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Universität Graz Neuigkeiten 1,2 Millionen Euro FWF-Förderung für Sprachwandel-Projekt

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Freitag, 21.06.2024

1,2 Millionen Euro FWF-Förderung für Sprachwandel-Projekt

Eine Frau steht vor einer Wand

Die gebürtige Ukrainerin Svitlana Antonyuk forscht an der Uni Graz. Sie untersucht sprachliche Prozesse mit innovativen Methoden. Foto: FWF/Sabine Hoffmann

Die generative Linguistin Svitlana Antonyuk erforscht die emotionalen Faktoren des Sprachwandels.

Wenn Menschen sprechen, sich verbal ausdrücken und artikulieren, geschieht dies nicht ohne Emotionen. Wie in jedem System gibt es bestimmte Muster, denen wir beim Sprechen bewusst oder unbewusst folgen. An den Instituten für Slawistik und Germanistik erforscht die generative Linguistin Svitlana Antonyuk die emotionalen Faktoren des Sprachwandels. Sie kombiniert soziolinguistische und neurolinguistische Methoden, um die psychologischen Mechanismen zu untersuchen, die Sprachgebrauch und Sprachwandel beeinflussen. Das Projekt wird mit 1,2 Millionen Euro im Rahmen des FWF Start Award gefördert. Antonyuk ist Lise Meitner Senior Postdoctoral Researcher.
 

„Wir wollen die Mechanismen verstehen, durch die menschliche Emotionen in Sprachkontakt- und Sprachwechselsituationen eine Rolle spielen“, erklärt Antonyuk. „Die Vorhersage von Sprachwandel war bisher eine schwierige, wenn nicht gar unüberwindbare Herausforderung in der Linguistik.“ Dem will die Linguistin nun auf den Grund gehen. Ausgangspunkt der Forschung ist die Hypothese, dass bewusste und unbewusste emotionale Einstellungen gegenüber sprachlichem Material das Sprachsystem unter Druck setzen und so einen vorhersehbaren Sprachwandel auslösen können. Dieser innovative Ansatz verspricht, wichtige Erkenntnisse über die Rolle emotionaler Faktoren in sprachlichen Prozessen zu liefern.
 

Ein besonders interessanter Aspekt sind unter anderem die sprachlichen Reaktionen der Ukrainer:innen auf die unprovozierte Aggression Russlands. „Am Tag der Invasion beschlossen Tausende von russischsprachigen Ukrainern, auf Ukrainisch als primäre Kommunikationssprache umzusteigen, um ihre Identität und ihren Widerstand auszudrücken“, berichtet Antonyuk. Diese einzigartige soziolinguistische Situation bietet Forschenden die seltene Gelegenheit, die Rolle von Emotionen und Sprecherentscheidungen beim Sprachwechsel in Echtzeit zu untersuchen. „Normalerweise kann der Sprachwandel nur über Jahrhunderte hinweg beobachtet werden“. Die Ergebnisse dieses Projekts leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Sprachwandels und helfen, die Bedeutung emotionaler Faktoren in sprachlichen Prozessen zu beleuchten.
 

„Ich möchte Svitlana Antonyuk zu dieser Auszeichnung gratulieren. Ihre Forschung zum Sprachwandel im Ukrainischen ist von großer gesellschaftlicher und hochaktueller Relevanz. Diese bedeutende Förderung durch den FWF in der Höhe von 1,2 Millionen Euro unterstreicht einmal mehr, wie wichtig es ist, junge Forscherinnen und Forscher in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, zukunftsweisende Projekte voranzutreiben. Die Universität Graz setzt sich konsequent für die Förderung exzellenter Talente ein und leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Zukunft der Wissenschaft“, betont Rektor Peter Riedler.
 

FWF fördert Projekt und Sommerschule
In der ersten Phase wird ein Team aus Linguist:innen und Neurowissenschaftler:innen eine empirische Studie und eine generativ-theoretische Analyse der ukrainischen Syntax und Morphosyntax durchführen. Dann folgt eine soziolinguistische und neurolinguistische Untersuchung sprachlicher Reize. Der FWF START-Preis unterstützt dabei nicht nur die Durchführung dieser Forschung, sondern auch die Einrichtung einer zweijährigen Sommerschule zur ukrainischen Linguistik an der Universität Graz. Diese soll Sprachexpert:innen mit unterschiedlichen theoretischen Perspektiven zusammenbringen und neue Kooperationen fördern. „Ziel ist es, die Komplexität des menschlichen Geistes durch das Studium der Sprache zu verstehen“, betont Antonyuk.
 

Mehr Informationen zu dieser Förderschiene des FWF - Österreichischer Wissenschaftsfonds auf der Webseite

Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

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