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Mittwoch, 08.03.2023

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Die Sprachwissenschaftlerin und Anglistin Anouschka Foltz ist eine der acht Forscherinnen, die anlässlich des Frauentags erzählen, wie sie ihre Arbeit in der Wissenschaft erleben. Foto: Uni Graz/Leljak. ©Foto: Uni Graz/Leljak

Die Sprachwissenschaftlerin und Anglistin Anouschka Foltz ist eine der acht Forscherinnen, die anlässlich des Frauentags erzählen, wie sie ihre Arbeit in der Wissenschaft erleben. Foto: Uni Graz/Leljak.

Zum Frauentag berichten Forscherinnen der Uni Graz, wie sie ihre Arbeit in der Wissenschaft erleben

Frauen in der Forschung: Eine Geschichte mit vielen Erfolgen – und das oft trotz schwieriger Umstände oder struktureller Hindernisse. „Besondere Herausforderungen für Frauen in der Wissenschaft sind mangelnde Transparenz bei Entscheidungs- und Berufungsprozessen“, sagt die Sprachwissenschaftlerin und Anglistin Anouschka Foltz. „Wenn es etwa darum geht, warum ich eine oder keine Stelle für eine:n Doktorand:in bekomme. Meist wird behauptet, wer etwas erreicht, habe besser verhandelt oder sei in der Karriere schon weiter gewesen, ohne dass es dafür klare Kriterien gibt. Diese fehlende Transparenz geht oft auf Kosten der Frauen.“

Für Romana Rauter, die zu nachhaltigen Geschäftsmodellen und Innovationen sowie Strategiefragen im Nachhaltigkeitsmanagement forscht, sind es die sich teilweise nur sehr langsam ändernden Rollenbilder, die sie als fordernd wahrnimmt: „Das erlebe ich beispielsweise in der Kommunikation mit Personen in der Wissenschaft, aber auch außerhalb, oder wenn es um Aufgabenverteilungen geht.“

Mitunter wird impliziert, dass Frauen „anders“ als ihre männlichen Kollegen forschen bzw. unterschiedlich an ihre Karriere herangehen. Das weist die Juristin Nina Kaiser, für sich entschieden zurück. „Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft statt dem Gender-Aspekt die Individualität einzelner Frauen im Vordergrund steht“, sagt die Forscherin, die an der Uni Graz das „Hans Gross Zentrum für interdisziplinäre Kriminalwissenschaften“ aufbaut.

Dass Frauen in vielen Wissenschaftsbereichen unterrepräsentiert sind, kritisiert die Theologin Martina Bär. Für ihr Fach präzisiert sie: „Im Schnitt sind nur 18 Prozent der Autorinnen in Journalen weiblich und 21 Prozent als Referentinnen bei Tagungen geladen.“ Die Fundamentaltheologin ermutigt junge Kolleginnen, sich nicht von einer männerdominierten Forschungslandschaft einschüchtern zu lassen: „Frauen sollten als Professorinnen unsere Disziplin aktiv mitgestalten!“

Wichtig dafür sind auch Vorbilder. Das bestätigt Hanna Engelke vom Institut für Pharmazie. Sie erforscht, wie Zellen reagieren, wenn sich mechanische Eigenschaften ihrer Umgebung ändern. Ihr Vorbild ist eine Wissenschaftlerin aus ihrem direkten Umfeld: „Mich beeindruckt, dass sie von Kolleg:innen aus der community und von Mitarbeiter:innen gleichermaßen fachlich und menschlich sehr geschätzt wird. Das gibt mir Motivation und Orientierung in meiner Arbeit.“

Mit dem Mutmachen beginnen kann man nicht früh genug: Mädchen, die sich für Wissenschaft interessieren, rät Mélanie Hall, Chemikerin mit Schwerpunkt auf nachhaltigen Methoden der Synthese, vor allem eines: beharrlich zu bleiben. „Lass dich bei der Wahl deiner Karriere von niemandem beeinflussen. Scheu dich nicht, deine Meinung zu äußern. Und was noch wichtiger ist: Sei stolz auf deinen Erfolg!“

Für viele junge Frauen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Karriere eine große, unter anderem mentale Hürde. Die Soziologin Sabine Haring-Mosbacher erlebte die wissenschaftliche Arbeit und ihre Mutterschaft dagegen als eine wechselseitige Bereicherung, trotz zahlreicher Rollenkonflikte. „Es war weniger ein strukturiertes Planen einer Karriere als vielmehr ein Hineinwachsen in eine wissenschaftliche Berufung“, blickt die Forscherin, die sich mit Krieg und Gewalt aus einer emotionssoziologischen Perspektive beschäftigt, heute zurück.

Dennoch bleibt die Berufstätigkeit, insbesondere in der Forschung, für Frauen mit Familie oft ein mit Hindernissen gepflasterter Weg. Stereotype, Vorurteile und fehlende Unterstützung im Alltag nennt die Molekularbiologin Tea Pavkov-Keller als Faktoren, die vor allem Frauen betreffen. „Trotzdem leisten viele Wissenschaftlerinnen ganz bedeutende Beiträge für ihr Forschungsfeld und setzen sich für ein integrativeres, förderndes Umfeld ein. Diesen ungebrochenen Optimismus brauchen wir!“, betont Pavkov-Keller, die die Struktur von Proteinen untersucht, damit künftig effektivere Therapeutika entwickelt werden können.

 

Wissenschaftlerin an der Uni Graz sein

Die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung erhebt jährlich Erfolge und offene Baustellen hinsichtlich Gender Equality an der Uni Graz. Die aktuelle Broschüre bezieht sich auf das Jahr 2022 und verweist auf gestiegene Frauenanteile in der Professor:innenschaft (derzeit: 35 Prozent) sowie bei den Mitarbeitenden (derzeit: 55 Prozent). Das Angebot an Lehrveranstaltungen mit Genderaspekten ist gestiegen.

Die gläserne Decke ist dafür dünner geworden und zeigt aktuell einen Index von 1,4 an. Berechnen lässt sich der Glasdeckenindex, indem der Frauenanteil unter den Professor:innen in Relation zum Frauenanteil im wissenschaftlichen Stammpersonal gesetzt wird. Liegt ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis vor, nimmer der Index einen Wert von 1 an. Je weiter der Wert unter 1 liegt, desto geringer sind die Aufstiegschancen von Frauen im Vergleich zu Männern.

„Baustellen“ hinsichtlich Gender Equality gibt es an der Uni Graz auch im Jahr 2023. Der Bericht der Koordinationsstelle listet die folgenden:

  • 100 Prozent Männeranteil unter den Dekanen
  • starke Ungleichverteilung von männlichen und weiblichen Studierenden auf Fächer
  • niedrigere Übertrittsraten vom Bachelor zum Master bei Frauen (68%) als bei Männern (73%) und vom Master-Diplomabschluss zum Doktorat
  • deutlich mehr Frauen auf Teilzeitstellen als Männer

>> Weitere Informationen in der Broschüre „Zahlen, Fakten, Analysen. Chancengleichheit an der Uni Graz“
 

von links nach rechts: Sabine Haring-Mosbacher (Foto: Furgler), Mélanie Hall, Hanna Engelke und Tea Pavkov-Keller (alle Fotos: Uni Graz/Lungammer).
von links nach rechts: Sabine Haring-Mosbacher (Foto: Furgler), Mélanie Hall, Hanna Engelke und Tea Pavkov-Keller (alle Fotos: Uni Graz/Lungammer).
Im Uhrzeigersinn von links oben nach links unten: Nina Kaiser (Foto:privat), Martina Bär (Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos), Romana Rauter (Foto: Carolin Bohn) und Anouschka Foltz (Foto: Uni Graz/Leljak).
Im Uhrzeigersinn von links oben nach links unten: Nina Kaiser (Foto: privat), Martina Bär (Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos), Romana Rauter (Foto: Carolin Bohn) und Anouschka Foltz (Foto: Uni Graz/Leljak).
Erstellt von Gudrun Pichler & Gerhild Leljak

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