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Universität Graz Neuigkeiten Was wir anziehend finden: Mode ist auch ein Statement, erklärt Soziologe Stephan Moebius

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Montag, 22.01.2024

Was wir anziehend finden: Mode ist auch ein Statement, erklärt Soziologe Stephan Moebius

Stephan Moebius ©Manuel Schaffernak

Stephan Moebius: "Mode ist tief in der sozialen Gruppe und unseren daraus resultierenden Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Beurteilungsschemata verankert." Foto: Uni Graz/Schaffernak

Kleider machen Leute, heißt es. Was die Wissenschaft dazu zu sagen hat, führt der Soziologe Stephan Moebius im UNIZEIT-Interview aus. „Es gibt keine ,bedeutungslose‘ Kleidung“, bekräftigt der Wissenschaftler die Rolle von Mode auch als Statement.

Welche Funktion hat Mode, Herr Professor Moebius?
„Soziologisch betrachtet, gleich mehrere. Erstens integriert sie eine Person in eine gesellschaftliche Gruppe und verleiht damit Wahrnehmung und Respekt. Mode und bestimmte Modestile dienen somit dem Bedürfnis nach sozialer An-Erkennung und Ähnlichkeit innerhalb der Gemeinschaft. Zweitens kann Mode Sicherheit geben, wenn man sich zum Beispiel den gruppenspezifischen Trends angleicht und den kollektiven Erwartungen anpasst. Drittens kann sie zugleich eine Wandlungsfunktion erfüllen, indem sie Motor für Neuerungen ist. Denn Mode dient auch zur Abgrenzung und Unterscheidung von anderen Gruppen sowie als Ausdruck von Individualität – ihre vierte Funktion –, und das geschieht oft mit viel Kreativität.“

►  In der aktuellen Ausgabe des Magazins UNIZEIT das gesamte Interview lesen

Grafik mit Bild: Für 59% ist die Bequemlichkeit wichtig, für 41% die Ästhetik.
Die Social-Media-Redaktion der Uni Graz hat auf Instagram Studierende gefragt, was die Wahl ihres Outfits im Uni-Alltag bestimmt. Soll es einfach bequem und funktionell sein? Knapp tausend haben geantwortet. Foto: Uni Graz/Kanizaj
Erstellt von Gudrun Pichler

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