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Universität Graz Neuigkeiten Auf die Lernplätze, fertig, los: Wo und wie es sich am Campus gut lernen lässt

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Freitag, 29.09.2023

Auf die Lernplätze, fertig, los: Wo und wie es sich am Campus gut lernen lässt

Lerntreppe Bibliothek ©Uni Graz/Kanizaj

Lernen mit Aussicht: Die rote Treppe in der Uni-Bibliothek gehört zu den beliebten Lernplätzen. Foto: Uni Graz/Kanizaj

Ob unter einem Baum oder mit Aussicht auf den Campus. Die Universität Graz bietet unzählige Lernplätze. Manuela Paechter weiß, wie die richtige Umgebung gestaltet sein sollte.

Wie viele Lernplätze es genau sind, konnten selbst die erfahrensten Studierenden nicht sagen. Fakt ist, es gibt enorm viele, hunderte: im RESOWI-Zentrum, im Wall, an den Instituten, in der Universitätsbibliothek. Oder auch im Grünen, etwa am Gelände Heinrichstraße 31, wohin während des Baus des Graz Center of Physics ja der Attemsgarten übersiedelt ist.

Dass die Umgebung fürs Lernen entscheidend ist, bestätigt die pädagogische Psychologin Manuela Paechter: „Es ist zu beachten, dass das Lernmaterial vorhanden und leicht zugänglich ist. Wichtig ist, einen Platz zu finden, an dem man sich gut konzentrieren kann. Das heißt, die Lernumgebung so zu gestalten, dass man nicht abgelenkt wird und in Ruhe arbeiten kann.“
Die Lern-Expertin erinnert an einen bekannten Begriff in der Fachwelt: „Der Raum als dritter Pädagoge“ von Loris Malaguzzi. „Ich finde“, so Paechter, „unsere Bibliothek ist eine hervorragende Pädagogin. Es gibt Plätze, an denen man sich gut konzentrieren kann, man wird nicht abgelenkt.“

Die Wissenschaftlerin hat noch einen weiteren Tipp parat: „Es ist für das Lernen hilfreich, wenn man sich Rituale und Regelmäßigkeit schafft, indem man zum Beispiel zum Lernen regelmäßig in die Bibliothek geht.“

Manuela Paechter
Manuela Paechter rät: "Die Lernumgebung so zu gestalten, dass man nicht abgelenkt wird und in Ruhe arbeiten kann." Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos
Erstellt von Andreas Schweiger

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