Beginn des Seitenbereichs:
Seitenbereiche:

  • Zum Inhalt (Zugriffstaste 1)
  • Zur Positionsanzeige (Zugriffstaste 2)
  • Zur Hauptnavigation (Zugriffstaste 3)
  • Zur Unternavigation (Zugriffstaste 4)
  • Zu den Zusatzinformationen (Zugriffstaste 5)
  • Zu den Seiteneinstellungen (Benutzer/Sprache) (Zugriffstaste 8)
  • Zur Suche (Zugriffstaste 9)

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Seiteneinstellungen:

Deutsch de
English en
Suche
Anmelden

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Suche:

Suche nach Details rund um die Uni Graz
Schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche


Suchen

Beginn des Seitenbereichs:
Hauptnavigation:

Seitennavigation:

  • Universität

    Universität
    • Die Uni Graz im Portrait
    • Organisation
    • Strategie und Qualität
    • Fakultäten
    • Universitätsbibliothek
    • Jobs
    • Campus
    Lösungen für die Welt von morgen entwickeln – das ist unsere Mission. Unsere Studierenden und unsere Forscher:innen stellen sich den großen Herausforderungen der Gesellschaft und tragen das Wissen hinaus.
  • Forschungsprofil

    Forschungsprofil
    • Unsere Expertise
    • Forschungsfragen
    • Forschungsportal
    • Forschung fördern
    • Forschungstransfer
    • Ethik in der Forschung
    Wissenschaftliche Exzellenz und Mut, neue Wege zu gehen. Forschung an der Universität Graz schafft die Grundlagen dafür, die Zukunft lebenswert zu gestalten.
  • Studium

    Studium
    • Studieninteressierte
    • Infos für Studierende
    • Lerntage 19.-30.01.2026
    • Welcome Weeks für Erstsemestrige
  • Community

    Community
    • International
    • Am Standort
    • Forschung und Wirtschaft
    • Absolvent:innen
    Die Universität Graz ist Drehscheibe für internationale Forschung, Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie für Austausch und Kooperation in den Bereichen Studium und Lehre.
  • Spotlight
Jetzt aktuell
  • Masterstudium plus: Jetzt anmelden!
  • Crowdfunding entdecken
  • Klimaneutrale Uni Graz
  • Forscher:innen gefragt
  • Arbeitgeberin Uni Graz
Menüband schließen

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:
Sie befinden sich hier:

Universität Graz Neuigkeiten Zeichen für Freiheit und Demokratie: Uni Graz verleiht Menschenrechtspreis an IAP Belarus

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Freitag, 22.03.2024

Zeichen für Freiheit und Demokratie: Uni Graz verleiht Menschenrechtspreis an IAP Belarus

Rektor Peter Riedler, Univ.Prof Wolfang Benedek und die Preisträger:innen

Rektor Peter Riedler (Universität Graz); Paulina K. (Human Rights Center Viasna, Belarus); Rasmus Grue Christensen (CEO of DIGNITY - Danish Institute Against Tortoure, IAPB lead); Therese Rytter (Director of Prevention and Accountability, DIGNITY, IAPB); Victoria Fedorova (International Committee for the Investigation of Torture, Belarus, IAPB); Univ.-Prof. i.R. Wolfgang Benedek (Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz, UNI-ETC) Foto: Uni Graz/Vilgut

Die Universität Graz verleiht ihren Menschenrechtspreis an die International Accountability Platform for Belarus für ihre entscheidende Arbeit in der Dokumentation schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen in Belarus. Ein deutliches Signal für Gerechtigkeit und ein demokratisches Europa.

Auch 70 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stehen Verletzungen dieser fundamentalen gesellschaftlichen Normen. Ein Blick in die Ferne ist hierbei unnötig. Eine etwa zehnstündige Autofahrt von Graz führt an die Grenze zu Belarus, wo politische Gefangenschaft und Folter den Alltag prägen. Zur Dokumentation dieser Verbrechen und zur späteren Anklage der Täter gründete man die International Accountability Platform for Belarus (IAPB). Seit ihrer Gründung im Jahr 2021 dokumentierte diese rund 2500 Berichte von Opfern und Zeugen und identifizierte zahlreiche Täter.

Für diese herausragende Leistung verleiht die Universität Graz der Organisation am 22. März 2024 den Menschenrechtspreis und setzt damit ein starkes Zeichen für ein freies und demokratisches Europa. „Für eine Universität ist die Freiheit von Lehre und Forschung das höchste Gut. Untrennbar damit verbunden sind Werte wie die Freiheit von unrechtmäßiger Verfolgung, die Freiheit der Meinungsäußerung und die Freiheit, sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten“, sagt Peter Riedler, Rektor der Universität Graz. „Die Auszeichnung der IAPB ist Ausdruck dieses Engagements, sie unterstreicht die Bedeutung der Menschenrechte für unsere Universität.“

Gleich mehrere Menschenrechts-NGO bündeln ihre Aktivitäten über die Plattform. Zur Zeremonie und zum anschließenden Symposion reisten daher Vertreter unterschiedlichster Organisationen an, darunter DIGNITY - Danish Institute Against Tortoure, Human Rights Center Viasna, Belarus, International Committee for the Investigation of Torture, Belarus, European Committee for the Prevention of Torture, Bellingcat, Truth Hounds, Human Rights Watch und der OSZE.

Wolfgang Benedek, dessen Empfehlungen als OSZE-Berichterstatter für die Wahlen und Menschenrechtsverletzungen im Jahr 2020 zur Gründung des IAPB beitrugen, erinnerte in seiner Laudatio an zahlreiche Meldungen von den Gräueltaten im Zuge der Niederschlagung der großen und friedlichen Demonstrationen gegen die offensichtliche Wahlmanipulation. Eine strafrechtliche Verfolgung dieser Vorfälle schien damals undenkbar. Die Dokumentation der IAPB wird dies in Zukunft ermöglichen.

„Leider verschlechtert sich die Menschenrechtssituation in Belarus laufend weiter“, beklagt Benedek. „Doch es ist wichtig, nicht aufzugeben und die Dokumentation der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen des Regimes von Lukaschenko fortzusetzen. Die International Accountability Platform for Belarus hat einen Standard gesetzt, wie diese Aufgabe erfüllt werden kann und ihre Arbeit muss daher, solange als notwendig fortgeführt werden.“ Die Auszeichnung mit dem Menschenrechtspreis durch die Universität Graz soll als Motivation dienen.

„Der Preis ist auch eine wichtige Anerkennung der einzigartigen und innovativen Eigenschaften der IAPB, das gegründet wurde, um Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und die Täter verantwortlich machen zu können“, sagt Rasmus Grue Christensen, Leiter der NGO DIGNITY, welche die IAPB anführt „Derzeit befinden sich rund 1500 politische Gefangene im Gefängnis“, schildert der Aktivist die Situation in Belarus. „Diejenigen, die aus der Haft entlassen wurden, berichten nach wie vor, dass sie im Gefängnis gefoltert wurden und anderen Formen der Misshandlung ausgesetzt waren. Belarussen, die aus dem Land fliehen, riskieren die Enteignung ihres zurückgelassenen Eigentums und den Verlust ihrer Staatsbürgerschaft.“

Victoria Federova vom International Committee for the Investigation of Torture, Belarus, betonte in ihrer Dankesrede die hohe Qualität der Dokumentation, die durch die Plattform nun möglich ist. "Viele meiner Kollegen sind politische Gefangene und müssen im Gefängnis Misshandlungen über sich ergehen lassen", sagt Federova. "Und derzeit gibt es keine Instanz, welche die Täter:innen zur Rechenschaft zieht. Deshalb ist die Dokumentation dieser Verbrechen so wichtig. Der Preis bestärkt uns darin, diese Arbeit fortzusetzen."

Paulina K. (Nachname wird aus Sicherheitsgründen nicht genannt) nahm den Preis im Namen der Belarussischen NGO Viasna an, deren Gründer, Friedensnobelpreisträger Ales Bialatski, zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde. "In den Gefängnissen herrschen schreckliche Bedingungen. Es kommt zu Misshandlungen, es gibt keine medizinische Versorgung, keine Hygiene, Schlafentzug und eine Kontaktsperre nach außen", schildert die Menschenrechtsaktivistin die Situation in Belarus. "Wir wissen von 1411 Menschen, die unter diesen Bedingungen eingesperrt sind." Und auch jene, die wie sie fliehen konnten, leiden unter Repressionen. Denn das Regime geht gegen die Angehörigen der Aktivist:innen vor. "Für mich ist dieser Preis auch wichtig, weil er die Aufmerksamkeit wieder auf die Lage in Belarus lenkt."

Für Rektor Peter Riedler ist die Ehrung der IAPB auch eine Verpflichtung für die Universität und ihre Angehörigen, die Grundsätze der Menschenrechte, der strafrechtlichen Rechenschaftspflicht und des Strebens nach Gerechtigkeit hochzuhalten. „Die Arbeit der IAPB ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, was engagierte Einzelpersonen und Organisationen angesichts scheinbar unüberwindlicher Herausforderungen bewirken können.“ Sie können als Inspiration dienen, um über Disziplinen, Grenzen und Kulturen hinweg, an einer Welt zu arbeiten, in der die Menschenrechte für alle geachtet, geschützt und erfüllt werden.

Interview mit Rasmus Grue Christensen: Holding Lukashenko Accountable

Erstellt von Roman Vilgut

Weitere Artikel

Die Rechnung ging auf: erfolgreiche Schüler:innen bei Mathematik-Wettbewerb

Mathematik macht Freude – das bewiesen am 24. Jänner 2026 Dutzende Schüler:innen der 3. und 4. Klassen steirischer Mittelschulen und Gymnasien. Die Jugendlichen nahmen beim „m3 – der Mathe-Wettbewerb zu dritt“ teil, der heuer zum dritten Mal an der Universität Graz ausgetragen wurde.

Überleben gestern und heute: Ausstellung an der Uni Graz macht Armut hörbar

Was verbindet Anna aus der Steiermark, die aufgrund einer Erkrankung vor zwei Jahren ihren Job verloren hat, mit dem Schmied Giulio, der vor fast 500 Jahren in Bologna arbeitete? Beide haben Angst, ihre Miete nicht mehr bezahlen zu können. Und was hat die mittelalterliche Nürnberger Bettelordnung mit aktuellen Regelungen in Graz zu tun? Dort wie da will man nicht, dass zu viele Menschen in der Stadt um Almosen bitten. Wie geht es Menschen mit existenziellen Sorgen? Inwiefern sind solche Erfahrungen heute die gleichen wie damals? Von 5. bis 31. März 2026 macht eine Ausstellung an der Uni Graz Armut in Gegenwart und Mittelalter hör- und erlebbar.

Wie Geo-Engineering auf Klima-Abkommen wirkt, untersucht Michael Finus

Um den Klimawandel zu bremsen, sollen nicht nur emissionsreduzierende Maßnahmen helfen. Es gibt Überlegungen, technologische Eingriffe vorzunehmen. Sogenannte Geo-Engineering-Methoden umfassen zum Beispiel den Einsatz chemischer Substanzen in der Stratosphäre, um die Sonneneinstrahlung zu verringern. In wie weit sich schon eine derartige Androhung – gewissermaßen als Druckmittel – auswirken könnte, damit Staaten Klimaabkommen ernst nehmen und umsetzen, untersucht Michael Finus, Wissenschaftler für Klima und Umweltökonomie

Menschenrechtspreis: für eine friedlichere und gerechtere Welt

„Die Verleihung eines Menschenrechtspreises ist ein geeigneter Akt, um die ethische Verantwortung der Wissenschaften für eine friedlichere und gerechtere Welt zum Ausdruck zu bringen.“ Mit diesen Worten erklärte die Universität Graz 1991 die Einrichtung eines Menschenrechtspreises. 34 Jahre später ist die Begründung wichtiger denn je.

Beginn des Seitenbereichs:
Zusatzinformationen:

Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
  • Anfahrt und Kontakt
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Moodle
  • UNIGRAZonline
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Einstellungen
  • Barrierefreiheitserklärung
Wetterstation
Uni Graz

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche

Beginn des Seitenbereichs:

Ende dieses Seitenbereichs. Zur Übersicht der Seitenbereiche