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Universität Graz Neuigkeiten Biodiversitätsrat mit Biologen Christian Sturmbauer beim Bundespräsidenten

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Mittwoch, 29.11.2023

Biodiversitätsrat mit Biologen Christian Sturmbauer beim Bundespräsidenten

Johannes Rüdisser, Ökologe an der Universität Innsbruck; Yvona Asbäck, Koordinatorin des Netzwerks Biodiversität Österreich und des Österreichischen Biodiversitätsrates; Franz Essl, Ökologe an der Universität Wien; Bundespräsident Alexander Van der Bellen; Alice Vadrot, Politikwissenschafterin an der Universität Wien; Andreas Tribsch, Botaniker an der Universität Salzburg; Christian Sturmbauer, Biologe an der Universität Graz

Der Österreichische Biodiversitätsrat traf den Bundespräsidenten in der Hofburg (v. l.): Johannes Rüdisser, Ökologe an der Universität Innsbruck; Franz Essl, Ökologe an der Universität Wien; Yvona Asbäck, Koordinatorin des Netzwerks Biodiversität Österreich und des Österreichischen Biodiversitätsrates; Bundespräsident Alexander Van der Bellen; Alice Vadrot, Politikwissenschafterin an der Universität Wien; Andreas Tribsch, Botaniker an der Universität Salzburg; Christian Sturmbauer, Biologe an der Universität Graz Foto: HBF/Karlovits

Christian Sturmbauer, Biologe an der Uni Graz und Mitglied des Leitungsteams des Österreichischen Biodiversitätsrats, traf am 29. November 2023 gemeinsam mit weiteren Expert:innen des Österreichischen Biodiversitätsrats Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg.

„Die Klimakrise ist schon in den allermeisten Köpfen angekommen. Wie sehr uns aber auch die Biodiversitätskrise und das Artensterben, betreffen, ist vielen noch nicht so klar. Dabei sind Klimaschutz und Naturschutz zwei Seiten derselben Medaille. Wir müssen unsere schöne Natur, unseren Planeten für künftige Generationen erhalten – das sind wir ihnen schuldig. Ich bin daher froh, dass sich in Österreich zahlreiche Expertinnen und Experten zu einem Biodiversitätsrat zusammengeschlossen haben, mit dem Ziel mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu schaffen“, so Van der Bellen im Anschluss an das Gespräch.

Der Biodiversitätsrat besteht aus 26 Mitgliedern aus allen neun Bundesländern. Dabei handelt es sich um Forschende unterschiedlicher Disziplinen sowie Expertinnen und Experten unter anderem aus den Bereichen Biodiversität, Landschaftsgestaltung und Naturschutz. „Dabei ist es uns besonders wichtig, dass der Biodiversitätsrat interdisziplinär arbeitet. Also mit Expertise etwa aus der Politikwissenschaft ebenso wie aus Naturwissenschaften“, betonte Koordinatorin Yvona Asbäck von der Universität für Weiterbildung Krems.

Biologe Christian Sturmbauer schlug erst kürzlich im Magazin UNIZEIT Alarm: „Es gab noch nie einen so enormen Rückgang an Arten in so kurzer Zeit.“ Der Mensch müsste dringend mehr Flächen sich selbst überlassen, damit sich die Tier- und Pflanzenwelt erholen kann. Das würde uns alle vor Wetterextremen und Klimawandel schützen. >> Weiterlesen

Erstellt von Yvona Asbäck & Andreas Schweiger

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