Wie man durch Strafzölle und Sanktionen sein eigenes Land und die Welt gefährden kann
Vortragender:
Em.o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Heinz-Dieter Kurz, Graz Schumpeter Centre und Institut für Volkswirtschaftslehre, Universität Graz
Zum Vortrag:
Vor 250 Jahren erscheint Adam Smiths Der Wohlstand der Nationen. Was ermöglicht den Prozess der Zivilisation in Richtung „Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit“ bei wachsendem Einkommen, was gefährdet ihn? Im gleichen Jahr wird die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet. Eine der großen Gefahren droht Smith zufolge vom „Merkantilsystem“ der Zölle, Subventionen und Monopole, welches „die Schliche kleiner Krämer zu politischen Maximen in der Führung eines großen Reiches“ erhebt – ihm zufolge ein „kompletter Betrug“, bei dem „die Interessen der Nation ständig denen einer bestimmten Klasse von Dealern geopfert werden“. Die Trump-Administration sucht ihr Heil in einem solchen System. Wer gewinnt, wer verliert dabei?
ÜBER DIE MONTAGSAKADEMIE: „Bildung für alle“
Die Montagsakademie bietet Ihnen allgemein verständliche Vorträge aus der Welt der Wissenschaft: frei zugänglich für alle und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Leitthema des heurigen Studienjahres lautet: „Leben im Gleichgewicht? Ressourcen – Resilienz – Nachhaltigkeit (II)“
» Montagsakademie-Programm 2026/27 und nähere Infos unter: https://montagsakademie.uni-graz.at
Alle Interessierten können an der Montagsakademie live teilnehmen
- in gewohnter Weise in Präsenz in unserer Aula an der Uni Graz;
- via Live-Übertragung in den Partnereinrichtungen in den Regionen und
- via Live-Übertragung im Internet.
Nähere Informationen zur Live-Übertragung im Internet:
- Der Live-Stream ist kurz vor Veranstaltungsbeginn (19 Uhr) kosten- und anmeldefrei aufrufbar. » zur Live-Übertragung: https://montagsakademie.uni-graz.at/de/ueber-die-montagsakademie/liveuebertragung-im-internet/
- Es besteht die Möglichkeit, den Vortrag und die anschließende Diskussion via Live-Stream zu verfolgen. Wir ersuchen um Verständnis, dass es derzeit nur für regionale Partnereinrichtungen möglich ist, Fragen via Chat an die Vortragenden zu stellen.