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Universität Graz Neuigkeiten 80 Jahre danach: Warum der Nachkriegsfilm die Vorstellungen von Österreich bis heute prägt

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Freitag, 20.06.2025

80 Jahre danach: Warum der Nachkriegsfilm die Vorstellungen von Österreich bis heute prägt

Maria Fritsche ©Uni Graz/Schweiger

Maria Fritsche ist Elisabeth-List-Fellowship-Forscherin an der Uni Graz und beschäftigt sich mit dem Nachkriegsfilm in Österreich. Foto: Uni Graz/Schweiger

Als vor 80 Jahren der Zweite Weltkrieg endete, blieb Zerstörung zurück. In seinen Grundfesten erschüttert war auch die traditionelle Geschlechterordnung. Wie der österreichische Film der Nachkriegszeit auf diese Umbrüche reagierte, untersuchte Maria Fritsche. Sie ist im Rahmen des Elisabeth-List-Fellowship-Programm Gastforscherin am Institut für Geschichte der Uni Graz.

Neben einer nationalen Identitätskrise konstatiert Maria Fritsche für Österreich nach 1945 auch eine Krise der „Männlichkeit“. „Die Soldaten kehrten nach langer Abwesenheit heim. Sie hatten den Krieg verloren, ihr Land war besetzt. Die Machtverhältnisse hatten sich verschoben, da Frauen traditionelle Männerrollen übernommen hatten.“ Der österreichische Nachkriegsfilm bot Orientierung, weiß die Kulturhistorikerin. Als Abgrenzung zum „aggressiven und militärischen“ Deutschen zeichneten die Regisseure bewusst den sanften, harmonischen und musikalischen Österreicher. „Die beliebten historischen Kostümfilme spielten eine wichtige Rolle im österreichischen Identitätsdiskurs, denn sie belegten gewissermaßen die ‚Unschuld‘ Österreichs“, veranschaulicht Fritsche. 
Wobei diese Streifen die österreichische Gesellschaft nicht nur in den 1950er-Jahren prägten. Maria Fritsche: „Denn die Filme mit Hans Holt, Hans Moser und Paul Hörbiger wurden ab den 1970er-Jahren im Fernsehen wiederholt gezeigt und gingen so ins kollektive Bewusstsein ein.“
Die Tourismuswerbung nutze diese Bilder übrigens bis heute, schildert Fritsche, die über den Männlichkeitsdiskurs im österreichischen Nachkriegsfilm kürzlich einen Vortrag an der Uni Graz hielt. Denn die Forscherin von der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim verbringt hier das Sommersemester im Zuge einer Elisabeth-List-Fellowship.

Geschlechterräume

Die gebürtige Österreicherin arbeitet im Rahmen ihres Uni-Graz-Aufenthalts im Arbeitsbereich Kultur- und Geschlechtergeschichte am Entwurf eines neuen interdisziplinären Doktorand:innenprogramm zu den Themen Gender und Raum mit. „Dabei geht es um die Frage, wie Räume sozial konstruiert und mit Bedeutung erfüllt werden, und wie diese wiederum unsere Handlungen beeinflussen“, führt Maria Fritsche aus. Sie macht das an einem Beispiel fest: „Wir sprechen leiser, wenn wir in eine Kirche gehen.“ Am Raum lassen sich auch gesellschaftliche Machtverhältnisse ablesen, etwa wenn bestimmte Gruppen aus dem öffentlichen Raum ausgeschlossen werden. „Oder ihn nur unter bestimmten Bedingungen betreten dürfen. So galt es in unserer Gesellschaft für Frauen lange als moralisch inakzeptabel nachts ohne Begleitung auszugehen“, konkretisiert Fritsche. Diese und weitere Aspekte soll das geplante Doktorand:innenprogramm unter dem Titel „Geschlechterräume“ näher erforschen.

Erstellt von Andreas Schweiger

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