Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Kurbeln Krisen ...

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 02.04.2020

Kurbeln Krisen ...

... die Märkte an? Die Universität Graz beantwortet Fragen zur Corona-Krise - #10

Was nach der Krise sein wird, bleibt Spekulation, weshalb der Wirtschaftssoziologe Klaus Kraemer zur Zukunfts-Debatte aufruft.

Grenzschließungen, Ausgangsbeschränkungen, Social Distancing: ein Alltag, der vorgestern und gestern noch undenkbar war, ist die Realität von heute und morgen. Ein medizinisch bedingter Lock-Down, der auch ökonomische Folgen sowie gesellschaftliche Begleiterscheinungen mit sich bringen wird. Wie diese aussehen und wie schwerwiegend sie sein werden, beruht auf Prognosen.  „Man muss damit beginnen, über einen Ausstieg aus dem Ausnahmezustand nachzudenken. Die ökonomische und soziologische Expertise braucht mehr Resonanz im politischen Raum. Wenn der Ausstieg nicht möglichst bald dahingehend organisiert wird, werden Firmen, Einzelunternehmen, und regionale Betriebe kollabieren,“ steht für Klaus Kraemer vom Institut für Soziologie der Universität Graz fest.

Heilsbringer „Markt“?

Viele Notmaßnahmen müssen von der Politik ergriffen werden, um Szenarien wie Pleitewellen, Massenentlassungen, Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit von Betrieben und Privatpersonen entgegenzuwirken. Der Wirtschaftssoziologe ist sich sicher, dass es der Markt alleine nicht regeln wird. „Man kann nicht einfach auf den Reset-Knopf drücken, und Wirtschaft und Gesellschaft werden wieder hochgefahren. Das wäre eine Illusion.“ Die Nachfrage am Markt wird sich nach der Krise kurzfristig zwar wieder erhöhen, die Prognosen laufen dennoch insgesamt auf ein wirtschaftliches Minus hinaus.

Wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen der Krise

Durch den Corona-verursachten Ausnahmezustand wird dem Zauber der Globalisierung skeptisch gegenübergetreten. Aspekte wie Abhängigkeit gegenüber Lieferketten oder einseitige Ausrichtung regionaler Ökonomien auf bestimmte Märkte könnten neu diskutiert werden und eine Chance für regionale Strukturen bedeuten: „All die, die glaubwürdig sind und Nachhaltigkeit und Regionalität nicht als Marketing-Gag in den Mittelpunkt stellen, werden davon profitieren“, vermutet Klaus Kraemer.

Krise ist nicht gleich Krise

Vorhersagen aufgrund vergangener Krisen zu treffen, scheint schwer, handelt es sich bei der derzeitigen doch um einen singulären Ausnahmezustand, von dem alle Bereiche unseres Lebens betroffen sind. 2008 beschränkte sich die zugespitzte Situation auf den Finanzsektor. Man konterte mit steuerfinanzierten Rettungsschirmen für die Banken. Das scheint jetzt zu wenig zu sein: „Hier müssen wir Rettungsschirme nicht nur über Banken aufspannen, sondern über uns allen“, erklärt der Wissenschafter.

In der Vergangenheit brachten Krisen, neben einer Vielzahl negativer Folgen, durchaus auch positive Effekte mit sich: Der Börsencrash 1929 war Geburt des US-amerikanischen Wohlfahrtsstaates mit dem „New Deal“. Der Zusammenbruch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie führte unter anderem zur Einführung des Frauenwahlrechts. Durch die Nuklearkatastrophe von Fukushima beschlossen Deutschland und Japan, aus der Atomenergie auszusteigen.

Vielleicht werden die mit der jetzigen Krise verbundenen Chancen tatsächlich genutzt, und wir verabschieden einen „Green New Deal“ zugunsten unseres Planeten. „Was die derzeitige Krise rückblickend mit sich bringen wird, bleibt aus heutiger Sicht Spekulation. Jetzt ist es wichtig, die richtigen Schritte zu setzen und einen öffentlichen Diskurs darüber zu führen, wie es mit der Wirtschaft, dem Rechtsstaat und der Demokratie weitergehen soll“, unterstreicht Klaus Kraemer.

Die Universität Graz beantwortet Fragen zur Corona-Krise: Hier geht’s zur Themenliste

 

Erstellt von Christina Koppelhuber

Weitere Artikel

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Heilsames Meer: Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche