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Universität Graz Neuigkeiten Experte für Weltraumrecht

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Donnerstag, 30.04.2015

Experte für Weltraumrecht

Christian Brünner bei der Verleihung des Polarsternpreises 2015. Foto: Karolo Riegler

Christian Brünner bei der Verleihung des Polarsternpreises 2015. Foto: Karolo Riegler

Christian Brünner wurde mit dem Polarsternpreis ausgezeichnet

Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) würdigte Em.Univ.-Prof. Dr. Christian Brünner für seine Verdienste um das Weltraumrecht mit dem Polarsternpreis. Die Auszeichnung wurde am 12. April 2015 im Rahmen der Yuri’s Night in Wien verliehen.

Christian Brünner, emeritierter Universitätsprofessor am Institut für Österreichisches, Europäisches und Vergleichendes Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre der Uni Graz, gilt als Wegbereiter des Weltraumrechts in Österreich. Sein Engagement führte zur Etablierung des Fachs und zur Einrichtung eines österreichischen National Point of Contact des Europäischen Zentrums für Weltraumrecht (ECSL) im Rahmen der Europäischen Weltraumagentur ESA, dessen Vorsitz Brünner von 2001 bis 2009 innehatte.
Seit 2003 ist der Experte für Weltraumrecht Vorstandsmitglied des ECSL in Paris, seit 2006 Mitglied des International Institute for Space Law (IISL) sowie seit 2009 korrespondierendes Mitglied und seit 2012 Mitglied der Sektion 4 Social Sciences der International Academy for Astronautics (IAA).

„Mit dem Polarsternpreis wollen wir Menschen würdigen, die sich durch ihren besonderen Einsatz um den Weltraum und die Raumfahrt verdient gemacht haben“, erklärte Dr. Gernot Grömer, Obmann des ÖWF, bei der Verleihung.

Das ÖWF ist ein österreichisches Netzwerk für RaumfahrtspezialistInnen und Weltrauminteressierte in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Politik. Es forscht im Bereich Weltraumaktivitäten, entwickelt einen von weltweit fünf experimentellen Marsanzügen und führt professionelle Simulationen bemannter Marsforschung durch. Den Polarsternpreis hat das ÖWF heuer zum siebenten Mal vergeben.

Erstellt von Gudrun Pichler

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