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Universität Graz Neuigkeiten Von Diva bis Diplomatin: Warum Kleopatra in der Kunst unsterblich ist

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Freitag, 27.06.2025

Von Diva bis Diplomatin: Warum Kleopatra in der Kunst unsterblich ist

Sladjana Domuz

Sladjana Domuz forscht zu Kleopatra in der Kunst: "Ihr Leben und Wirken steht exemplarisch für die kulturellen, politischen und sozialen Verbindungen im Mittelmeerraum." Foto: Uni Graz/Radlinger

Sie hat vor mehr als 2000 Jahren gelebt, fasziniert aber bis heute: Kleopatra ist in der bildenden und darstellenden Kunst allgegenwärtig. So ist die ägyptische Königin Thema von Pop-Songs, nach wie vor auf der Leinwand präsent, wie eine neue Verfilmung mit Gal Gadot („Wonder Woman“) beweist. Warum die Herrscherin diese ungebrochene Anziehungskraft besitzt und was das über die jeweilige Zeit aussagt, versucht Sladjana Domuz in ihrer Dissertation zu beantworten. Unter der Betreuung von Archäologin Gabriele Koiner zeigt die junge Wissenschaftlerin wie die Antike in die Moderne wirkt.

Warum haben Sie das Thema gewählt?
Sladjana Domuz: Im Studium bin ich Kleopatra immer wieder begegnet. Die historische Figur wird je nach Epoche unterschiedlich in Kunst, Musik, Literatur und Film dargestellt – dabei oft gezielt politisch und ideologisch instrumentalisiert. Das reicht bis in die Gegenwart, etwa beim Eurovision Song Contest 2020 oder in einer Netflix-Dokumentation, die jüngst aufgrund der Hautfarbe der Schauspielerin für Diskussionen sorgte.

Worum geht es in Ihrer Arbeit?
Domuz: Kleopatra ist eine vielschichtige Persönlichkeit, die Antike und Moderne miteinander verbindet. Ich analysiere, warum und wie eine einzige Figur wie sie zur Projektionsfläche für gesellschaftliche Themen wurde, die bis heute aktuell sind – etwa Macht, Gender, Schönheit und Politik.

Welche unterschiedlichen Darstellungen gibt es?
Domuz: Die Darstellungen zeigen die vielen Facetten der Herrscherin. In der Römerzeit war Kleopatra ein Feindbild. Die Renaissance hat sie mit entblößtem Oberkörper als tragische Heldin abgebildet. In der Kolonialzeit wiederum verband man mit ihr das Exotische. Hollywood-Filme porträtieren sie als glamouröse Diva. Und unsere Zeit sieht sie als hochintelligente, diplomatische Regentin, die mehrere Sprachen beherrschte.

Welches Werk finden Sie persönlich besonders ansprechend?
Domuz: Ich empfinde das Werk „Cleopatra“ von Alexandre Cabanel aus dem Jahr 1887 als besonders ansprechend, da es zahlreiche Themen behandelt. Es ist ein herausragendes Beispiel der französischen Historienmalerei des 19. Jahrhunderts. Das Werk vereint traditionelle Kompositionsprinzipien mit orientalistisch geprägten Bildmotiven, um Kleopatra als ambivalente Figur zwischen politischer Autonomie und individuellem Schicksal zu inszenieren. Die Darstellung verweist subtil auf ihren Suizid durch Gift, der als Symbol moralischer Verantwortung und politischer Transformation gelesen werden kann. Zugleich reflektiert das Gemälde koloniale Diskurse sowie die facettenreiche europäische Erinnerungskultur. Kleopatra wird als Sinnbild weiblicher Herrschaft und kultureller Fremdheit stilisiert. 

An der Geisteswissenschaftlichen Fakultät besteht der Schwerpunkt „Transmediterrane Verflechtungen“. Welche Rolle spielt dieser Bereich über den Mittelmeerraum in Ihrer Arbeit?
Domuz: Der Schwerpunkt ist für meine Arbeit zentral. Denn Kleopatras Leben und Wirken steht exemplarisch für die kulturellen, politischen und sozialen Verbindungen im Mittelmeerraum. Als letzte Königin des Ptolemäerhauses war sie nicht nur ägyptische Herrscherin, sondern zugleich griechisch-makedonischer Abstammung, römische Bündnispartnerin, die Geliebte römischer Führer und ein Teil eines weitreichenden politischen Netzwerks. Kleopatras Leben war also geprägt von transmediterranen Beziehungen.

Sie sind zusätzlich zu Ihrer Dissertation am Institut für Unternehmensrecht und Internationales Wirtschaftsrecht beschäftigt. Fließen die Rechtswissenschaften in Ihre Forschungsarbeit über Kleopatra ein? 
Domuz: Möglicherweise ergibt sich daraus ein Aspekt. In meiner Forschung zu Kleopatra eröffnen sich durch die Einbeziehung rechtswissenschaftlicher Perspektiven zusätzlich wertvolle zusätzliche Einsichten. Generell finde ich es spannend, Kunstgeschichte mit Recht zu verbinden. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, auch noch Rechtswissenschaften zu studieren.

Erstellt von Interview: Andreas Schweiger

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