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Universität Graz Neuigkeiten Zukunft selbst gemacht

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Donnerstag, 18.06.2015

Zukunft selbst gemacht

Die Ehrengäste Christof Sommitsch, Dekan der TU Graz, Christa Neuper, Rektorin der Uni Graz und Landtagsabgeordnete Alexandra Pichler-Jessenko mit Emmerich Wutschek, Geschäftsführer des Science Park Graz (v.l.). Fotos: SPG

Die Ehrengäste Christof Sommitsch, Dekan der TU Graz, Christa Neuper, Rektorin der Uni Graz und Landtagsabgeordnete Alexandra Pichler-Jessenko mit Emmerich Wutschek, Geschäftsführer des Science Park Graz (v.l.). Fotos: SPG

Auf dem Podium diskutierten (v.l.) Christoph Hechenblaikner (CrossCloud), Jane Davies (International Association of Science Parks IASP), Thomas Bluth (tiramizoo) und Alexander Rapatz (Venionaire)

Auf dem Podium diskutierten (v.l.) Christoph Hechenblaikner (CrossCloud), Jane Davies (International Association of Science Parks IASP), Thomas Bluth (tiramizoo) und Alexander Rapatz (Venionaire)

Information und Motivation für Start-ups waren Thema beim GründerInnen-Abend des Science Park Graz

Im Mittelpunkt des diesjährigen GründerInnen-Abends des Science Park Graz (SPG) am 16. Juni in der Aula der Karl-Franzens-Universität standen Start-ups, junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen. „Mehr als 80 neue Firmen hat der SPG als Gründungszentrum für AkademikerInnen bereits begleitet. 500 bis 600 neue Arbeitsplätze sind daraus in der Folge entstanden“, berichtete SPG-Geschäftsführer Emmerich Wutschek. „Start-ups spielen eine wichtige Rolle als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, unterstrich Rektorin Christa Neuper die Bedeutung von Firmengründungen aus dem akademischen Bereich.

Rund 120 Interessierte verfolgten die Podiumsdiskussion, bei der sich ExpertInnen im Bereich Unternehmensgründung sowie (Mehrfach)-Gründer der Frage widmeten, wie sich eine Geschäftsidee auch dauerhaft zum Erfolgsrezept entwickelt. Jane Davies (Board of International Association of Science Parks IASP), Christoph Hechenblaikner (CrossCloud GmbH), Alexander Rapatz (Venionaire Capital) und Thomas Bluth (tiramizoo GmbH) diskutierten neben der Bedeutung von eingeschworenen Teams und dem Abbau bürokratischer Hürden auch die Wahrnehmung von Start-ups und deren Förderung: Im EU-Vergleich zeichne sich Österreich durch gut ausgebaute Infrastruktur und vielfältige finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten aus, etwa durch das Austria Wirtschaftsservice (aws) oder die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Aufholbedarf gebe es dagegen bei der Wertschätzung von JungunternehmerInnen, die in den weitaus unternehmerfreundlicheren USA oft Kultstatus erreiche.
Wer den Traum vom eigenen Unternehmen träumt, dürfe sich jedoch auf seinem Weg nicht beirren lassen und solle seiner Vision folgen. Dazu brauche es die richtige Mischung aus Innovation, Mut, Risiko-Bereitschaft, Start-up-Spirit und Geschäftssinn sowie die besten MitarbeiterInnen.  Und: „Be true to yourself, life is too short working something you don`t like!“, ermutigte Jane Davies, den eigenen Weg zu gehen.

Zehn Info-Hotspots halfen bei der Orientierung im Gründungs-Dschungel und deckten die ganze Bandbreite an Themen rund um die unternehmerische Selbständigkeit, von finanziellen Förderungen bis hin zum Businessplan, ab. Zur interaktiven Teilnahme an der auf Englisch abgehaltenen Diskussionsrunde motivierte Feedbackr, ein von einem Start-up des Science Park Graz entwickeltes Feedbacktool.

Erstellt von Sonja Buchegger und Gudrun Pichler

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