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Universität Graz Neuigkeiten Frauen vor! Mireille van Poppel und Sarah Zapusek über Erfolg und Ziele der Gleichstellung

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Mittwoch, 05.03.2025

Frauen vor! Mireille van Poppel und Sarah Zapusek über Erfolg und Ziele der Gleichstellung

Sarah Zapusek und Mireille van Poppel nebeneinander sitzend auf einer roten Couch mit hoher Rückenlehne ©Uni Graz/Pichler

Vizerektorin Mireille van Poppel (r.) und Sarah Zapusek arbeiten an der ständigen Verbesserung der Bedingungen für Gleichstellung an der Uni Graz. Foto: Uni Graz/Pichler

Was haben die Katholische Theologie, die Rechtswissenschaften sowie die Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaften an der Uni Graz gemeinsam? Ihre Fakultät wird jeweils von einer Dekanin geleitet. Damit beträgt der Frauenanteil an der Spitze der insgesamt sechs Fakultäten erstmals in der Geschichte der Universität 50 Prozent. Mireille van Poppel, Vizerektorin für Internationalisierung und Gleichstellung, freut sich über dieses Novum. Gemeinsam mit Sarah Zapusek, seit kurzem Leiterin der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung, erklärt van Poppel, wie sich diese positive Entwicklung weiter vorantreiben lässt. Der Internationale Frauentag, der jährlich am 8. März gefeiert wird, ist ein guter Anlass, die Erfolge der Uni Graz auf diesem Gebiet aufzuzeigen.


Seit 1. Oktober letzten Jahres herrscht erstmals ein Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen auf Dekan:innen-Ebene. Was bedeutet das für die Uni Graz? 

Mireille Van Poppel: Das ist, finde ich, ein wichtiges Signal, dass wir als Universität auch Frauen in Führungspositionen bringen. Vor fünf Jahren haben wir als Pilotprojekt ein spezielles Weiterbildungsprogramm für Mitarbeiterinnen angeboten, mit genau diesem Ziel. Vielleicht ist das ein Ergebnis daraus.

Unter den Professuren an der Uni Graz betrug der Frauenanteil im Vorjahr 36 Prozent. 2000 lag er noch bei sechs Prozent – eine enorme Erhöhung. Ist das Ziel aus Ihrer Sicht erreicht?

Van Poppel: Die starke Steigerung des Anteils der Professorinnen ist erfreulich, aber es gibt natürlich noch Luft nach oben. 52 Prozent des wissenschaftlichen Personals an der Uni Graz sind weiblich, da hinken die Professuren hinterher.

Was wäre Ihrer Meinung nach besonders effizient, um den Professorinnenanteil weiter zu erhöhen?

Van Poppel: Im wissenschaftlichen Bereich braucht es noch viel gezielteres Headhunting, national und international. Die Fachleute müssten wissen, wo es kompetente Kolleginnen gibt. Sie sollten mit ihnen rechtzeitig in Kontakt treten und sie ermutigen, sich zu bewerben. Frauen sind häufig weniger selbstbewusst als Männer. Wenn sie sich unsicher fühlen, ob sie den Anforderungen für eine Stelle genau entsprechen, bewerben sie sich vielleicht gar nicht. Auch bei den Ausschreibungstexten muss man darauf achten, dass sie frauenfreundlich formuliert sind. Das ist nicht immer der Fall. An unserer Naturwissenschaftlichen Fakultät sucht man bereits sehr gezielt nach Frauen zur Besetzung von Professuren und ist damit offensichtlich erfolgreich. 

Wo setzt die Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung an?

Sarah Zapusek: Zusätzlich zu unseren vielen bestehenden Angeboten und Maßnahmen entwickeln wir aktuell zum Beispiel gemeinsam mit dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen Inhalte zur Integration von Genderkompetenz ins UNISTART-Programm für Führungskräfte. Wir wollen für das Thema sensibilisieren, Stereotype hinterfragen. Bewusstseinsbildende Maßnahmen sind sehr wichtig, weil es langfristig auch um einen Wandel der Organisationskultur geht. Und der ist nur mit stetigem, unermüdlichem Engagement möglich.

Was sind die Ziele der Uni Graz im Bereich der Gleichstellung für die kommenden Jahre?

Van Poppel: Neben einer weiteren Steigerung des Frauenanteils wollen wir generell die Diversität an der Universität fördern. Es ist grundsätzlich wichtig zu sehen, dass Frauen keine homogene Gruppe sind. Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebenslagen und -phasen, haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse. Der Aspekt der Diversität schließt all das mit ein.

Was ist in diesem Zusammenhang konkret geplant?

Zapusek: Wir möchten aus allen Bereichen der Universität Mitarbeitende als sogenannte Diversitybuddys gewinnen. Sie sollen als Ansprechpersonen bei Fragen und Anliegen mit Bezug zu Gleichstellung und Diversität auch Multiplikator:innen für Gender- und Diversitätskompetenzen sein und zu den vielen bereits bestehenden Anlaufstellen inner- und außerhalb der Universität weitervermitteln können. Das für diese Aufgaben nötige Wissen und wichtige Skills erhalten Interessierte in speziellen Workshops.

Van Poppel: Gerade angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen müssen wir uns als Universität für den Wert der Vielfalt in der Gesellschaft stark machen und das Bewusstsein dafür bilden.

Frau Zapusek, Sie sind seit 1. November 2024 Leiterin der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung. Was möchten Sie in dieser Funktion erreichen?

Zapusek: Ich empfinde es als großes Privileg, diese Einrichtung leiten zu dürfen. Die Koordinationsstelle gibt es seit mehr als 30 Jahren, in denen unglaublich engagierte Personen äußerst erfolgreiche Arbeit geleistet haben. Unsere Angebote wurden zum Teil über Jahrzehnte weiterentwickelt, wie zum Beispiel das Karriereprogramm für Wissenschaftlerinnen der vier Grazer Universitäten. Es ist mir ein großes Anliegen, diese wichtigen Angebote in ihrer hohen Qualität zu erhalten und fortzuführen. Ein Wandel der Organisationskultur braucht Kontinuität. Zusätzlich entwickeln wir immer wieder Neues. So etwa das Programm „Potenziale Fokus“. Das ist ein kleines, flexibles, weitgehend individuell gestaltbares Weiterbildungspaket für Wissenschaftlerinnen, das sehr gut angenommen wird. Es unterstützt Frauen dabei, einige nötige Kompetenzen und Strategien für ihre Karriere zu erwerben und hilfreiche Netzwerke zu knüpfen. Diese Verbindung von bewährten und für neue Herausforderungen konzipierten Angeboten zeichnet unsere Arbeit aus.

Frauenanteile an der Uni Graz
Mitarbeiterinnen gesamt: 56 %
Wissenschaftlerinnen: 52 %
Professorinnen: 36 %
Studierende: 62 %
Absolventinnen: 67 %

Erstellt von Gudrun Pichler

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