Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Tag der offenen Tür am 09.04.2026
    • Aufnahmeverfahren
    • Lehramt Aufnahmeverfahren
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
  • Spotlight
Jetzt aktuell
  • Aufnahmeverfahren 2026 – alle Infos
  • Crowdfunding entdecken
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Beihilfe zum Zelltod

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Montag, 30.07.2012

Beihilfe zum Zelltod

ForscherInnen haben herausgefunden, dass Vitamin B6 Chemotherapien im Kampf gegen Lungenkrebs unterstützt. Das Bild zeigt eine Biopsie mit Expression von Pyridoxalkinase, einem wichtigen Enzym zur Aktivierung von Vitamis B6. Foto: Lorenzo Galluzzi

ForscherInnen haben herausgefunden, dass Vitamin B6 Chemotherapien im Kampf gegen Lungenkrebs unterstützt. Das Bild zeigt eine Biopsie mit Expression von Pyridoxalkinase, einem wichtigen Enzym zur Aktivierung von Vitamis B6. Foto: Lorenzo Galluzzi

Vitamin B6 bestimmt den Erfolg einer Chemotherapie gegen Lungenkrebszellen

Der Vitamin B6 Stoffwechsel kann den positiven Ausgang von Chemotherapien entscheidend beeinflussen und ist somit ein wichtiger Biomarker, um die Antwort von LungenkrebspatientInnen auf eine entsprechende Behandlung zu prognostizieren. Das wurde in einer aktuellen, aufsehenerregenden Studie des Centre National de la Recherche Scientifique unter der Federführung von Univ.-Prof. Dr. Guido Kroemer, L'Université Paris Descartes, bewiesen. Auch Dr. Didac Carmona-Gutierrez , Dr. Tobias Eisenberg und Univ.-Prof. Dr. Francesco Madeo vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz waren an der Studie beteiligt, die im renommierten Journal „Cell Reports“ (CELL press) erschienen ist.


Krebszellen zeichnen sich unter anderem durch ein unkontrolliertes, rasantes Wachstum aus. Das rechtzeitige Eingreifen mittels einer Chemotherapie entscheidet oft über Leben und Tod der PatientInnen. Die Therapie bedeutet für die Krebszellen den gezielten Mord: Sie verraten sich aufgrund ihres charakteristischen Wucherns im Körper und werden durch eingesetzte chemotherapeutische Substanzen zur Strecke gebracht. Ein dafür besonders bei Lungenkrebs häufig eingesetztes Mittel ist Cisplatin. Die ForscherInnen fanden nun heraus, dass Cisplatin besser funktioniert, wenn der Körper über ein hohes Maß an aktiviertem Vitamin B6 (Pyridoxalphosphat) verfügt. „Vitamin B6 fungiert in diesem Fall als wichtige Beihilfe zum Tod der Krebszellen“, fasst Didac Carmona-Gutierrez zusammen.


Die Grazer Forscher lieferten in ihrer Beteiligung der Studie einen von vielen Beweisen für die Schlüsselrolle von Pyridoxin. Ihr Labor ist auf Hefezellen spezialisiert, die viele Ähnlichkeiten mit der menschlichen Zellstruktur aufweisen, auch im Bereich des zellulären Selbstmords. Die Zugabe von Vitamin B6 verstärkte auch bei Hefezellen die Toxizität von Cisplatin. Die Störung des Vitamin B6-Stoffwechsels führte dagegen zu einer erhöhten Resistenz gegenüber der Substanz. Ein Allheilmittel ist Vitamin B6 jedoch nicht, betont Carmona-Gutierrez, denn die individuelle, also tumorspezifische Aktivität des Enzyms Pyridoxalkinase, das Pyridoxin in dessen aktive Form überführt, spiele bei der effektiven Behandlung der Krebszellen eine entscheidende Rolle: „PatientInnen, deren Tumore höhere Pyridoxalkinase-Levels aufweisen, werden besser auf eine kombinierte Chemotherapie mit Vitamin B6 und Cisplatin ansprechen als andere.“ Mit dem Wissen um die toxizitätsfördernden Effekte von Vitamin B6 beim Einsatz von Chemotherapeutika lassen sich die Therapiemöglichkeiten für PatientInnen jedenfalls effektiver und personalisierter gestalten.


Damit liefert die Studie, an der 69 internationale WissenschafterInnen beteiligt waren, eine wichtige Grundlage für die bessere Einschätzung des Erfolgs von Chemotherapien und deren Prognose.



Erstellt von Gerhild Kastrun

Weitere Artikel

Diversitybuddies an der Uni Graz: Unterstützung auf Augenhöhe

Die Universität Graz stärkt mit den neuen Diversitybuddies ihr Engagement für Chancengleichheit. Uni-Angehörige finden hier leicht zugängliche Ansprechpartner:innen für Fragen mit Bezug zu Gleichstellung und Diversität. Alle Mitarbeiter:innen können mitmachen und aktiv werden.

Wenn Eltern schwer mitreden können

In ihrer Dissertation untersucht die Translationswissenschaftlerin Marie Tschurtschenthaler, wie die Kommunikation zwischen Pflichtschulen und Eltern funktioniert, deren Erstsprache nicht Deutsch ist – und welche Rolle professionelle Sprachmittlung dabei spielt. Erste Einblicke zeigen: Es geht nicht nur um Sprache, sondern auch um Ressourcen, Zuständigkeiten und den institutionellen Rahmen.

KI in der Schule: Maria Bertel entwirft rechtlichen Leitfaden für Lehrer:innen

Die Juristin und ihr Team haben in einem EU-Projekt die Gesetzeslage zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich analysiert und offene Fragen aus der Praxis beantwortet.

Nachhaltig aufforsten: Forschende identifizieren Faktoren für erfolgreiche Renaturierung

Naturnahe Wälder sind nicht nur wertvolle CO2-Speicher, sondern auch Reservoirs der Biodiversität. Daher werden im Rahmen von Renaturierungsprojekten Flächen, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden, aufgeforstet. Damit die Wiederherstellung von Wäldern erfolgreich ist, gilt es einiges zu beachten. So spielt etwa die Kombination von schnell und langsam wachsenden Baumarten eine Rolle. Zu Beginn ist unter anderem der richtige Abstand zwischen den Setzlingen entscheidend für das Überleben der jungen Forstpflanzen. Sarah Bürli, wissenschaftliche Leiterin des Botanischen Gartens der Universität Graz, hat gemeinsam mit Kolleg:innen in Aotearoa/Neuseeland die Ergebnisse aus Experimenten zur Waldrenaturierung analysiert. Ihre Erkenntnisse zu förderlichen Pflanzstrategien sind kürzlich im Wissenschaftsmagazin Ecological Solutions and Evidence erschienen.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche