Wie die Volksrepublik China sich die zukünftige Weltordnung vorstellt
Vortragende:
Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Institut für Ostasienwissenschaften, Universität Wien
Zum Vortrag:
Bis zum Beginn des Krieges in der Ukraine strebten die Eliten in der VR China eine Weltordnung an, in der China sich die Welt mit den USA teilen sollte. Wie historisch auch immer wieder in Ostasien beobachtbar, meinte man als Weltmacht am besten agieren zu können, wenn eine zweite Macht den Hegemon stets daran erinnern würde, dass er sich in der Machtausübung zurückzuhalten habe. Mit dem Krieg in der Ukraine hat Russland aber seinen Anspruch, als Weltmacht anerkannt zu werden, kundgetan und damit das Denken in triangulären Kategorien auf die Tagesordnung gesetzt. China setzt dem dreipoligen Konzept von Multipolarität, so wie es vom Russland häufig vertreten wird, eine multipolare Weltordnung entgegen, in der alle Kontinente vertreten sein sollen. Kann eine solche Weltordnung auf Dauer Bestand halten?
ÜBER DIE MONTAGSAKADEMIE: „Bildung für alle“
Die Montagsakademie bietet Ihnen allgemein verständliche Vorträge aus der Welt der Wissenschaft: frei zugänglich für alle und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Leitthema des heurigen Studienjahres lautet: „Leben im Gleichgewicht? Ressourcen – Resilienz – Nachhaltigkeit (II)“
- Montagsakademie-Programm 2026/27 und nähere Infos unter: montagsakademie.uni-graz.at
Alle Interessierten können an der Montagsakademie live teilnehmen
- in gewohnter Weise in Präsenz in unserer Aula an der Uni Graz;
- via Live-Übertragung in den Partnereinrichtungen in den Regionen und
- via Live-Übertragung im Internet.
Nähere Informationen zur Live-Übertragung im Internet:
- Der Live-Stream ist kurz vor Veranstaltungsbeginn (19 Uhr) kosten- und anmeldefrei aufrufbar. » zur Live-Übertragung: montagsakademie.uni-graz.at/de/ueber-die-montagsakademie/liveuebertragung-im-internet/
- Es besteht die Möglichkeit, den Vortrag und die anschließende Diskussion via Live-Stream zu verfolgen. Wir ersuchen um Verständnis, dass es derzeit nur für regionale Partnereinrichtungen möglich ist, Fragen via Chat an die Vortragenden zu stellen.