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Universität Graz Neuigkeiten 70 Jahre danach

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Dienstag, 03.03.2015

70 Jahre danach

SpanierInnen in Mauthausen: Eine Sonderausstellung im UniGraz@Museum widmet sich anlässlich des 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen dem Schicksal inhaftierter SpanierInnen. Fotos: Uni Graz/Tzivanopoulos

SpanierInnen in Mauthausen: Eine Sonderausstellung im UniGraz@Museum widmet sich anlässlich des 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen dem Schicksal inhaftierter SpanierInnen. Fotos: Uni Graz/Tzivanopoulos

Franz Stangl und Ursula Jungmeier-Scholz (UniGraz@Museum), Vizerektorin Renate Dworczak, Ausstellungsleiterin Eva Feenstra sowie Romanistik-Studierende bei der Eröffnung der Veranstaltung (v.l.)

Franz Stangl und Ursula Jungmeier-Scholz (UniGraz@Museum), Vizerektorin Renate Dworczak, Ausstellungsleiterin Eva Feenstra sowie Romanistik-Studierende bei der Eröffnung der Veranstaltung (v.l.)

Die Studierenden gestalteten zweisprachige Schautafeln, auf denen die Schicksale der inhaftierten SpanierInnen erzählt werden.

Die Studierenden gestalteten zweisprachige Schautafeln, auf denen die Schicksale der inhaftierten SpanierInnen erzählt werden.

Zu sehen ist die Austellung bis zum 20. März 2015 im UniGraz@Museum, danach soll sie an steirische Schulen wandern.

Zu sehen ist die Austellung bis zum 20. März 2015 im UniGraz@Museum, danach soll sie an steirische Schulen wandern.

Aktuelle Ausstellung im UniGraz@Museum erzählt die Geschichte von 7000 ehemals inhaftierten SpanierInnen im Konzentrationslager Mauthausen

Sie wurden vaterlose Gesellen genannt, jene mehr als 7.000 republikanische SpanierInnen, die vom didaktorischem Franco-Regime aus Spanien, aus ihrer Heimat vertrieben worden sind. Bei Nacht und Nebel sind mehr als 5000 Personen - im Einvernehmen der beiden faschistischen Regime in Spanien und Deutschland - verschwunden. Sie gehörten zur ersten größeren Häftlingsgruppe im Konzentrationslager Mauthausen, sie waren auch die letzten, welche Österreich nach Kriegesende verlassen konnten.

Eine Sonderausstellung im UniGraz@Museum, die anlässlich des 70. Jahrestages zur Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen von Studierenden des Instituts für Romanistik der Universität Graz aufbereitet wurde, erzählt bis zum 20. März das Schicksal dieser Menschen. "Unsere Studierenden können sich nicht intensiv genug mit diesem Thema auseinandersetzen. Dass sie es geschafft haben, die Informationen für die Öffentlichkeit und in Form dieser Ausstellung aufzubereiten, ist ein sehr gutes Beispiel für diese lehrgeleitete Forschung", betont Renate Dworczak, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung, die Wichtigkeit dieses Themas. Studierende, welche die Ausstellung in den Sprachen Deutsch und Spanisch gestaltet haben, nutzten die eröffnung, um in das Thema einzuführen. Unterstützt wurden sie davei von der Kuratorin Mag. Eva Feenstra vom Institut für Romanistik. Die Ausstellung soll danach an die steirischen Schulen wandern.

 

„Nacht und Nebel – Spanier in Mauthausen“
Wann? 2. März 2015, 18:30 Uhr, Ausstellungsdauer bis 20. März 2015
Wo? UniGraz@Museum, Universitätsplatz 3, 8010 Graz

 

Aktueller Beitrag im Webradio der Grazer Universitäten: Spanier in Mauthausen

Erstellt von Konstantinos Tzivanopoulos

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