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Donnerstag, 29.08.2019

Erfolgreich

Südosteuropa-Experte Florian Bieber wird ab 1. September 2019 für drei Jahre ein Jean Monnet Chair innehaben. Foto: Uni Graz/Kanizaj. ©Kanizaj | 2018
©Kanizaj | 2018

Südosteuropa-Experte Florian Bieber wird ab 1. September 2019 für drei Jahre ein Jean Monnet Chair innehaben. Foto: Uni Graz/Kanizaj.

Die EU-Kommission vergibt Jean Monnet Chair an Südosteuropa-Experten Florian Bieber

Florian Bieber vom Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz wird für die kommenden drei Jahre einen Jean Monnet Chair mit dem Titel „Europeanisation of Southeastern Europe (SEEinEU)“ innehaben. Sein Antrag wurde – als einer von nur dreien aus Österreich – von der Europäischen Kommission genehmigt und mit rund 48 000 Euro gefördert. Mit dem Lehrstuhl verbunden sind ein gesteigerter Output in Forschung und Lehre sowie noch intensivere science-to-public-Aktivitäten in Form von öffentlichen Vorträgen und Veranstaltungen.

Florian Bieber – er ist auch Sprecher des Profilbildenden Bereichs Dimensionen der Europäisierung der Universität Graz – ist Experte für Südosteuropa, dessen ethnische Konflikte, Nationalismen sowie antidemokratischen Tendenzen er seit rund 20 Jahren beforscht. Außerdem koordiniert er das europäische ForscherInnen-Netzwerk BiEPAG, das hilft, Reform und EU-Integration des westlichen Balkans voranzutreiben. Der Chair „SEEinEU“ zielt darauf ab, das am Zentrum für Südosteuropastudien bestehende interdisziplinäre Bildungsumfeld zum Thema Europäisierung des Westbalkans zu verfestigen, auszubauen und weiterzuentwickeln.

Jean Monnet Chairs werden als hochkompetitive Förderschienen im Rahmen des Erasmus+ Programms weltweit ausgeschrieben. Die Genehmigung eines Antrages ist ein großartiger Erfolg sowohl für den/die WissenschafterIn als auch für deren/dessen Universität.

Erstellt von Gerhild Leljak

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