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Universität Graz Neuigkeiten Was zum Henker ...?

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Mittwoch, 25.05.2022

Was zum Henker ...?

Der Holzschnitt aus der Schweizer Chronik des Johann Stumpf, Ausgabe Augsburg 1586, zeigt die Hinrichtung durch Rädern. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Klassisches_Radern.png

Wer sich heute gerädert fühlt, kann froh sein, dass er nicht im 16. Jahrhundert lebte. Der Holzschnitt aus der Schweizer Chronik des Johann Stumpf, Ausgabe Augsburg 1586, zeigt die Hinrichtung durch Rädern. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Klassisches_Radern.png

Germanistin der Universität Graz spürt alten Rechtspraktiken in der deutschen Sprache nach

Wer hätte das gedacht: Wenn wir auf Nadeln sitzen, für eine Idee Feuer und Flamme sind oder jemanden piesacken, verwenden wir Redewendungen, die auf grausame Folter- und Hinrichtungsmethoden zurückgehen. Die Germanistin Gerlinde Gangl sammelte und dokumentierte für ihre Masterarbeit an der Universität Graz über 300 Belege für häufig verwendete bildliche Ausdrücke in der deutschen Sprache, die aus dem Bereich des Rechts vergangener Jahrhunderte stammen.

Gangl identifizierte insgesamt 17 verschiedene Kategorien, denen sie die Begriffe zuordnete. „Die meisten Belege nehmen Bezug auf Hinrichtungsarten“, berichtet die Germanistin. So macht heute ein Chef seinen Mitarbeiter einen Kopf kürzer, wenn dieser etwas verbockt hat, oder schindet seine Leute, um den Profit zu maximieren. Letzteres bedeutete einst, jemandem die Haut abzuziehen.
Wenn wir Kopf und Kragen riskieren, kurzen Prozess machen oder jemandem die Daumenschrauben anziehen, lässt sich die Herkunft der Wendung noch gut nachvollziehen. Bei anderen Ausdrücken braucht es ein wenig Nachhilfe: „So kommt etwa Piesacken vom niederdeutschen Wort Pesek aus dem 18. Jahrhundert. Es bezeichnete einen Schlagstock, den sogenannten Ochsenziemer“, erklärt Gangl.

Was versteckt sich hinter der Buschenschank?
Weniger drastisch sind die bildlichen Wendungen aus dem Bereich der Rechtssymbolik, der Gruppe, die in den gesammelten Belegen am zweithäufigsten vertreten ist. Hier lässt sich die Verbindung nicht immer gleich erkennen, wie zum Beispiel bei der Buschenschank: „Die Bezeichnung leitet sich von einem Rechtsbrauch ab. Im Mittelalter wurde ein Buschen oder Strohkranz ausgesteckt oder -gehängt, um anzuzeigen, dass man für einen bestimmten Zeitraum das Schankrecht hatte“, weiß Gangl.
Viele der Sprachbilder, die wir verwenden, haben ihren Ursprung in Praktiken des Mittelalters. Manche aber lassen sich viel weiter zurückverfolgen. „So war das Auge im alten Ägypten als Symbol dem Gott Osiris als gerechtem Richter zugewiesen, wurde in der Antike zum „Auge der Gerechtigkeit“ und schließlich zum „Auge des Gesetzes“, halb scherzhaft für die Polizei.

WortSchätze
Die Arbeit von Gerlinde Gangl ist der abschließende Beitrag zum Langzeitprojekt „Deutsche WortSchätze“, das von Wernfried Hofmeister im Jahr 2000 am Institut für Germanistik der Universität Graz initiiert wurde. Gesammelt und erläutert wurden seitdem tausende bildhafte Ausdrücke aus den Bereichen der Wehrkultur, des Sports, der Religion, der Musik, der Ernährung, der Mathematik, des Spiels, des Theaters, der Schrift, der Magie und des Rechts. Multimedial aufbereitet sind die Ergebnisse seit 2007 auch im Schulunterricht zum Einsatz gekommen.
>> zur Projekt-Webseite

Erstellt von Gudrun Pichler

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