Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    • Kommission für wissenschaftliche Integrität
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
Jetzt aktuell
  • Uni Vibes - das Fest
  • Jetzt die "Youni"-App holen
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten AutorInnen im NS-Regime

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Donnerstag, 02.08.2018

AutorInnen im NS-Regime

Das literarische System in Österreich zwischen 1938 und 1945 abzubilden, ist Ziel des mehrbändigen Handbuchs von Karin Gradwohl-Schlacher und Uwe Baur. Foto: pixabay

Das literarische System in Österreich zwischen 1938 und 1945 abzubilden, ist Ziel des mehrbändigen Handbuchs von Karin Gradwohl-Schlacher und Uwe Baur. Foto: pixabay

Soeben erschienen: Band 4 zur Literatur in Wien während des NS-Regimes. Foto: Böhlau

Soeben erschienen: Band 4 zur Literatur in Wien während des NS-Regimes. Foto: Böhlau

Einzigartiges Handbuch über das literarische System in Österreich von 1938 bis 1945 – Band 4 erschienen

Es ist so etwas wie ein Lebensprojekt, an dem die GermanistInnen Karin Gradwohl-Schlacher und Uwe Baur in der „Forschungsstelle Österreichische Literatur im Nationalsozialismus“ am Grazer Universitätsarchiv arbeiten: die Erstellung eines umfassenden Lexikons zur „Literatur in Österreich 1938–1945“, so der Reihentitel. Das mehrbändige Werk versteht sich als Handbuch des literarischen Systems der NS-Zeit und schafft eine einzigartige Basis für weiterführende Forschungen. Nach Kärnten, der Steiermark und Oberösterreich widmet sich der der soeben erschienene Band 4 Wien.

Auf 965 Seiten hat Karin Gradwohl-Schlacher in der neuen Publikation – ebenso wie in den ersten drei Bänden – aufschlussreiche Informationen zu Wiens AutorInnen gesammelt. Neben Namen, Geburts- und Sterbedaten sowie Veröffentlichungen finden sich unter anderem Vortragstätigkeiten, erhaltene Förderungen und Preise, Zensurvermerke, Ausbildung, Beruf, Einkommen und Mitgliedschaften, etwa bei der NSDAP oder Vereinen. In vielen Fällen hat die Forscherin zusätzlich eine Biographie der Person verfasst. Vorangestellt ist dem AutorInnen-Teil ein von Uwe Baur erstelltes Organigramm der Wiener NS-Kulturinstitutionen.
„Unser Handbuch ist mehr als ein reines AutorInnen-Lexikon. Es bildet das gesamte literarische System des NS-Regimes in Österreich ab“, erläutert Gradwohl-Schlacher. „Ein eigener Band wird sich den Institutionen – Vereinen, Theatern, Verlagen und Zeitschriften – jener Zeit widmen und sie mit den Informationen zu den AutorInnen vernetzen.“

Als Grundlage ihrer Arbeit dienen den Grazer GermanistInnen die Akten der Reichsschrifttumskammer, -theaterkammer, -filmkammer, -pressekammer, -musikkammer, -rundfunkkammer und Reichskammer der bildenden Künste sowie anderer NS-Bestände, zu denen sie ab 1989 im damaligen Berlin Document Center Zugang erhielten. „Während des NS-Regimes mussten alle Personen, die etwas publizieren wollten, Mitglied einer dieser Kammern sein, die alle in der Reichskulturkammer zusammengefasst waren. Im Zuge des Aufnahmeverfahrens wurden bereits weitreichende Informationen zu den AntragstellerInnen erhoben“, weiß Gradwohl-Schlacher.

Voraussetzung für die Aufnahme in das Handbuch ist, dass der Autor oder die Autorin innerhalb der Grenzen Österreichs, die 1921 gezogen wurden, geboren ist und/oder zwischen 1938 und 1945 dort gelebt hat und mindestens eine Publikation unter dem NS-System vorzuweisen hat. Dabei wurden nicht nur fiktionale Texte, sondern auch andere Beiträge wie etwa Hörspiele und Filmdrehbücher berücksichtigt. So fand unter anderem der Meeresforscher Hans Hass Eingang in Band 4. Die im Lexikon versammelten Informationen beziehen die gesamte Lebensspanne der AutorInnen mit ein. „Auf diese Weise zeigt das Handbuch ihre Integration in die unterschiedlichen Systeme von der Monarchie bis zur Zweiten Republik auf“, erklärt Gradwohl-Schlacher.

Alle bisher erschienenen Bände wurden vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF und aus dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank gefördert.

Publikation
Karin Gradwohl-Schlacher
Literatur in Österreich 1938–1945
Handbuch eines literarischen Systems. Band 4: Wien
Böhlau 2018, ISBN 978-3-205-20492-3

Erstellt von Gudrun Pichler

Weitere Artikel

Aus eins mach viele: Forschende der Uni Graz identifizieren Mechanismus zur Artentstehung

Verändert sich ein Lebensraum, müssen sich Tiere, Pflanzen und auch der Mensch den neuen Umweltbedingungen anpassen. Wer das am schnellsten und besten hinbekommt, setzt sich durch. Dabei entwickeln sich im Lauf der Zeit auch neue Arten, die auf bestimmte Habitate spezialisiert sind. Der Zoologe Christian Sturmbauer konnte nun mit seiner Arbeitsgruppe an der Universität Graz und internationalen Partner:innen zeigen, dass der molekularbiologische Prozess des „Alternativen Splicing“ – anders als bisher angenommen – höchst effektiv zur Ausbildung neuer Spezies beiträgt. Durch unterschiedliche Kombinationen von Teilen desselben Gens entstehen verschiedene, strukturell leicht abweichende Varianten funktioneller Proteine. Das führt sehr rasch zu maßgeblichen Veränderungen. Publiziert wurden die Forschungsergebnisse im renommierten Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences.

Offene Türen für Open Science: Psychologie-Quartett initiiert Forum zu Forschungspraxis

Wissenschaftliche Ergebnisse, die für alle kostenlos, frei und transparent nachvollziehbar sind. Die Vorteile von Open Science liegen auf der Hand. Und trotzdem herrscht unter vielen Wissenschaftler:innen noch Unsicherheit und Skepsis. Diese will eine Team junger Forscher:innen an der Uni Graz – die Graz Open Science Initiative (GOSI) – nicht nur ausräumen. Es will den Finger auch auf Schwächen und Vorbehalte legen sowie ein Forum für Interessierte schaffen. Ein Projekt des Research Careers Campus fördert die Initiative der vier Psycholog:innen.

#UnisRetten #SparkursStoppen: Demo am 28. Mai in Graz

Die Österreichische Hochschüler:innenschaft und die Universitäten rufen gemeinsam zu großen Kundgebungen auf. Treffpunkt in Graz ist am 28. Mai um 14 Uhr in der Wilhelm-Fischer-Allee.

Graz wird größter Standort für Psychotherapie-Studium: 215 Anmeldungen für Aufnahmetest

Für den ersten Aufnahmetest zum neuen Masterstudium Psychotherapie am 6. Juli 2026 in Graz haben sich 215 Personen registriert, die über die entsprechende Vorbildung für die Zulassung zum Masterstudium verfügen. Sie bewerben sich um 140 Studienplätze in Graz.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche