Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Macht das Virus die Zukunft klimafreundlich?

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 26.03.2020

Macht das Virus die Zukunft klimafreundlich?

„Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Krise können grundlegende Veränderungen im Sinne einer nachhaltigen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft vorantreiben“, meint Klimaökonom Karl Steininger. Foto: Uni Graz/Kernasenko

„Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Krise können grundlegende Veränderungen im Sinne einer nachhaltigen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft vorantreiben“, meint Klimaökonom Karl Steininger. Foto: Uni Graz/Kernasenko

Die Universität Graz beantwortet Fragen zur Corona-Krise – # 5: Aktuelle „Notlösungen“ könnten die Nachhaltige Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft vorantreiben, sagt Volkswirt Karl Steininger

Video-Konferenzen statt Dienstreisen, Homeoffice statt zur Arbeit pendeln – was derzeit Notlösungen sind, könnte in Zukunft Standard werden, wenn es sich bewährt, meint Volkswirt Karl Steininger von der Universität Graz und sieht darin gute Chancen im Kampf gegen den Klimawandel: „Die Corona-Krise zwingt uns, neue Wege auszuprobieren. Wenn wir damit gute Erfahrungen machen, könnten wir sie auch weiterhin verstärkt nutzen und damit einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Transformation unserer Gesellschaft leisten“, ist der Klimaökonom überzeugt.

Die durch die Corona-Krise bedingten Einschränkungen in Produktion und Mobilität haben zu einer deutlichen Verringerung von Schadstoffen in der Luft geführt. In China gingen, laut Analysen des finnischen Center for Research on Energy and Clean Air die Treibhausgasemissionen im Februar 2020 um mehr als 25 Prozent zurück. Auf die globale Erwärmung haben solche kurzfristigen Einsparungen aber keine Auswirkungen, sagt Karl Steininger: „Um tatsächlich eine Trendwende zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen weltweit und vor allem dauerhaft gesenkt werden.“ Eine Chance für unsere Umwelt birgt die aktuelle Situation aber dennoch: „Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Krise können grundlegende Veränderungen im Sinne einer nachhaltigen Transformation vorantreiben.“

Neben Auswirkungen im Arbeitsleben zeige die Krise vor allem Gefahren durch Abhängigkeiten von globalen Lieferketten auf. Wenn Länder in Asien keine Medikamente, elektronische Bauteile oder Ersatzteile für die Automobilindustrie mehr liefern können, kann das dramatische Auswirkungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft in Europa haben. „Diese Erkenntnisse sprechen dafür, regional konzentrierte Produktionsstrukturen aufzubauen, um autonomer zu sein, mit dem Nebeneffekt, dadurch den ökologischen Fußabdruck deutlich zu verringern“, so der Klimaökonom.
Möglichkeiten zur Dezentralisierung gebe es bereits, sagt Steininger und verweist auf additive Produktionsverfahren, sprich 3D-Druck. „Damit ließen sich etwa Ersatzteile für die Automobilindustrie vor Ort erzeugen.“ Als ein weiteres Beispiel nennt er die Flow-Chemie, die es erlaubt, pharmazeutische Wirkstoffe in kleineren Einheiten herzustellen, und damit der Abhängigkeit von internationalen Lieferketten entgegenwirkt. Ein Pionier in diesem Forschungsgebiet ist der Chemiker Oliver C. Kappe von der Universität Graz.

Die nachhaltige Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft, die ein zentrales Ziel der Forschungen im Profilbereich „Climate Change Graz“ der Universität Graz ist, erfordert ein radikales Umdenken und eine grundsätzliche Neuorientierung in allen Lebensbereichen und Sektoren. Die aktuelle Krise könnte uns die Entscheidung, althergebrachte Wege zu verlassen, leichter machen, hofft Steininger.
Nachdenklich stimmt den Forscher allerdings, dass angesichts der unmittelbaren Bedrohung durch das Corona-Virus plötzlich Maßnahmen und Verhaltensänderungen akzeptiert werden, die der Klimawandel mit seiner langfristigen, größeren Gefährdung zumindest bisher nicht rechtfertigen konnte.

>> Mehr Fragen angesichts der Corona-Krise – ForscherInnen der Universität Graz geben Antwort

Erstellt von Gudrun Pichler

Weitere Artikel

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Heilsames Meer: Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche