„Die Plattform mit der schönsten Aussicht über den Campus“, schmunzelte Ralph Zettl, Direktor für Ressourcen und Planung, bei der Eröffnung am 14. Oktober 2026. Die Messungen der Station im Bereich Heinrichstraße 31 und jene auf dem Gebäude Heinrichstraße 28 stellen die Daten für die geophysikalische Forschung der Uni Graz sowie die österreichweite Wetterbeobachtung bereit: darunter GeoSphere Austria, ARAD (Strahlungsmonitoring und Strahlungsmessnetz Österreich) und ANIP für Isotope im Niederschlag und in Oberflächengewässern. Darüber hinaus ist die Uni Graz mit der neuen Plattform für das Graz Center of Physics sowie für weitere Kooperationen bestens gerüstet. „Wir können nun noch genauer und unter besseren Bedingungen die Messungen durchführen“, schilderte Ulrich Foelsche, wissenschaftlicher Leiter der meteorologischen Station. Denn nach wie vor werden neben der automatisierten Erhebung einige Beobachtungen von Menschen durchgeführt, zum Beispiel jene der Sichtweite oder der Bewölkung.
Mit dem Ausbau wird die mit der Zeit gewachsene Zahl an Instrumenten neu geordnet. Christoph Resch-Anzengruber, Betreuer der Station, begründet: „Die einzelnen Sensoren brauchen entsprechenden Abstand voneinander, damit sie keinen Einflüssen, wie etwa Beschattung, ausgesetzt sind.“ Zudem erleichtert das vergrößerte Plateau den Besuch von Studierenden und Interessierten.