Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Jetzt zum Studium anmelden
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Hochdotierte Auszeichnung

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Mittwoch, 21.01.2015

Hochdotierte Auszeichnung

Rudolf Zechner. Foto: Uni Graz/Schober

Rudolf Zechner. Foto: Uni Graz/Schober

Rudolf Zechner erhält Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2015

Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zechner vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz erhält für seinen Beitrag zum Verständnis der wichtigen Rolle des Lipidstoffwechsels bei der Entstehung bestimmter Krankheiten den Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2015. Die Auszeichnung ist mit 700.000 Schweizer Franken, derzeit rund 700.000 Euro, dotiert. Verliehen wird der Preis am 22. April 2015 in Genf.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit und Typ II-Diabetes sind Krankheiten, die sich zu weltweiten Epidemien ausgebreitet haben und oft auf Störungen des Fettstoffwechsels zurückzuführen sind. Rudolf Zechner und seine KollegInnen erforschen Mechanismen, die den Lipidstoffwechsel regulieren, und konzentrieren sich dabei seit 15 Jahren im Besonderen auf fettspaltende Enzyme, die Lipasen. 2004 entdeckten sie ein neues Enzym, die Adipose Triglyzerid Lipase (ATGL), das eine zentrale Aufgabe beim Abbau von Lipiden hat: Es spaltet gespeicherte Fette in Körperzellen und versorgt auf diese Weise Gewebe und Organe mit Energie. Außerdem konnte Zechner mit seiner Arbeitsgruppe das ATGL-regulierende Protein CGI-58 identifizieren. Dieses und andere biologische Moleküle sind für den Abbau zellulärer Lipidspeicher verantwortlich. Deren Entdeckung hat das Wissen über den Fettabbau grundlegend verändert.

 

Derzeit untersuchen Rudolf Zechner und sein Team, wie die Fettabspaltung die Zellfunktion und die Entstehung unterschiedlicher Krankheiten beeinflusst. So konnten sie zum Beispiel einen Zusammenhang zwischen Fettabbau in Herzzellen und Herzfunktion aufzeigen. In weiteren Studien stellten sie fest, dass der Fettabbau durch ATGL auch bei der Kachexie, einer unkontrollierten und unwiderruflichen Gewichtsabnahme, die bei KrebspatientInnen häufig beobachtet wird, eine wesentliche Rolle spielt. Diese Entdeckung könnte Wege neuer Behandlungsstrategien für die Krankheit öffnen.

Für seine richtungweisenden Arbeiten erhält Rudolf Zechner den Louis-Jeantet-Preis für Medizin 2015, eine der höchstdotierten Auszeichnungen Europas. Das Preisgeld wird zur Finanzierung weiterer Forschungen verwendet, um die Funktion bekannter und neuer Enzyme des Lipidstoffwechsels aufzuklären.

 

Zur Person:

Rudolf Zechner wurde 1954 in Graz geboren. Er studierte Biochemie an der Karl-Franzens-Universität Graz, wo er 1980 promovierte. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Rockefeller University in New York kehrte er an die Universität Graz zurück, wo er seit 1998 am Institut für Molekulare Biowissenschaften als Professor für Biochemie tätig ist.

Rudolf Zechner ist Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und hat bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Wittgenstein-Preis des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), die höchste wissenschaftliche Auszeichnung Österreichs, sowie einen Advanced Grant des europäischen Forschungsrats (ERC).

 

Der Louis-Jeantet-Preis für Medizin zeichnet jedes Jahr SpitzenforscherInnen aus, die ihre Tätigkeit in einem der Mitgliedstaaten des Europarates ausüben. Der Preis soll wissenschaftliche Exzellenz fördern und dient der Finanzierung von innovativen, hochwertigen Forschungsprojekten, deren Ergebnisse in der Behandlung von Krankheiten Anwendung finden können.

Die Louis-Jeantet-Stiftung wurde 1982 gegründet und ist das posthume Werk des französischen Geschäftsmanns Louis Jeantet, der in Genf seine Heimat gefunden hatte. Sie wendet ca. 4,5 Millionen Schweizer Franken pro Jahr für die Unterstützung der biomedizinischen Forschung auf und investiert diese Summe zu gleichen Teilen in europäische und lokale Projekte.

Erstellt von Gudrun Pichler

Weitere Artikel

Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Heilsames Meer: Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche