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Universität Graz Neuigkeiten Rechtshistorischer Dialog zu 30 Jahre EU-Referendum in Österreich: Was blieb und was fehlt

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Dienstag, 11.06.2024

Rechtshistorischer Dialog zu 30 Jahre EU-Referendum in Österreich: Was blieb und was fehlt

Hochkarätig besetztes Podium (v. l.): Ministerin Karoline Edtstadler, Europarechtler Hans-Peter Folz (im Hintergrund), Institutsleiterin Anita Ziegerhofer, LH a.D. Franz Voves und Wirtschaftshistoriker Thomas Krautzer Foto: REWI Uni Graz/Lunghammer ©© Helmut Lunghammer

Hochkarätig besetztes Podium (v. l.): Ministerin Karoline Edtstadler, Europarechtler Hans-Peter Folz (im Hintergrund), Institutsleiterin Anita Ziegerhofer, LH a.D. Franz Voves und Wirtschaftshistoriker Thomas Krautzer Foto: REWI Uni Graz/Lunghammer

Vor genau 30 Jahren stimmte Österreich mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für den Beitritt zur Europäischen Union. Das sogenannte EU-Referendum am 12. Juni 1994 prägt seitdem das Land. Nicht nur dank hoher Förderungen, Reisefreiheit und wirtschaftlicher Erfolge. Die Europapolitik sorgt auch für Unzufriedenheit und Skepsis, wie das Votum bei der EU-Wahl am vergangenen Sonntag gezeigt hat. Ein hochkarätig besetztes Podium erinnerte am 10. Juni 2024 an der Universität Graz an 30 Jahre EU-Referendum in Österreich im Rahmen der Reihe „Rechtshistorischer Dialog“.

Nach der Eröffnung durch Rektor Peter Riedler hielt Veranstalterin Universitätsprofessorin Anita Ziegerhofer, Leiterin des Instituts für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, einen Vortrag zum 12. Juni 1994. Darin skizzierte sie die Entwicklungen im Vorfeld dieses österreichischen „Schicksalstages“, eingebettet in Erörterungen zum österreichischen Integrationsprozess.

Im Anschluss fand in Aula vor zahlreichen Gästen eine Podiumsdiskussion statt, an der Europa-Ministerin Karoline Edtstadler, Landeshauptmann a.D. Franz Voves sowie die Uni-Graz-Professoren Hans-Peter Folz und Thomas Krautzer teilnahmen.
Die Diskutant:innen erinnerten sich an den folgenreichen 12. Juni 1994 und diskutierten über die Erfolgsstory „Österreich in der Europäischen Union“.
Einmal mehr forderten die Diskussionsteilnehmer:innen positive Narrative für Europa ein – ganz im Sinne von Jacques Delors Postulat „Europa eine Seele geben“. Die Diskussion zeigte einmal mehr, dass Österreich in einer Welt voller geo- und wirtschaftspolitischer Spannungen nur durch ein klares Bekenntnis zur EU in eine sichere Zukunft steuern kann.

Die Veranstaltung wurde durch einen Empfang abgerundet, zum dem die REWI-Sektion des alumni Uni Graz eingeladen hatte

Erstellt von Bernhard Gollob & Andreas Schweiger

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