Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Nachanmeldung Rechtswissenschaften & Biologie
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Aufnahmeverfahren 2026
  • Uni Vibes - das Fest
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Cold Case in Ephesos: Archäologen auf der Spur von Kleopatras Schwester

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Montag, 11.03.2024

Cold Case in Ephesos: Archäologen auf der Spur von Kleopatras Schwester

Fotografie des Oktogon in Ephesos

Das Oktogon an der Kuretenstrafle nach der Freilegung 1906. Links im Bild die spätantike Brunnenumfassung des Androklosheroons, im Hintergrund die Kuretenhalle. Foto: Österreichisches Archäologisches Institut

Das Skelett einer etwa 20-jährigen Frau, die vor mehr als 2000 Jahren in einem achteckigen Tempelgrab in Ephesos in der heutigen Türkei beigesetzt wurde, stellte die Wissenschaft lange Zeit vor ein großes Rätsel. Wer ist sie? Woher kommt sie? Warum bekam sie dieses prominente Grabmal? Auch der Archäologe Peter Scherrer von der Uni Graz und sein Kollege Ernst Rudolf suchten jahrelang nach der wahren Identität der Toten. Nun scheint es, als hätten sie das Rätsel um das Grab von Kleopatras Schwester Arsinoë IV. gelöst.

„Wir haben immer vermutet, dass die sterblichen Überreste in diesem Grab zu Arsinoë IV gehören, der jüngeren Schwester der berühmten Kleopatra VII. Die beiden Frauen hatten zwar unterschiedliche Mütter, aber denselben Vater“, erklärt Scherrer. In der modernen Kriminologie werden solche ungelösten Fälle als „Cold Case“ bezeichnet. Mithilfe neuer Erkenntnisse oder Technologien können sie aber wieder aufgerollt werden. Diese Werkzeuge helfen auch im Fall von Arsinoë IV: Die genaue Analyse von DNA-Proben ihres Schädels könnte nun dazu beitragen, bei künftigen Grabungen weitere Mitglieder dieses Königshauses zu identifizieren – vielleicht auch die letzte Ruhestätte der berühmten Kleopatra, der letzten Königin aus der mazedonisch-ptolemäischen Königsdynastie.
 

In den Wirren des Alexandrinischen Krieges 48 und 47 v. Chr. spielte Arsinoë IV eine wichtige Rolle. Sie wurde gemeinsam mit ihrem Bruder auf der von Rom annektierten Insel Zypern von Gaius Iulius Caesar für kurze Zeit als Gegenkönigin zu Kleopatra eingesetzt. Caesar stellte sich aber hinter ihre mächtige Schwester Kleopatra und zwang die junge Frau an seinem Triumphzug 46. v. Chr. teilzunehmen. Arsinoë IV fand schließlich Asyl in Ephesos. Das war ihr letzter bekannter Aufenthaltsort. „Schließlich wurde sie etwa 41 v. Chr. im Auftrag ihrer mächtigen Schwester ermordet“, führt der Archäologe aus.

Das Oktogon von Ephesos
Bei archäologischen Grabungsarbeiten Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein einzigartiges Mausoleum freigelegt, das aufgrund seiner achteckigen Bauform als „Oktogon“ bezeichnet worden ist. Dieses Monument aus frühaugustinischer Zeit liegt in Ephesos an der „Kuretenstraße“, einer wichtigen Prozessionsstraße im Zentrum der Stadt. „Schon die Lage des Grabs reichte als Indiz aus, um die sterblichen Überreste der Frau einem hohen gesellschaftlichen Stand zuzuordnen“, betont Scherrer. Die Hypothese, dass es sich tatsächlich um Arsinoë IV handelt, wurde nach der Auswertung zahlreicher historischer Quellen dieser Zeit durch Scherrer und seinen Kolleg:innen bestätigt.
 

Schlüsselrolle: Der Schädel von Ephesos
Das Skelett der Frau war jedoch unvollständig. 1929 wurde der Schädel aus der Grabkammer entnommen und war lange Zeit unauffindbar. Da aber Teile des originalen Mausoleums im Wiener Kunsthistorischen Museum stehen, nahm man an, dass sich auch der Schädel in Österreich befinden könnte. Und tatsächlich wurde auf Nachfrage der beiden Forscher ein Schädel aus dieser Zeit in der Sammlung des Departments für Evolutionäre Anthropologie an der Uni Wien im Dezember 2022 gefunden und nach alten Fotos identifiziert.
 

Der Archäologe, Mediziner und Forensiker Ernst Rudolf sieht nun die Herausforderung, um, diesen zu bestätigen. Bisher ließ sich aus den Skelett-Knochen keine verwertbare DNA gewinnen, da Hangwasser diese nahezu ausgelöscht hat. Jetzt ruht die Hoffnung darauf, im Felsenbein des Schädels analysierbares Material zu isolieren. „Gelingt es, die DNA von Arsinoë IV zu entschlüsseln, ermöglicht uns das, sie mit Proben anderer Mumien oder Skelette in Ägypten zu vergleichen. So könnten wir eines Tages vielleicht das Grab Kleopatras, der berühmten und einflussreichen Königin, zweifelsfrei identifizieren“, zeigt sich Rudolf optimistisch.

Die sorgfältigen Untersuchungen, die unter dem Schwerpunkt „Transmediterrane Verflechtungen – Bewegungen und Beziehungen im Mittelmeerraum und darüber hinaus“ an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Uni Graz durchgeführt wurden, mündeten in ein umfassendes Werk. Rudolf und Scherrer haben die Forschungsergebnisse in diesem Buch gebündelt. Die offizielle Vorstellung findet am 14. März 2024, um 18 Uhr, im Ephesos Museum der Neuen Hofburg in Wien statt – in Gegenwart von Bildungsminister Martin Polaschek.

Buchtipp:
Rudolf, Ernst; Scherrer, Peter: The Octagon of Arsinoë IV in Ephesos. Oppenheim am Rhein: Nünnerich-Asmus Verlag & Media. 2024.
 

Buchpräsentation: „The Octagon of Arseinoe IV in Ephesos”
Wann?
Donnerstag, 14. März 2024, 18 Uhr
Wo? Ephesos-Museum der Antikensammlung
des Kunsthistorischen Museums Wien, Heldenplatz, 1010 Wien
 

Der Eintritt ist frei!

Das Grab der Arsinoe IV.
Blick in den Sarkophag der Arsinoë, nachdem er von Wasser und Schlamm geleert worden ist. Foto: Ernst Rudolf
Übersicht Grabung
Übersicht über die Grabung in Ephesos. Foto: Uni Graz/Scherrer
Erstellt von Konstantin Tzivanopoulos

Weitere Artikel

Arten-Rekord gemeldet: Steiermark siegt bei weltweiter City Nature Challenge

4660 verschiedene Tiere, Pflanzen und Pilze meldeten steirische Beobachter:innen im Rahmen der internationalen City Nature Challenge zwischen 24. und 27. April 2026. Damit siegte die Region in der Kategorie registrierte Arten. Die meisten Meldungen machte Ostrava in Tschechien mit knapp 140.000, die größte Zahl an Teilnehmer:innen, nämlich 3019, hatte die San Francisco Bay Area.

Autorin KI! Ist das noch Literatur, Julia Hoydis?

Mit dem ersten Sonnenstrahl zog ein leiser Nebel über den Campus der alten Universität, während die Studierenden in alle Richtungen eilten. Zwischen den ehrwürdigen Backsteingebäuden pulsierte das Leben, erfüllt von Erwartungen, Geheimnissen und neuen Freundschaften. Im Herzen der Bibliothek saß Clara, die mit klopfendem Herzen auf einen Brief von ihrem Professor wartete. Was sie noch nicht wusste: Dieser Tag sollte alles verändern … So beginnt uniGPT einen Roman. Ist das überhaupt Literatur?

Zum 30. Geburtstag: frischer Glanz für Kunstwerke im RESOWI-Zentrum

Steinblock, Holzbalken, Kohlensäcke und Seile – seit 30 Jahren ziehen die bemerkenswerten Arte-Povera-Installationen des Griechen Jannis Kounellis im RESOWI-Zentrum die Blicke auf sich. Nun wurden die Werke gereinigt, restauriert und begeistern Studierende wie Kunstinteressierte.

Studieren an der Uni Graz: So klappt die Anmeldung

Bereit für einen neuen Lebensabschnitt mit dem Start eines Studium an der Universität Graz im Wintersemster 2026/27. Hier gibt es Infos zu Fristen, Aufnahmeverfahren und Anmeldung und alles, was man für deinen erfolgreichen Studienbeginn im Herbst braucht.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche