szopek. Diese Erkenntnisse bilden die Basis für die verschiedenen Komponenten, aus denen der Bienenstock der Zukunft zusammengebaut werden soll. „Natürlich wird es besonders spannend zu beobachten, wie die Bienen mit ihrem neuen Zuhause interagieren werden“, führen Schmickl und Szopek aus. In HIVEOPOLIS sind auch fünf Partnerhochschulen sowie Interessensgruppen aus der Praxis – von ImkerInnen bis zu PädagogInnen – eingebunden.

>> Mehr zum Projekt in der UNIZEIT

Das Team präsentiert die ersten Ergebnisse von HIVEOPOLIS diese Woche auf der Future Tech Week 2020, die, dank Förderungen der Europäischen Kommission, ForscherInnen mit UnternehmerInnen und InnovatorInnen zusammenbringt mit dem Ziel, neue Technologien zu entwickeln. Das brandneue Projekt-Video von HIVEOPOLIS geht dabei auch ins Rennen um das beste seiner Art:

>> YouTube Link

 

Erstellt von Gerhild Leljak

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