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Universität Graz Neuigkeiten Neues englisches Masterstudium Geosciences

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Mittwoch, 18.04.2018

Neues englisches Masterstudium Geosciences

AbsolventInnen des neuen NAWI Graz-Masterstudium Geosciences sind unter anderem für die Umsetzung internationaler Tunnelprojekte, wie durch die Anden oder durch die Koralm, gefragt. Foto: pixabay.com

AbsolventInnen des neuen NAWI Graz-Masterstudium Geosciences sind unter anderem für die Umsetzung internationaler Tunnelprojekte, wie durch die Anden oder durch die Koralm, gefragt. Foto: pixabay.com

Ab dem Wintersemester 2018/19 bietet NAWI Graz das neue englische Masterstudium Geosciences an. Studieninteressierte können sich noch bis 30. April registrieren.

Tunnelprojekte in den Anden und durch die Koralm umsetzen, geologische Gutachten für Windräder-Anlagen erstellen oder Forschung in naturkundlichen Museen betreiben: Dafür bildet das Masterstudium "Geosciences" aus. Das Studium wird ab dem kommenden Semester nicht nur in englischer Sprache angeboten, sondern wurde auch neu konzipiert und deckt nun ein noch breiteres Spektrum an Disziplinen ab. Zu den Fachbereichen gehören neben der Geologie und der Paläontologie ebenso Petrologie (Gesteinskunde) und Geochemie, die Wissenschaft von der Verteilung der Elemente und Elementverbindungen in allen Bereichen der Geosphäre, bis hin zu Mineralogie und Hydrogeochemie, Hydrogeologie oder Ingenieurgeologie.

Dietmar Klammer, zuständiger Studiendekan an der TU Graz macht Lust auf das Studium und gibt Ausblicke auf Karrierechancen: „Absolventinnen und Absolventen sind national und international gefragt – ob in Forschungseinrichtungen, der Industrie, in Ingenieurbüros, im Bergbau, oder bei Behörden. Das Studium ist sehr flexibel gestaltet und bietet den Studierenden die Möglichkeiten, sich individuell im Fach Geowissenschaften zu spezialisieren.“ Steffen Birk, Studienkoordinator an der Universität Graz, ergänzt: „Das Studium verknüpft optimal theoretische Grundlagen mit anwendungsorientierten Kenntnissen und bietet so den Absolventinnen und Absolventen eine perfekte Voraussetzung für eine internationale wissenschaftliche oder praxisnahe Karriere.“

Bewerbungsfrist läuft noch bis 30. April

Ein Aufnahmeverfahren für das neue englische NAWI Graz Masterstudium Geosciences gibt es nur für jene Studieninteressierten, die ihr Bachelorstudium nicht an der TU Graz oder der Uni Graz beziehungsweise im Rahmen von NAWI Graz absolviert haben. Die Bewerbungsfrist für das Masterstudium Geosciences läuft noch bis einschließlich 30. April 2018.

NAWI Graz Geozentrum: Hotspot der Geowissenschaften

Mit der Gründung des NAWI Graz Geozentrums, dem Zusammenschluss der erdwissenschaftlichen und geotechnischen Institute von TU Graz und der Uni Graz, entsteht ein österreichweit einzigartiges interuniversitäres Zentrum, das Graz zum international sichtbaren Hotspot der Geowissenschaften und der Geotechnik macht. Synergien am Standort werden so noch besser genutzt und die vertretenen Disziplinen gemeinsam weiterentwickelt. Das NAWI Graz Geozentrum wird schon bald am Campus Inffeldgasse der TU Graz eine neue Heimat bekommen. Durch die zukünftige unmittelbare räumliche Nähe können bestehende Kooperationen in Lehre und Forschung weiter vertieft und neue etabliert werden. Konkret vorgesehen sind die gemeinsame Nutzung von Labors und Geräten, eine Zusammenlegung der Werkstätten und Fachbibliotheken sowie gemeinsame Lehrräume.

NAWI Graz Natural Sciences

Mit Wintersemester 2018 werden in Summe 21 NAWI Graz Bachelor- und Masterstudien (sechs Bachelor- und 15 Masterstudien, davon acht Master in Englisch) angeboten, für die derzeit insgesamt rund 5.500 Studierende zugelassen sind. Ziele von NAWI Graz sind Stärkung, Ausbau und internationale Positionierung sowie die Bündelung von Know-how der naturwissenschaftlichen Forschung und Lehre in Graz. NAWI Graz ist eine naturwissenschaftliche interuniversitäre Kooperation der Karl-Franzens-Universität und der TU Graz mit dem Ziel, gemeinsam Lehre, Forschung und Doktoratsprogramme zu betreiben.

>> das englische Masterstudium Geosciences im Überblick

>> Informationen zum Aufnahmeverfahren

Erstellt von Barbara Gigler & Andreas Schweiger

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