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Universität Graz Neuigkeiten Abschied und Neuanfang

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Mittwoch, 21.10.2015

Abschied und Neuanfang

Rektorin Christa Neuper, Uniratsvorsitzender Othmar Ederer, Neo-Dekan Christof Gattringer und Karl Crailsheim (v.l.). Alle Fotos: Uni Graz/Kastrun.

Rektorin Christa Neuper, Uniratsvorsitzender Othmar Ederer, Neo-Dekan Christof Gattringer und Karl Crailsheim (v.l.). Alle Fotos: Uni Graz/Kastrun.

Rektorin Neuper überreichte Craisheim eine prall mit Proviant gefüllte Tasche für künftige Reisen.

Rektorin Neuper überreichte Craisheim eine prall mit Proviant gefüllte Tasche für künftige Reisen.

Auch die Kulinarik stand im Zeichen der Honigbiene. Für weitere Fotos auf dieses Bild klicken und unten in der Galerie nach rechts navigieren.

Auch die Kulinarik stand im Zeichen der Honigbiene. Für weitere Fotos auf dieses Bild klicken und unten in der Galerie nach rechts navigieren.

Zahlreiche KollegInnen waren zur Feier ins Meerscheinschlössl gekommen.

Zahlreiche KollegInnen waren zur Feier ins Meerscheinschlössl gekommen.

Karl Crailsheim wird sich künftig wieder vermehrt der Forschung widmen.

Karl Crailsheim wird sich künftig wieder vermehrt der Forschung widmen.

Karl Crailsheim legte nach acht Jahren als Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät sein Amt nieder

Acht Jahre lang war er Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät, zwei Jahre Vizedekan, vier Jahre Studiendekan, nun hat er sein Amt niedergelegt: Univ.-Prof. Dr. Karl Crailsheim hat „seine“ Fakultät im vergangenen Jahrzehnt wesentlich mit geprägt. Die ForscherInnen und MitarbeiterInnen der NAWI-Fakultät dankten dem Zoologe und exzellenten Bienenforscher für seinen unermüdlichen Einsatz und sein großes Engagement, das dem Erhalt der wissenschaftlichen Vielfalt der Fakultät gewidmet war, mit einem Abschiedsfest am 20. Oktober 2015 im Meerscheinschlössl.

Rektorin Christa Neuper unterstrich in ihren Eröffnungsworten die bedeutsame Entwicklung, die die Naturwissenschaftliche Fakultät unter der Leitung Crailsheims durchlaufen hat: Seit dem Jahr 2006 wurde die Hälfte aller Professuren an der NAWI-Fakultät neu besetzt, in den allermeisten Fällen mit den erstgereihten KandidatInnen. Das Drittmittelvolumen der Fakultät hat sich in den vergangenen acht Jahren auf 17 Millionen Euro pro Jahr erhöht, das sind rund 41 Prozent mehr als in den Jahren davor. Und auch der wissenschaftliche Output der Fakultät in Form von Publikationen hat sich seit dem Jahr 2006 enorm gesteigert, nämlich um 31 Prozent. Nicht zuletzt ist die Anzahl der Studierenden auf über 5000 angewachsen. Neben diesen beeindruckenden Kennzahl hat die naturwissenschaftliche Fakultät auch eine zunehmende Öffnung in Richtung anwendungsorientierter Forschung erlebt, die sich in einer Vielzahl von Patenten niedergeschlagen hat: Unter anderem meldeten die ZoologInnen vor zwei Jahren ein Mittel gegen die Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“  zum europaweiten Patent an.

Die Forschung wird ab sofort wieder Hauptaugenmerk von Karl Crailsheim werden: Bis 2017 läuft das 2,4 Millionen Euro schwere Projekt „Zukunft Biene“, das klären soll, warum ganze Völker während des Winters sterben. Auch für sein Hobby, das Reisen, wird der Zoologe nun wieder etwas mehr Zeit haben, schloss Rektorin Neuper und überreichte Crailsheim eine prall gefüllte Tasche mit "Proviant aus der Heimat." Im Anschluss sprach auch der Vorsitzende des Universitätsrates, Dr. Othmar Ederer, Crailsheim seinen Dank für dessen hervorragende Arbeit als Dekan aus. Danach präsentierte Univ.- Prof. Dr. Christof Gattringer, seit 1. Oktober 2015 neuer Leiter der NAWI-Fakultät, einen kurzen Überblick über das Leben und Wirken seines Vorgängers. Prof. Dr. Hans-Henning von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein, referierte dann über das Humboldt'sche Bildungsideal. Nach bewegenden Dankesworten des Gefeierten ging der offizielle Teil des Abends zu Ende, ein reger Austausch am Buffet mit musikalischer Begleitung durch "Three Jazz" fand aber noch länger statt.

Erstellt von Gerhild Kastrun

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