Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten In voller Schärfe: KI-Methode revolutioniert Beobachtung der Sonne

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Dienstag, 07.04.2026

In voller Schärfe: KI-Methode revolutioniert Beobachtung der Sonne

Astrophysikerin Astrid Veronig und Doktorand Christoph Schirninger ©Uni Graz/Schweiger
©Uni Graz/Schweiger

Astrophysikerin Astrid Veronig und Doktorand Christoph Schirninger können die Sonne mit Hilfe von KI die Sonne noch genauer beobachten. Foto: Uni Graz/Schweiger

Die Sonne macht Leben auf der Erde möglich. Ihre Magnetfelder können es aber auch massiv stören. Umso wichtiger ist es, die Vorgänge auf unserem nächsten Stern besser zu erkennen. Das ist einem Forschungsteam der Universität Graz und des High Altitude Observatory in Boulder (USA) gelungen. Die Astrophysiker:innen haben eine KI-gestützte Methode entwickelt, die auch kleinste Strukturen auf der Sonne sichtbar macht. Die Wissenschaftler:innen sind überzeugt, dass sich damit die Sonnenbeobachtung nachhaltig verändert und das neue Verfahren für das geplante European Solar Telescope eingesetzt werden kann.

Das Daniel K. Inouye Solar Telescope auf Hawaii ist gegenwärtig das weltweit größte Sonnenteleskop und liefert spektakuläre, hochauflösende Aufnahmen der Sonne. „Diese Bilder geben uns Einblick in die dynamischen Prozesse des Sonnenplasmas und Magnetfeldes“, schildert Astrid Veronig, Astrophysikerin und Leiterin der Forschungsgruppe an der Uni Graz. „Die Erdatmosphäre stellt jedoch eine Herausforderung dar, da sie die Bildqualität durch Turbulenzen erheblich beeinträchtigt. Dadurch erscheinen feine Details auf der Sonnenoberfläche oft unscharf oder sogar unkenntlich. Selbst adaptive Optik und traditionelle Rekonstruktionsverfahren können diese kleinskaligen Strukturen nicht in voller Schärfe abbilden.“

Diese Aufgabe hat nun das internationale Team mit Hilfe künstlicher Intelligenz gelöst. Die Methode verbindet physikalisches Expertenwissen mit der Leistungsfähigkeit des maschinellen Lernens. „Unsere KI ist nicht einfach eine Blackbox“, betont Astrid Veronig. „Sie nutzt physikalische Modelle und Gleichungen, wie Licht und Atmosphäre wechselwirken, und kann so die Bildinformationen und die atmosphärischen Störungen voneinander trennen und rekonstruieren.“

Kleinste Strukturen sichtbar

Christoph Schirninger, Doktorand an der Uni Graz und Erstautor der Studie, testete das Verfahren zuerst mit Simulationsdaten. Anschließend kam die Methode bei echten Beobachtungsdaten zum Einsatz – mit durchschlagendem Erfolg. „Kleinste Strukturen, die zuvor verborgen waren, konnten so sichtbar gemacht werden“, beschreibt Schirninger.
„Physik-informierte neuronale Netzwerke öffnen völlig neue Perspektiven für die Erforschung der Sonne. Langfristig kann diese Technologie die Bildrekonstruktion kommender Großteleskope revolutionieren“, ergänzt Robert Jarolim, Forscher und NASA Jack Eddy Fellow am High Altitude Observatory in Boulder.

⇒ Die Studie wurde im Fachjournal Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Aufnahmen der Sonne mit der neuen KI-Methode
Links: Aufnahme der Sonne vom Observatorium Kanzelhöhe der Universität Graz.
Mitte und rechts: Hochaufgelöste Aufnahmen eines kleinen Sonnenausschnitts vom Daniel K. Inouye Solar Telescope auf Hawaii, die mit der neu entwickelten Methode rekonstruiert wurden. Feinste Details auf der Sonnenoberfläche konnten sichtbar gemacht werden. Foto: Uni Graz/Schirninger
Erstellt von Andreas Schweiger

Weitere Artikel

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Heilsames Meer: Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche