Welcome Services wie Dual Career bieten zahlreichen Paaren im akademischen Umfeld eine wertvolle Perspektive: Sie fördern die Vereinbarkeit von Karriere und Partnerschaft, stärken die Standortattraktivität für hochqualifizierte Fachkräfte und tragen zur Chancengleichheit bei. Universitäten profitieren dabei nicht nur durch die langfristige Bindung von Talenten, sondern auch durch eine vielfältigere und stabilere Personalstruktur.
Seit 2012 existiert das Netzwerk „Dual Career Styria Carinthia“ zwischen den fünf steirischen Unis und der Universität Klagenfurt. „Allein im Jahr 2025 haben wir bei uns an der Uni Graz 20 Paare beraten, die eine Verlagerung ihres Lebensmittelpunktes in Betracht gezogen haben“, weiß Julia Schneiber aus der Personal- und Organisationsentwicklung. „Und durch die neue Koralmbahn-Verbindung sind die Beratungen merklich angestiegen.“ Vor allem auch deswegen, weil das Netzwerk eng mit Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft in beiden Bundesländern zusammenarbeitet. Vorteil: Bewirbt sich beispielsweise jemand an der Uni Graz, kann die/der Lebenspartner:in die Kontakte innerhalb der Kooperation für eine Jobsuche nutzen. Oftmals sind die Angehörigen selbst Wissenschaftler:innen oder haben einen starken Bezug zur Forschung. „Seit 2016 konnten wir fünf hochqualifizierte Partner:innen innerhalb unserer Hochschulkooperation sehr gut vernetzen“, sagt Schneiber. „Viele profitieren auch von dem Netzwerk an Wirtschaftsbetrieben, das wir stetig weiter ausbauen“.
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