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Universität Graz Neuigkeiten Forschung zirpt für die Kunst

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Freitag, 19.06.2015

Forschung zirpt für die Kunst

Zirpt derzeit in Schweizer Kunstinstallation: die Malaysische Laubheuschrecke, gezüchtet und erforscht an der Uni Graz. Foto: Uni Graz

Zirpt derzeit in Schweizer Kunstinstallation: die Malaysische Laubheuschrecke, gezüchtet und erforscht an der Uni Graz. Foto: Uni Graz

Zoologe Manfred Hartbauer leitet Schweizer Kompositionsprojekt mit Heuschrecken-Klängen

„Synchronicity: Fireflies, Crickets and Machines“ nennt sich die Installation des Schweizer Künstlers und Komponisten Robin Meier, die noch bis einschließlich Sonntag im Volkshaus Basel zu sehen und hören ist. Meier synchronisiert dabei Maschinengeräusche mit dem Zirpen von Laubheuschrecken und Glühwürmchen zu einem pulsierenden Takt. Einen Teil der Tiergesänge steuern die an der Uni Graz gezüchteten Malaysischen Laubheuschrecken bei. Zoologe Manfred Hartbauer hat die wissenschaftliche Leitung dieses Projekts übernommen. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit synchronisierenden Insekten und wissen, welche Stimuli und Rhythmen man verwenden muss, um die Signale artübergreifend in Gleichklang zu bringen“, erklärt der Experte. Hartbauer hat schon einige erstaunliche Erkenntnisse über die Ursachen und Mechanismen publiziert, die zu synchronen Gesängen führen.

Erstellt von Dagmar Eklaude

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Jurassic Sounds: Biologe rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

EU-Förderung stärkt internationalen Austausch unter Universitäten

Die Universität Graz baut mit der europäischen Hochschulallianz Arqus internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label.

Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

Damenwahl

Grazer ZoologInnen erforschen, was bei Grillen-Weibchen gut ankommt

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